Harry Kane trifft zur Pausenführung für den Rekordmeister
Nach all den Diskussionen der Sommerpause um einen möglichen Transfer zum FC Bayern steht Nick Woltemade, dessen ungeachtet, heute in der ersten Elf von Trainer Sebastian Hoeneß.
Der VfB Stuttgart startet wie folgt: Bredlow – Mittelstädt, Chabot, Jaquez, Vagnoman – Stiller, Karazor – Führich, Undav, Leweling – Woltemade.
Der deutsche Rekordmeister schickt folgende Elf ins Rennen um den ersten Titel der Saison: Neuer – Stanisic, Tah, Upamecano, Laimer – Goretzka, Kimmich – Díaz, Olise, Gnabry – Kane.
Geleitet wurde die heutige Begegnung von Harm Osmers, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Die erste Szene gehörte den Gästen. Kimmich sah Goretzka starten, bediente ihn in der 6.Minute per Chip. Der konnte die Kugel zwar noch mit der Brust annehmen, geriet aber etwas aus dem Gleichgewicht, traf nur das Außennetz. Der Druck auf den VfB nahm deutlich zu. Die Gäste offensiv präsenter, in der Abwehr sehr konzentriert.
Kane trifft für die Bayern
Das war natürlich ein starkes Ding von Kane. In der 18.Minute kam die Kugel zum englischen Nationalstürmer und der vollstreckte mehr als souverän. Ein einfacher Chipball von Olise, noch abgefälscht von Jaquez, hatte genügt und Kane aus 17m satt ins linke Eck abgezogen.
Den ersten Abschluss der Schwaben erlebten die Fans erst in der 22.Minute. Vagnoman hatte rechts etwas Platz, passte quer zu Undav. Aus etwa 18m visierte der das rechte untere Eck an, am Ende fehlte die Power um Neuer zu gefährden. Eine Minute später war es erneut Vagnoman gegen Díaz, Höhe Strafraum. Der Stuttgarter war nach langem Schlag von Bredlow durchgestartet, scheiterte aber erneut an Neuer. In der 25.Minute waren die Bayern wieder am Zug.
Kane hatte zu Laimer durchgesteckt, der entschied sich für den Lupfer, setzte die Kugel über das Tor.
Aktuell, gespielt war gut eine halbe Stunde, hatten die Bayern etwas das Tempo aus der Partie genommen. Gefährlicher wurde es erst wieder in der 38.Minute, Gnabry hatte gepasst, Olise präzise bedient, der aber seinen Kopfball über den Kasten von Bredlow gesetzt.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen der MHP-Arena.
Bayern sichern sich ersten Titel der Saison
Treffer von Leweling kam für die Schwaben zu spät
Unverändert ging es für beide Teams vor 60.000 Zuschauern in die zweite Halbzeit. Der Spielverlauf blieb ähnlich dem ersten Durchgang. Die Gastgeber zwar um Druck bemüht, die Abwehr der Bayern allerdings souverän.
Die erste Möglichkeit gehörte dem Pokalsieger. In der 58.Minute kam Karazor im Strafraum der Bayern, nachdem Undav clever durchgelassen hatte, zum Abschluss. Ein Stürmer ist der Kapitän der weiß-roten allerdings nicht. So schoss er Díaz an, Chance vertan.
In der 62.Minute wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Tah hatte den Ball erobert, Olise in Folge Kane bedient. Der startete links im Strafraum durch, zog ab und scheiterte aus spitzem Winkel an Bredlow. Doppelter Wechsel bei den Schwaben (71.): Für Chabot und Führich waren nun Hendriks und Demirovic dabei. Be den Bayern musste der angeschlagene Laimer raus, neu dabei Boey. Zwei Minuten später ein Hammer von Leweling aus etwa 20m und zentraler Postion.
Da musste Neuer sein komplettes Können aufbieten, den von Upamecano leicht abgefälschten Ball mit dem hochgerissenen rechten Arm zu klären.
Vorentscheidung durch Díaz
Das war nicht gut genug verteidigt von den Hausherren. In der 77.Minute konnte Stanisic das Spiel nach vorne treiben, Kane verlagerte nach rechts. Dort hatte Gnabry sehr viel Platz, konnte Díaz im Zentrum bedienen. Der war top positioniert, konnte einnicken. Die Vorentscheidung zu Gunsten des deutschen Meisters?
Kim und Guerrero kamen für Gnabry und Upamecano (82.). Assignon und Nartey ersetzten beim VfB Karazor und Vagnoman. Die Bayern hatten hier alles im Griff, spielten die Zeit geschickt runter. In der 87.Minute noch ein letzter Wechsel der Gastgeber. Chema, also Andres Baixauli, kam für Stiller. Pflichtspieldebüt für den jungen Neuzugang von Real Madrid. Auch die Bayern wechselten noch einmal, bzw., doppelt. Karl und Bischof für Olise und Goretzka.
Die Nachspielzeit sollte angemessene vier Minuten betragen.
Anschlusstreffer durch Leweling
Eine Minute vor dem Ende doch noch der Treffer für die Stuttgarter. Eine Flanke von rechts wurde verlängert und Leweling konnte sich per Kopf gegen Boey durchsetzen und traf. Aber wohl zu spät.
Das Spiel ist aus und die Bayern sind Supercup-Sieger 2025.







