KSC greift nach der Tabellenführung
Nach der teilweise abenteuerlichen Abwehrleistung in Köln wechselte Christian Eichner einmal. Für Kobald kam Franke wieder zurück in die Defensivkette. Diese elf Spieler sollten heute Abend die Tabellenspitze erobern: Weiß – Günther, Beifus, Franke, Jung – Wanitzek, Jensen, Burnic, Rapp – Schleusener, Zivzivadse. Auch Florian Kohfeldt hatte ebenfalls einen Wechsel im Vergleich zum 1:2 gegen Magdeburg vorgenommen. Förster ersetzte Marseiler. Hier die Startformation der Lilien: Schuhen – Bueno, Vukotic, Riedel, Lopez – Corredor, Müller, Klefisch, Förster – Hornby, Lidberg. Blitzstart im Wildpark Keine halbe Minute gespielt und die Hausherren schon auf dem Gaspedal. Jensen hatte den Ball am Strafraum gut behauptet, in die Mitte zu Zivzivadze gelegt. Der schlug noch ein Luftloch, hinter ihm konnte aber Jung abschließen. Der traf aber nicht das Tor, sondern einen Gegenspieler. Chance vertan! Nächste Möglichkeit in der 8.Minute: Nach einer Ecke von rechts kam Beifuß zwar zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht exakt platzieren. Kein Problem für Schuhen im Lilien-Tor. Burnic zur Führung Das hatte sich angedeuteten. Die Gäste fanden hier keine Mittel gegen die Offensivkraft der Badener. In der 10.Minute die präzise Flanke von Schleusener ins Zentrum, wo Burnic die Kugel verarbeiten konnte und ins linke Eck traf. Schon jetzt die hochverdiente Führung. Schnelle Antwort und Ausgleich durch Lidberg Hier ist Feuer in der Partie. Keine fünf Minuten dauerte es bis zum Darmstädter Ausgleich. Ein genialer länger Ball von Müller hatte Hornby erreicht, der mit einem Kontakt in die Mitte zu Lidberg legen konnte. Franke und Beifuß auf dem falschen Fuß erwischt und Lidberg schob aus kurzer Entfernung zum Ausgleich ein. Gefühlt gab es hier kein Mittelfeld. Diesmal, in der 17.Minute, ging es direkt zu Zivzivadse, der abschließen konnte, aber an Schuhen scheiterte. Nach gut zwanzig Minuten hatte sich dieses Spiel nun auch mal etwas beruhigt. Dies sei den Teams gegönnt. Dieses Spektakel konnte man nicht über 90min durchziehen. Jensen zur erneuten KSC-Führung Die schöpferische Pause dauerte gerade einmal bis zur 28.Minute, ehe es im Kasten von Schuhen oben rechts einschlug. Zunächst hatte Lopez noch eine Flanke aus dem Strafraum geköpft. Gut 25m vom Tor entfernt hatte Jensen die Kugel runtergepflückt, mit der Brust angenommen, und sofort abgezogen. Der Ball wurde lang und länger, schlug oben rechts ein. Keine Chance für Schuhen, der erst gar nicht versuchte zu klären. Traumtor Jensen! Die Lilien nun auch im Vorwärtsgang, 38.min. Förster hatte Lidberg im Strafraum gefunden, der aus ca. 10m abschloss. Knapp links am Kasten vorbei. Auch zwei Minuten später ging es Richtung Fankurve des KSC. Corredor war vergessen worden, kam in der Mitte frei zum Zuge. Diese Situation kam doch sehr überraschend und so verpuffte diese Riesenchance. Hier gab es zwei Minuten obendrauf, ehe die Mannschaften nach einer sehr ansehnlichen Halbzeit in die Kabinen durften.
Lilien drehen in zweiter Hälfte auf
Schleusener mit dem verdienten Ausgleich
Drei Wechsel zum Wiederanpfiff vor 31.034 Zuschauern: Kohfeldt wechselte doppelt, brachte Marseiler und Nürnberger für Corredor und Bueno. KSC-Coachen Eichner ersetzte Günther durch Herold. Abseitstreffer Förster für die Lilien Mittelfeldspieler Förster hatte bislang keinen guten Abend, Nach Anspiel Lidberg traf er allerdings in der 49.Minute zum vermeintlichen Ausgleich. Der VAR meldete sich allerdings, kassierte den Treffer wegen Abseitsposition. Ausgleich durch Klefisch Hier spielte nur noch der SV Darmstadt 98. Drei Minuten nach der Aberkennung von Försters Treffer zählt der Ausgleich der Klefisch. Eine Ecke konnte Karlsruhe nicht klären, Vukotic verlängerte und Klefisch musste nur noch einnicken. Wechsel bei den Hausherren in der 57.Minute: Kobald nun für Franke auf dem Feld. Der Abwehrspieler wirkte leicht benommen, fühlte sich wohl unwohl. Im Wildpark ging das Spektakel, unbenommen der Wechsel, weiter. Der nächste Wechsel stand ebenfalls schon an. Für Rapp war nun Conté mit von der Partie (66.). Lakenmacher und Kempe kamen in der 69.Minute bei den Hessen für Förster und Hornby. Nächstes dickes Ding für Darmstadt in der 73.Minute. Aus dem Rückraum hatte es Müller probiert, war noch an Weiß gescheitert. Gästeführung durch Vukotic Auch dieser Treffer hatte sich angedeutet. Zu löchrig die Karlsruher Defensive. Eine Minute nach der Großchance durch Müller traf Vukotic (74.) besser. Eine weitere Ecke flog hoch in den Strafraum, erneut konnte sich Vukotic durchsetzen und köpfte aus 7m zur Gästeführung ein. Wahnsinn im Wildpark nahm seinen Lauf. Der Darmstädter Block drehte hier frei. Schleusener gleicht aus Drei Minuten hielt die Freude der Gäste an, dann war Schleusener die Spaßbremse. Im Vorwärtsgang hatte Lopez den Ball verloren, in Folge kam Herold zur Flanke. In der Zentrale setzte sich Schleusener geschickt ab und hielt den Fuß in die Flugbahn des Balles. Geiles Ding und Ausgleich für die Fächerstadt. Doppelwechsel noch einmal beim Gastgeber. Hunziker und Heußer für Burnic und den heute torlosen Zivzivadze (78.).Nächste Möglichkeit für Darmstadt durch ein starkes Solo von Lakenmacher in der 84.Minute. Der setzte Kempe in Szene, der scheiterte per Linksschuss an Weiß. Lattenkracher von Wanitzek Knapper ging es nicht. Freistoß des Capitano in der 89.Minute und der Ball ging zunächst an die Unterkante der Latte und von Schuhen fast ins eigene Tor. Doch der Ball prallte letztlich an den Pfosten. Wechsel bei SV 98: Der Ex-Karlsruher Thiede nun für Lopez im Team (89.).Die Nachspielzeit sollte sechs Minuten betragen. Angesichts des Spielverlaufs genügend Zeit für zumindest noch einen Treffer. Der wollte / sollte keinem der beiden Themas mehr gelingen. Im Ergebnis blieb eine gerechte Punkteteilung. Content: Michael Kaiser vom 04.10.2024







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