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Blitzstart in Stuttgart mit zwei Toren

Blitzstart in Stuttgart mit zwei Toren – Südwest Ballsport

Garcia und Demirović treffen früh, Elfer Mittelstädt zum Pausenstand

Vier Änderungen erneut beim VfB gegenüber dem 3:3 Unentschieden bei der TSG Hoffenheim Hoffenheim. Karazor fehlt gesperrt, Vagnoman, El Khanouss und Jaquez rücken zunächst auf die Bank. Neu in der ersten Elf dafür Mittelstädt, Demorović, Nartey und Chema.

Bei den Gästen muss Trainer Hjulmand nach dem fulminanten 4:1 gegen RB Leipzig kurzfristig auf Tella (muskuläre Probleme) verzichten. Für ihn rückt Kofane in die Startformation.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Herr Robert Schröder. Der hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und nach nicht einmal einer Minute ging es erneut zum Anstoßpunkt.

Führung Bayer durch Garcia

Die Stadionuhr zeigte die 35.Sekunde und der Ball lag im Tor von Nübel. Hendriks war ein böser Fehlpass im Aufbau unterlaufen. Maza kam an den Ball, Bayer in eine Überzahl. Kofane steckte final zu Garcia durch, der von links frei vor Nübel einschoss.

Demirović gleicht aus

Die Antwort der Schwaben ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der 5.Minute der Pass von Leweling an die Strafraumgrenze zu Demirović. Der legte zunächst für Nartey ab, bekam die Kugel sofort wieder zurück. So hatte er halbrechts freie Bahn, schoss satt ins linke Eck zum Ausgleich.

Das war ein Blitzstart im Neckarpark und das Spiel sollte keineswegs verflachen. Die großen Chancen blieben zwar zunächst aus, oftmals aber fehlte nur der letzte Ball oder ein Fuß war im Weg.

Chaos in Bayers Defensive in der 19.Minute. Nach einer Flanke gingen sowohl Demirović, als auch Andrich zu Boden. Im Anschluss schoss Tapsoba Stiller an, erwischte ihn wohl auch noch an der Wade. Nach einer kurzen Behandlungspause ging es weiter bei ihm. Zwischenzeitlich forderten hier die Fans das Eingreifen des VAR, wobei aber kein Foul erkennbar war. In der 24.Minute hätten die Hausherren in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen. Führich war links an Quansah vorbei, flankte in die Mitte.

Flekken wehrte ab, allerdings direkt vor die Füße von Demirović. Der brauchte nur einzischieben, allerdings hatte sich Tapsoba in die Szene geworfen, fälschte entscheidend ab. Der Ball ging neben das Tor.

Die Begegnung hatte sich aktuell eine kurze Verschnaufpause genommen. In der 36.Minute hatte Demirovic die Chance sich mit seinem zweiten Treffer zu belohnen. Erneut spielten seine Mitspieler ihn im Strafraum frei, dieses Mal mit dem Rücken zum Tor. Clever dreht er sich um seinen Gegenspieler und legt den Ball in die lange Ecke, aber Flekken zur Stelle.

In der letzten Minute der regulären Spielzeit chippte Nartey den Ball auf den kurzen Pfosten, wo Demirovic mit dem Kopf zwar an die Kugel kam, aber zu sehr unter Druck war um einen platzierten Abschluss zu schaffen.

VAR-Prüfung und Elfmetertreffer Mittelstädt

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und in der 47.Minute hatte Tapsoba wohl Demirovic im Fünfer ein Bein gestellt. Die Prüfung durch den VAR dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Nach gut vier Minuten stand die Entscheidung und Mittelstädt blieb cool. Netzte sicher ein. Halbzeit in Stuttgart.

Undavs Treffer macht den Deckel drauf

Schwaben gehen mit bester Ausgangsposition ins Saisonfinale

Keine Wechsel nach Wiederanpfiff vor 60.000 Fans, dafür vermeintlich der nächste Blitzstart. Aber schauen wir uns die Szene mal genauer an.

VAR kassiert Treffer von Demirović

Undav kam in der 46.Minute, nach Zuspiel Chema zum Abschluss, Flekken konnte den Ball nicht festhalten, Tapsoba ging gegen Chema zu Boden und Demirović schob zum Tor ein. Jetzt war die Zeit des VAR gekommen. Zunächst Jubel im Stadion, da der Schiedsrichter kein Foul von Chema vermeldete, dann die Ernüchterung:: Undav stand beim Zuspiel im Abseits. Der Treffer zählte also nicht.

Der nächste Angriff der Gastgeber in der 54.Minute und langsam so eine Art Chancenwucher. Mittelstädt kam zum Abschluss, zögerte allerdings und Quansah konnte klären. Zwei Minuten später war es Chabot nach einer Ecke. Flekken fischte die Kugel aus dem rechten Torwinkel.

Undav trifft zum 3:1

Das VfB-Schiff nahm Kurs Champions-League. In der 57.Minute erneut ein konsequentes Gegenpressing, das für den Ballgewinn sorgte. Demirovic nahm Leweling mit, der eine präzise Flanke in den Fünfmeterraum schlug. Dort war wo Undav zur Stelle, hielt in typischer Manier den Fuß hin. Undav machte Undav-Dinge.

Von Leverkusen war auch nach dem 1:3 wenig zu sehen. So nur folgerichtig der doppelte Wechsel bei der Werkself in der 65.Minute. Für Garcia und Culbreath kamen Tillman und Arthur. Außer einer Einzelaktion von Maza in der 67.Minute nichts zu sehen von Bayer. Wechsel auch beim VfB. Tiago Tomás löste Undav ab.

Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen und die Hausherren schienen hier alles im Griff zu haben. Leverkusen fand bisher keine Lücken in der gut gestaffelten Abwehrformation des Pokalfinalisten. Doppelwechsel Stuttgart in der 77. Mittelstädt und Nartey gingen runter, neu dabei Jaquez und El Khanouss. Auch Bayer nahm einen weiteren Wechsel vor. Poku kam für den sichtlich angeschlagenen Kofane (78.).

Die letzten fünf Minuten waren angebrochen beide Teams mit Wechseln. Bei den Gästen kam Seghir für Quansah, die Gastgeber sorgten noch einmal für Schwung auf den Flügeln. Assignon und Vagnoman nun für Leweling und Führich.

In der 89.Minute der Gäste seit der 1.Minute. Grimaldo hatte aufgezogen und hart aufs lange Eck gezielt. Nübel war unten, verhinderte den Anschlusstreffer.

Die Nachspielzeit sollte sechs Minuten betragen. Eine abgefälschte Flanke von Arthur in der 93.Minute blieb die einzig nennenswerte Szene und so ertönte der Schlusspfiff. Der VfB geht nun mit der besten Ausgangsposition in den letzten Spieltag, reist zur Eintracht nach Frankfurt.

Michael Kaiser

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