Unentschieden am Hardtwald
Sandhausen Kaiserslautern endete am Hardtwald mit einem 1:1. Vor 2.005 Zuschauern entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der vor allem die zweite Halbzeit mit mehreren Elfmetersituationen für Spannung sorgte.
Wenig Bedarf für Wechsel sahen beide Trainer. Markus Kauczinski musste gegenüber dem 2:1-Erfolg in Walldorf lediglich auf den verletzten Lohkemper verzichten. Für ihn begann Mamutovic.
Eiman Baffoun vertraute exakt dem Team, welches letzte Woche das Derby beim FSV Mainz II gewinnen konnte. Lediglich im Tor gab es eine Änderung. Für Kamga, der komplett im Kader fehlte, stand heute Onohiol im Tor.
Erste Torannäherung in der 3. Minute für die Gastgeber. Den Ball traf Mamutovic allerdings nicht sauber, sodass dieser links am Tor vorbeiging. Die nächste Szene folgte eine Minute später. Diesmal kam die Flanke von rechts erneut auf Mamutovic. Der kam zwar zum Kopfball, bekam die Kugel unter Bedrängnis jedoch nicht gedrückt.
Auch in den Folgeminuten änderte sich am Spielverlauf weitestgehend nichts. Allerdings blieben die Hausherren das dominante Team, ohne sich klare Abschlüsse erarbeiten zu können. Der erste Warnschuss der kleinen Roten Teufel aus der Distanz folgte in der 12. Minute. Der Versuch von Smiljanic ging jedoch rechts am Tor von Lyska vorbei. Drei Minuten später erneut die Gäste. Bah flankte von rechts, Shipnoski kam aber im Zentrum nicht an die Kugel.
Mit zunehmender Spieldauer befreiten sich die Gäste etwas. Dennoch glich die Zeit bis zur 30. Minute einem Abnutzungskampf, geprägt von vielen Zweikämpfen in der neutralen Zone. Weitere Abschlüsse blieben zunächst aus.
Abseitstreffer für den SVS in der 31. Minute. Der Ball lag erstmals im Tor: Ferati flankte aus dem Rückraum auf Tasdelen, der seinen Kopfball platziert ins Eck setzte. Der Treffer wurde allerdings wegen einer Abseitsstellung des Torschützen nicht anerkannt.
Sandhausen Kaiserslautern: Chancen vor der Pause
Die beste Chance für den SVS folgte dann in der Schlussphase der ersten Hälfte, genauer in der 44. Minute. Mamutovic hatte sich links durchgetankt und kam aus recht ungünstigem Winkel zum Abschluss. Onohiol war im kurzen Eck aber zur Stelle. Im Gegenzug kam Scacun zum Abschluss, zielte jedoch über das Tor.
Halbzeit in Sandhausen
Mit Wiederanpfiff wechselten die Gäste. Für Tautenhahn war nun Reinheimer gekommen. Die erste Chance gehörte in der 47. Minute allerdings Sandhausen. Mazagg kam zum Abschluss, wurde jedoch geblockt.
Sandhausen Kaiserslautern: turbulente zweite Halbzeit
Elfmeter für die Gäste nach Foul an Reinheimer in der 58. Minute. Scacun scheiterte allerdings an Lyska. Trotz des vergebenen Elfers hatten die Gäste nun Oberwasser. Dennoch kam Sandhausen anschließend wieder besser ins Spiel. Dann Schulz mit einem Schuss aus gut 20 Metern, aber Onohiol war links unten zur Stelle.
Doppelwechsel bei den Gästen in der 72. Minute. Für Bah und Shipnoski kamen Wiesnet und Gibs. Beim SVS machten sich Wagner und Korzuschek für ihre Einwechslung bereit, blieben zunächst aber noch am Spielfeldrand stehen.
Elfmeter für den SVS in der 76. Minute. Nach einem Eckball von Ferati holte sich Tarnat den Ball zurück und wurde dabei von einem Verteidiger zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kehl-Gómez sicher in der 77. Minute.
Nun folgten auch die Wechsel. Korzuschek und Wagner kamen in der 79. Minute für Mamutovic und Tasdelen.
Als Kehl-Gómez der Ball im eigenen Strafraum unglücklich an die Hand sprang, zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt. Hofmeister verwandelte den Elfmeter zum 1:1 in der 83. Minute.
Der SVS drängte bis zum Schluss, während sich Kaiserslautern weitgehend auf die Defensive konzentrierte. Dadurch wurde das Spiel zunehmend hektischer. Leonidis kam für Christiansen in die Partie.
Die letzte Möglichkeit gehörte noch einmal dem SVS, doch ein Kopfball von Kehl-Gómez war nicht platziert genug. Wenig später war Schluss.
Foto: Weppler





