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Die Rotationsmaschine läuft auf beiden Seiten

Die Rotationsmaschine läuft auf beiden Seiten – Südwest Ballsport

Mainz per Handelfer Amiri vorne, Führich mit dem Ausgleich

Das dürfte heute eine historische Rotation in einer Bundesliga-Partie sein.

VfB-Coach Hoeneß wechselt die Feldspieler im Vergleich zum 0:1 unter der Woche in Istanbul komplett. Also zehn Neue in der Startformation.

Gegenüber Henriksen greift auch zur Rotation, lässt nur vier Spieler aus der Elf gegen Mostar (1:0 Heimerfolg) zu Beginn ran. Dies sind im Tor Zentner, Kapitän Widmer, Mohr und Sano. Der "Rest" ist neu.

Schiedsrichter ist heute Felix Zwayer, der pünktlich in der MHP-Arena angepfiffen hatte. Das könnte durchaus ein Spiel der Überraschungen werden. Zumindest hatte Mainz-Coach Henriksen zu Beginn Widmer nach links beordert, Mwene auf rechts. Beim VfB dirigiert Zagadou dürfte sofort die Dreierkette bei seiner Rückkehr dirigieren.

Das erste Highlight, sprich Chance, für den VfB und Leweling. Undav hatte eine Flanke von Fűhrich zur Bogenlampe werden lassen, Leweling per Kopf den Abschluss gesucht. Kein Problem für Zentner im Mainzer Gehäuse. Die Hausherren wechselten im Spiel häufig die Seiten, was zu einem läuferischen Aufwand bei den Gästen führte.

Nächste Aktion Richtung Tor, erneut für die Gastgeber in der 19.Minute. Führich im Duell mit da Costa und Glück, dass seine Flanke Undav vor die Füße fällt. Überrascht allerdings auch der Nationalstürmer, so dass Zentner retten kann. In der 23.Minute die erste Chance für die 05er. Amiri hatte einen Freistoß von links in Zentrum gebracht, erreichte da Costa. Der setzte sich zwar gegen Natey durch, köpfte aber knapp daneben.

Weitere Angriffe der Schwaben blieben oftmals im Ansatz stecken oder es fehlte der letzte, entscheidende Ball.

Strafstoß Mainz, Führung durch Amiri

Aufregung in der 39.Minute um ein vermeintliches Handspiel von Chema im eigenen Strafraum. Der hatte den Ball im Luftduell an der Arm bekommen, die Szene lief aber zunächst weiter. Dann meldete sich Bastian Dankert, der heutige VAR, und die Szene wurde überprüft. Die Entscheidung final Elfmeter für die Gäste. Den vermeldete Amiri sicher oben ins linke Eck. Keine Chance für Nübel. Genervt nicht nur das Publikum, sondern auch Sebastian Hoeneß. Der sah, nach kurzer Diskussion mit Schiri Zwayer, gelb.

Ausgleich durch Fűhrichs Traumtor

Die Nachspielzeit betrug drei Minuten. In der wohl letzten Minute der Verlängerung der verdiente Ausgleich für die Männer in weiß. Vagnoman hatte am linken Flügel bedient. Der zog sehenswert nach innen, schlenzte die Kugel überragend in die Ecke. Kategorie Traumtor!

Halbzeit in Stuttgart.

Arbeitssieg für den VfB Stuttgart gegen Mainz

Undav entscheidet enges Spiel zugunsten der Schwaben

Personell kamen die Teams unverändert aus den Kabinen. Gleich, nach nicht einmal einer Minute, die Chance für Stuttgart in Person von Stenzel. Der hatte es, nach per Lupfer probiert. Schöne Flugeinlage von Zentner und zur Ecke geklärt.

Möglichkeit für Mainz über die rechte Seite und da Costa. Der hatte in der 55.Minute etwas Platz, zog halbrechts im Strafraum nach einer Art Doppelpass mit Zagadou, ab. Nübel war aber gewohnt schnell unten und hatte geklärt.

Die 62.Minute und Doppelwechsel beim Gastgeber: Nartey und Stenzel gingen runter, neu dabei Stiller und Assignon. Die Männer mit dem roten Brustring nun klar im Vorwärtsgang. Auch Mainz reagierte, brachte in der 66.Minute Sieb und Hanche-Olsen für Kohr und Hollerbach. Erneut doppelter Tausch bei Sebastian Hoeneß. El-Khanouss und Tiago Tomás ersetzten Führich und Leweling (72.). Eine Minute später die letzte Aktion von Zagadou.

Der führte noch einen "intensiven" Zweikampf mit Sieb und musste im Anschluss, von Wadenkrämpfen geplagt, runter. Für ihn neu dabei Chabot.

Führung durch Undav

Dieser Treffer hatte sich nicht unbedingt angedeutet, das wird aber dem VfB egal sein. Undav lief plötzlich in der 80.Minute völlig frei auf Zentner zu, vollendete mit einem Chipball. Zuvor hatte sich Bell übelst bei langen Ball von Nübel verschätzt.

Veratschnig ersetzte nun beim FSV Widmer.

Die Hausherren schraubten kräftig an ihrer guten Heimbilanz und erst in der 86.Minute brachte Mainz mit Weiper einen gelernten Stürmer für Bell. Nordin ersetzte Bell. Somit waren schon die Schlussminuten angebrochen. Die Nachspielzeit wurde mit sieben Minuten angezeigt.

In der exakt 91.Minute die Möglichkeit zum Ausgleich für Veratschnig. Der setzte aber seinen Kopfball, nach Flanke Nebel, wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Abpfiff in Stuttgart und der VfB schnappt sich drei Punkte im Kampf um die Spitzenplätze.

Michael Kaiser

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