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Direktes Duell um die Champions-League

Direktes Duell um die Champions-League – Südwest Ballsport

Die TSG führt zur Pause durch Treffer von Kramarìć und Touré

Christian Ilzer startet mit Ausnahme des gelb-gesperrten Hranáč mit der Elf, die in Hamburg erfolgreich blieb. Für Hranáč startet Bernardo. Erstmals seit dem Hinspiel der beiden Teams, steht Hložek heute wieder im Kader der TSG.

VfB-Coach Sebastian Hoeneß wirft nach dem 1:1 Unentschieden vom Sonntag gegen Bremen die Rotationsmaschine erneut an. Mit Hendriks, Vagnoman, Führich, Karazor und Chabot gibt's fünf Neue, dafür rücken Mittelstädt, Thiago Tomás, Assignon, Zagadaou und Chema auf die Bank.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Sascha Stegemann.m,der auch pünktlich in Sinsheim angepfiffen hatte. Beide Teams hier von Beginn an sehr intensiv in den Zweikämpfen unterwegs. Burger hatte gerade, bereits zum zweiten Mal, Karazor abgefangen (5.).

Führung für die TSG durch Kramarìć

In der 8.Minute landete ein Einwurf von Bernardo über Karazor bei Avdullahu. Der machte die Kugel per Kopfball nochmal scharf und der folgende Querschläger von Asllani landete beim komplett blank stehenden Kramarìč. Der hatte aus 6m kein Problem Nübel zu überwinden.

Die Schwaben sofort um Antwort bemüht. Eine Minute nach der Führung der Gastgeber wehrte aber Baumann eine Hereingabe von Führich ab.

Die Gäste hatten die erste Viertelstunde zwar mehr Spielanteile, aber keine zwingenden Chancen.

Ausgleich durch Führich

Die 20.Minute lief und im Mittelfeld nahm Führich Fahrt auf. Mit viel Tempo ging es Richtung Tor der TSG. Dann der Doppelpass mit Hendriks und der Abschluss aus spitzem Winkel. Von links schlug der Ball im kurzen Eck, an Baumann vorbei, ein.

Touré mit der erneuten Führung

Keine Chance für Nübel kurze Zeit später auf der Gegenseite. Touré schoss nach Kopfball wehr von Karazor platziert in die rechte Ecke (24.).

Der VfB von diesem Rückschlag scheinbar unbeeindruckt mit der Antwort durch Undav. Der köpfte mal aufs Tordach (25.).

Die Folgezeit blieb von privaten Duellen, u.a. Undav gegen Kabak, geprägt. Mit dem 2:1 ging es letztlich nach drei Minuten Nachspielzeit auch in die Pause, Den Schwaben fehlten gegen die in der eigenen Hälfte fehlerfreien Kraichgauer die Ideen.

Doppelpack von Kramarìć reicht nicht

Stuttgart kommt noch nach zwei Toren Rückstand zu Punktgewinn

Nach Wiederanpfiff ging es auf beiden Seiten vor 30.150 Fans zunächst ohne personelle Wechsel weiter.

Kramarìć-Show geht weiter

Das 3:1 für die Gastgeber in der 49.Minute. Burger überspielte das Pressing der Gäste, passte sehenswert mit einem langen Pass zu Touré. Der flinke Linksaußen spielte sofort in die Mitte zu Kramarìć, der aus 7m nur noch einzuschieben brauchte.

Pfosten rettet für Nübel

Die 54.Minute lief und ein langer Ball von der linken Seite erreichte Lemperle. Der ließ seinen Gegenspieler noch sehenswert aussteigen, zog mit links ab und traf nur den linken Pfosten. Da hätte Nübel nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Demirović mit dem 2:3 Anschluss

Konter für die Gäste nach einer Ecke der Hausherren. Kramarìć hatte den Ball verloren und über Leweling ging es für die Schwaben schnell nach vorne. Der lange Pass von Leweling erreichte Demirović am langen Pfosten, der nur ins linke Eck einschieben musste. Baumann war zwar noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern.

Rote Karte für Karazor

In der 69.Minute verfolgte der VfB-Kapitän nach einem Konter Asllani, traf diesen im Mittelfeld mit der offenen Sohle an der rechten Achillessehne. Karazor war die Tragweite seiner Aktion bewusst und er entschuldigte sich sofort beim Gefoulten. Unabhängig davon blieb Schiedsrichter Stegemann keine andere Möglichkeit, als hier glatt Rot zu zeigen.

In Überzahl machte die Ilzer-Elf den Sack nicht zu, weil sie zum einen ihre Chance nicht nutzte – Hajdari (72.), Lemperle (75.) und Burger (75.) – und zum anderen einige vielversprechende Gegenstöße nicht vernünftig zu Ende spielte. In der 81.Minute löste Moerstedt bei den Hausherren Lemperle ab. Ein weiterer Wechsel, der das Spiel maßgeblich beeinflussen sollte in der 86.Minute bei Stuttgart. Thiago Tomás kam für Leweling.

Dreifachwechsel zum Ende der regulären Spielzeit bei Hoffenheim. Akpoguma, Prass und Damar kamen für Burger, Asllani und Doppelpacker Kramarìć.

Dann griffen die Gesetze des Fußballs und die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.

Joker Tomás trifft

Mit der letzten Aktion der Begegnung stach Joker Tiago Tomas, eine Minute nachdem er das 3:3 noch liegen gelassen hatte (90.+5).

Ein bitterer, wie unnötiger, Punktverlust der Kraichgauer, die neben zwei Pfostentreffern auch an der fehlenden Konsequenz scheiterten.

Michael Kaiser

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