Beim 5:1 Sieg überwiegen die Sorgen um Giulia Gwinn
Die deutschen Damen trafen in Nürnberg nach zwei Siegen in ihrer Gruppe auf Schlusslicht Österreich. Vor dem Anpfiff gab es aber zunächst vom Verbandspräsidenten Bernd Neuendorf und Sportdirektorin Nia Künzer Blumen und eine Collage mit Erinnerungsfotos zum Abschied für Sara Dåbritz. Vom Publikum im Stadion, nur rund 60 Kilometer von ihrem Geburtsort entfernt, gab es den verdienten, ausgiebigen Applaus.
Lange kein Spektakel
Es war lange kein Gala-Auftritt wie gegen Slowenien (5:0) oder in Norwegen (4:0), den Deutschland vor 24.237 Fans im Max-Morlock-Stadion von Nürnberg am Dienstagabend hinlegte. Doch die DFB-Frauen zeigten gegen den Letzten der Qualigruppe Geduld.
Nach dem 1:0 von Nicole Anyomi (17.) in der ersten Hälfte legten nach der Pause Vivien Endemann (52.), ein Eigentor von Sarah Puntigam (68.), Jule Brand (76.) und Lea Schüller (83.) nach. Das Tor von Chiara D’Angelo (77.) zum zwischenzeitlichen 1:4 war am Ende nur eine Randnotiz.
Sorgen um Kapitänin Gwinn
Der einzige Wermutstropfen des Abends war die frühe Verletzung von Giulia Gwinn. Die Kapitänin war nach einem Foul recht hart aufgeprallt, konnte nicht mehr weiterspielen. Genaue Untersuchungen sollen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Am Abend gab es noch keine genauere Diagnose.







