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Breisgauer führen durch Grifos Strafstoß

Breisgauer führen durch Grifos Strafstoß – Südwest Ballsport

Lilien verteidigen konsequent und setzen Nadelstiche

Sportclub-Coach Schuster ändert sein Team gegenüber dem 2:6 bei den Bayern dreifach. Keeper Atubolu rotiert wie Treu auf die Bank, Lienhart fehlt komplett im Kader. Dafür dürfen im Tor Müller, soweit Günter und Rosenfelder beginnen.

Die Gäste mussten nach dem 0:0 in Elversberg, teils auch gezwungenermaßen, auf vier Positionen umbauen. So fehlen Nürnberger (krank) und Hornby (Muskelfaserriss) komplett im Kader, während Vukotic und Lòpez zunächst auf der Bank Platz nehmen. Neu in der Startformation dafür Maglica, Papela, Richter und Bader.

Schiedsrichter Harm Osmers hatte in Freiburg pünktlich angepfiffen und die Gäste in blau, ab der ersten Minute den Schwerpunkt, kaum unerwartet, auf ihrer Kompaktheit.

In der 12.Minute brannte es erstmals im Strafraum der Hessen. Nach einem langen Einwurf von rechts konnten die Gäste nicht klären und Grifo kam aus gut 10m zu einem Volleyversuch. Pfeiffer allerdings war aifmerksam dazwischen. Gute Möglichkeit, 22., für die Hausherren im schnellen Umschaltspiel. Beste war rechts durchgestartet, konnte seinen Ball aber nicht zum eingelaufenen Grifo bringen. Pfeiffer hatte noch den Kopf dazwischen. Da war mehr drin.

Die erste Möglichkeit, gleich eine Riesenchance für die Lilien, in der 27.Minute. Eine Hereingabe von links wurde auf Bader verlängert, der aus halbrechter Position, nach seiner feinen Brustannahme, direkt abzieht. Da musste sich Müller im Freiburger Kasten ganz lang machen, um die Kugel über die Latte zu lenken.

Die letzten fünf Minuten war angebrochen und die Gastgeber mit der besten Möglichkeit zur Führung (40.). Günter hatte flach ins Zentrum gelegt, der abgewehrte Ball kam vor die Füße von Manzambi. Der zog direkt ab, scheiterte am starken Schuhen.

Elfmeter Grifo zur Führung

In der nächten Szene, 41.Minute, war Manzambi links Richtung Grundlinie gezogen und von Pfeiffer etwas zu ungestüm abgeräumt. Elfmeter für die Breisgauer. Grifo übernahm Ball und Verantwortung, versenkte sicher links oben.

Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Dann war Pause in Freiburg.

Höler macht den Deckel drauf

Der SC Freiburg steht im Viertelfinale des DFB-Pokals

Im kühlen Europa-Park Stadion ging es zunächst ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten weiter. Die Gäste wirkten zu Beginn etwas aktiver, suchten mehr Ballbesitz. Sonderlich war das Spiel auch nach einer Stunde Spielzeit nicht. Es blieb auf beiden Seiten bei Stückwerk.

Wechsel bei den Gastgebern in der 64.Minute. Für Suzuki und Beste kamen Treu und Osterhage. Vier Minuten später ersetzten Lòpez und Holland bei den Lilien Richter und Bader.

Höler mit der Vorentscheidung

Die 69.Minute lief und nach einer Balleroberung im Mittelfeld und einigen schnellen Pässen kam die Kugel zu Grifo, der perfekt zu Höler durchsteckte. Der konnte mit einem Chipball Schuhen überwinden.

Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und Darmstadt suchte den Anschluss. So auch in der 76.Minute nach einem Eckball. Da kam Maglica erneut, wie schon einen Minute zuvor, zum Kopfball konnte aber Müller nicht überwinden. Der klärte zur erneuten Ecke. Auch diesmal landete das Spielgerät beim gleichen Spieler, der erneut den Abschluß suchte. Erneut parierte Müller. Kuriose 120 Sekunden.

Foulelfmeter nach VAR, Grifo vergibt

In der 81.Minute dribbelte Treu sich an zwei Gegenspielern vorbei, kam dann im Strafraum zu Fall. Osmers ließ zunächst laufen, ehe sich der VAR meldete. Die mittlerweile übliche Wartezeit verstrich und es gab Elfmeter für Freiburg. Lòpez hatte Treu tatsächlich am Fuß getroffen. Grifo visierte diesmal die rechte Ecke an, traf nur die Latte.

Wechsel im Anschluss auf beiden Seiten. Bei den Gästen kam Bialek für Marseiler, Adama ersetzte Manzambi.

In der 88.Minute das vermeintliche 3:0 durch Eggestein. Allerdings einkassiert, da Adamu zuvor im Abseits stand. Und noch ein Doppelwechsel bei den Lilien in der Schlussminute. Will und Lakenmacher lösten für wenige Minuten noch einmal Akiyama und Papela ab.

Es sollten vier Minuten Nachspielzeit werden und auch die Hausherren schöpften in der 93.Minute ihr Wechselkontingent aus. Für die beiden Torschützen, Grifo und Höler, kamen Matanovic und Scherhant aufs Feld.

Dann war Schluss in Freiburg und die Schwarzwälder zogen recht souverän ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Diese Runde wird am 07.Dezember ab 19.15 Uhr in der ARD-Sportschau ausgelost.

Michael Kaiser

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