Wenige Höhepunkte und keine Treffer im ersten Spielabschnitt
Beim VfB gibt's nach dem 3:2 Erfolg zuhause gegen Frankfurt nur einen Wechsel. Nartey startet für Demirović.
Union-Coach Baumgart verändert sein Team gegenüber dem 1:1 Remis in Augsburg gleich auf vier Positionen. Köhn fehlt gesperrt, Ansah, Jeong und Trimmel nehmen zunächst auf der Bank Platz. Neu dabei Kemlein, Burcu, Juranovic und Haberer.
Schiedsrichter ist heute Deniz Aytekin, der
die Begegnung pünktlich angepfiffen hatte. Aytekin war dann auch gleich zu Beginn gefordert, zeigte Burcu nach einem rüden Einsteigen gegen Mittelstädt die gelbe Karte.
Die Schwaben waren zunächst besser im Spiel, hatten auch durch Vagnoman in der 7.Minute die erste Chance. Führich hatte durchgesteckt, Vagnoman aus spitzem Winkel abgezogen. Kein Problem für Rönnow im Tor von Union.
Pfosten rettet für den VfB
Das hätte in der 13.Minute die Führung für die Gäste sein können. Schneller Gegenzug der Eisernen und über links ging es schnell. Ilic kam zum Abschluss, machte alles richtig, scheiterte aber am Pfosten.
Nächste Szene, diesmal für die Hausherren. Mittelstädt hatte den Ball schön mitgenommen, nachdem Stiller verlagert hatte. Mittelstädt probierte es aus der Distanz, fast 30m, aber über das Tor 26.).
Das Spiel war auch nach etwas mehr als einer halben Stunde, freundlich formuliert, von Taktik geprägt. Nartey erzwang in der 37.Minute einen Ballverlust der Hauptstädter, Stiller passte flach zu Undav und der traf mit seinem Schuss das Außennetz. Die Hausherren hatten zwar wohl Richtung 60% Ballbesitz,am Ende fehlte aber die Durchschlagskraft.
Die Nachspielzeit in der MHP-Arena betrug nur eine Minute. Dann ging es in die Kabinen.
Führich bringt Schwaben in Front
Ex-Stuttgarter Jeong trifft in der Schlussphase zum Ausgleich
Die zweite Halbzeit lief und es gab auf beiden Seiten zunächst keine personellen Änderungen. Aktiver blieben weiter die Hausherren, wobei Union auch seine Nadelstiche zu setzen versuchte.
Nach einer Möglichkeit von Undav im direkten Eins gegen Eins mit Rönnow (49.), ehe Union in der 53.Minute hätte in Führung gehen können. Nach einem Doppelpass zwischen Ilic und Burcu schloss dieser ab, der Abschluss wurde aber zur Ecke geklärt. Auch zwei Minuten später wurde es nach einer Berliner Ecke gefährlich. Haberer schoss rechts vorbei.
Führung durch Führich
Bei diesem Spielverlauf musste wohl eine Einzelleistung her. Das war in der 59.Minute auch der entscheidende Faktor, als Führich den Ball aus 17m, nach Zuspiel Hendriks, sehenswert ins linke untere Eck versenkte.
Mit der Führung haben sich die Schwaben etwas weiter nach hinten einsortiert, während Berlin wieder mehr Risiko auf dem Weg nach vorne hejen5 musste.
Doppelter Wechsel bei den Gästen in der 69.Minute: Nsoki und Ansah lösten Juranovic und Burcu ab.
Auch die Hausherren reagierten, brachten Jeltsch und Demirović für den Torschützen Führich und Nartey. Union nahm Schäfer runter, brachte dafür Jeong (alle 75.).
Die Chance für Stiller in der 80.Minute. Mit zwei schnellen Pässen ging es nach vorne, Stiller kam zum Abschluss, verzog über das Tor. Das hätte die Vorentscheidung sein können, vielleicht müssen.
Joker zünden – Ausgleich durch Jeong
Das ist der Fußball. Hatte der VfB noch vor drei Minuten die Entscheidung verpasst, traf nun Jeong ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein. Nsoki war links bis zur Grundlinie durchgegangen, hatte stark zurückgelegt und den Torschützen perfekt bedient (83.).
Vier Minuten später, 87., erneut wieder Jeong. Der wurde halbrechts perfekt freigespielt, scheiterte aus 10m an Nübel. Der VfB hatte das Spiel zu diesem Zeitpunkt aus der Hand gegeben.
Drei Wechsel bei Stuttgart in der Schlussminute: Chema, Arevalo und Assignon kamen für Stiller, Vagnoman und Hendriks.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Weitere Chancen blieben aus. Am Ende stand ein für Union schmeichelhaftes Unentschieden.







