Stiller vergibt Foulelfmeter
Nach der 1:3 Niederlage in Freiburg wechselt Sebastian Hoeneß auf drei Positionen. Vagnoman, Bouanani und Kapitän Karazor nehmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür starten Tomás, Chema und Assignon. Die Kapitänsbinde übernahm zunächst Demorović.
Bei den Gästen erwartungsgemäß gegenüber dem 2:1 Heimerfolg gegen Augsburg nur ein Tausch: Für Pyrka startet Saliakas.
Schiedsrichter Stegemann hatte im Neckarpark pünktlich angepfiffen. Vom Beginn an ein flottes Spiel und in der 4.Minute gingen die Gastgeber vermeintlich in Führung. Demorović allerdings im Abseits. Nach diesem Weckruf blieb es zunächst bei Aktionen überwiegend in der neutralen Zone. Der überwiegende Ballbesitz lag bei den Schwaben, ohne hieraus große Möglichkeiten entwickelt zu haben.
Stiller vergibt Elfmeter
Bittere Szene für St.Pauli in der 23.Minute. Tomás war in den Strafraum gezogen, wurde von Smith nur minimal touchiert und der Pfiff ertönte. Elfmeter für die Hausherren. In der 25.Minute also die denkbar größte Chance für den VfB. Stiller lief an, schoss schwach und unplatziert in die rechte Ecke. Dorthin war auch Vasilj abgetaucht, klärte.
Führung VfB durch Demirović
Mitten in eine kurze Ballbesitzphase der Hanseaten, kurz vor der Pause, doch noch die insgesamt verdiente Führung für Stuttgart. Leweling hatte nach starkem Pass von Chema auf Demirović durchgesteckt. Der umspielte im Strafraum noch einige Gegenspieler, schloss dann ab.
Die Nachspielzeit wurde mit zwei Minuten. Hier passierte nichts und mit einer knappen Führung für das Hoeneß-Team ging es in die Kabinen.
FC St. Pauli bleibt zu harmlos
El Khanouss entscheidet die Partie
Personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Das aktivere Team waren die Gastgeber.
Zweiter Treffer Stuttgart durch El Khanouss
Das war in der 50.Minute fein herausgespielt. Zunächst hatte Leweling von links geflankt, Demorović im Strafraum prallen lassen und El Khanouss von halblinks mit ganz viel Gefühl ins lange, rechte Eck gezirkelt.
Latte verhindert Anschlusstreffer
Zwei Minuten später verpasste Oppie die direkte Antwort. Der linke Flügelspieler war nach innen gezogen, kam an einen langen Ball von der rechten Seite. Sein Dropkick an die Latte. Glück für die Stuttgarter.
Der nächste Angriff lief, in der 54.Minute wieder der FC St. Pauli. Diesmal war es Pereira Lage mit einem Schlenzer. Nübel aber zur Stelle. Im Zwei-Minuten Takt ging es weiter. Diesmal tauchte Demorović frei vor dem Tor auf, fand in Vasilj seinen Meister.
Zweiter Abseitstreffer VfB
Wieder lag die Kugel im Netz, 58.Minute. Stiller hatte scharf in die Mitte geflankt, Demorović den Ball nicht berührt, aber den Keeper irritiert. So landete der Ball im Tor, fand aber keine Anerkennung.
Zwei Spielerwechsel bei den Gästen: Ab der 62.Minute ersetzten Afolayan und Kaars Pereira Lage und Houtondji. Der eingewechselte Afolayan setzte sich gleich in Szene. In der 67.Minute monierte er ein Foul an sich so sehr, dass in Schiedsrichter Stegemann gelb verwarnte. Kontersituatuon für die Hamburger. Fujita und Afolayan kommen in Überzahl, scheiterten aber am herauseilenden Nübel. In der 73. Minute auch der erste Wechsel bei den Schwaben. Führich kam für Tiago Tomás.
Metcalfe ersetzte bei St.Pauli Sinani.
Die Schluss-Viertelstunde war in der MHP-Arena angebrochen. In der 75.Minute die nächste Chance VfB, diesmal die Mittelstädt. Der kam nach einer Ecke am zweiten Pfosten an den Ball, traf aber nur das Außennetz. Die Kiezkicker hatten sich auf Konter eingerichtet, scheiterten aber immer wieder im letzten Drittel. Zwei weitere Wechsel FC St. Pauli in der 82.Minute. Ritzka und Pyrka kamen für die restlichen Minuten. Runter vom Feld gingen Dzwigala und Saliakas.
Schlussphase in der MHP-Arena. Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. Hendriks und Bouanani bekamen noch ihre Einsätze. Runter gingen Mittelstädt und Demirović.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten und in der 92.Minute ersetzten Karazor und Nartey Leweling und Chema. Feierabend in Stuttgart und ein verdienter Erfolg für den VfB.







