SVE-Trainer Wagner sieht zweite Halbzeit von der Pressetribűne
Eugen Polanski nahm gegenüber dem 0:3 in Leipzig drei Wechsel vor. Stöger und Hack nahmen auf der Bank Platz, Hahioka fehlte verletzt. Dafür durften Scally, Nguefack und Honorat beginnen.
Gästetrainer Vincent Wagner sah offenbar wenig Grund zu wechseln, schickte die gleiche Startformation auf den Platz, die vergangene Woche beim 3:2, Erfolg gegen Leverkusen gestartet war.
Die Begegnung war angepfiffen und die Gastgeber drückten von Beginn an aufs Tempo. Doch auch der Gast aus Elversberg setzte im Borussia-Park erstmals ein Zeichen. Gyamerah hinterlief in der 4.Minute die rechte Seite der Fohlen-Abwehr und legte das Leder quer in den Fünfer. Kurz vor dem Tor klärte Diks zur Ecke. Der erste Eckstoß der Elv endete danach aber ohne Torschuss.
Führung Borussia durch Bolin
Honorat brachte eine Ecke nach 11min von links in den Strafraum. Kristof schlug die Hereingabe in den Rückraum des Sechzehners, wo Nguefack das Leder nochmal scharf machte, an den linken Pfosten flankt. Dort gimg Bolin konsequent per Kopf zum Ball und drückt ihn über die Linie.
Nur zwei Minuten nach der Führung Glück für Gladbach! Nur wenige Sekunden nach dem Anstoß eine Unaufmerksamkeit der Hausherren im Aufbau Spiel. Elversberg eroberte die Kugel, Onyeka durfte freistehend aus 14 Metern abziehen und setzte den Ball gegen den linken Pfosten!
VAR kassiert Treffer Mohya
War das bereits das 2:0 für die Fohlen? Der VAR checkte ein mögliches Abseitstor! Die Hausherren konterten Elversberg mit einem langen Ball aus, bei dem Mohya locker von halblinks einschob. Zuvor stand Bolin aber vielleicht schon knapp hinter der Mittellinie im Abseits.. .kurze Prüfung und der Treffer zählte nicht.
Hier ging es tatsächlich rauf und runter. Beide Teams mit offenem Visier unterwegs.
Ausgleich Elversberg durch Mokwa
Die Antwort des Aufsteigers in der 29.Minute. Pinckert klärte eine Gladbacher Flanke an die Mittellinie, dort setzte sich Mokwa körperlich robust gegen Itakura durch und war plötzlich frei durch. Der Stürmer zog rechts in den Strafraum und traf flach unten links ins Eck. Keine zwei Minuten nach dem Ausgleich fast die Reaktion der Gastgeber. Bolin verfrachtete eine Flanke aus der Drehung und von der rechten Torauslinie auf die andere Seite.
Kleindienst köpfte aber zu unsauber, setzte den Ball nur übers Tor.
Nachdem sich die Begegnung zwischenzeitlich für wenige Minuten eine Auszeit genommen hatte, ein Ballverlust der Hausherren auf der linken Seite in der 35.Minute. Onyeka hatte plötzlich freie Bahn in Richtung ersten Pfosten. Der Elversberger schob den Ball aus ungünstigem Winkel flach am Tor vorbei
In der 43.Minute sahen die Fohlen-Fans ein Handspiel, schrien auf, als eine Flanke von Honorat scheinbar am Arm von Pinckert landete. Die Wiederholung klärte auf: Der Elversberger wurde von hinten und ohne Sicht auf den Ball angeschossen. Kein Elfer!
Bolin schnürt den Doppelpack
Das ging in der 44.Minute schnell, zu schnell offenbar auch für den Schiedsrichter. Kleindienst hatte im Duell mit Keidel den Ball zuletzt berührt, warf aber selbst zu Honorat ein. Der legte quer zu Bolin, der einnetzte. Ein irregulärer Treffer.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann war Pause im Borussia-Park. Bei Elversberg sorgte die Aktion von Kleindienst weiter für Gesprächsstoff. Vincent Wagner wollte wohl noch einmal mit dem Schiedsrichter reden, sah die gelb-rote Karte.
Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf
Elversberg kommt bockstark nach 1:3 zurück, gewinnt 4:3
Vor 51.042 Fans ging es auf beiden Seiten zunächst personell unverändert weiter. Den besseren Start hatten die Gäste. Die Saarländer kamen mutig aus der Pause und Gyamerah drang in der 46.Minute von rechts in den Strafraum ein, schoß aus spitzem Winkel ans Außennetz
Drei Minuten später die Hausherren. Nach einer Ecke von links stieg Kleindienst am zweiten Pfosten am höchsten und scheiterte per Kopf an Kristof. Für die SVE ging es in der 53.Minute über Linksverteidiger Günther über links mit in die Offensive. Der dribbelte in den Strafraum und zog wuchtig aufs kurze Eck ab. Nicolas war unten und pariert.
Scally zum Dritten
Das hatte in der 56.Minute schon so etwas von einer kleinen Vorentscheidung. An der Mittellinie eroberten Sander und Scally den Ball und es ging schnell nach vorn: Honorat bekam rechts im Strafraum das Leder, legte quer zum mitgelaufenen Scally, der mit links ins rechte Eck traf.
In der 60.Minute hatte Petkov die große Chance zum Anschluss. Honorat hatte den Ball zu Mokwa klatschen lassen, der Petkov bediente. Der nahm die Kugel nicht optimal mit, scheiterte mit seinem Schuss an Nicolas im Tor der Borussen.
Joker Krattenmacher trifft zum Anschluss
Wechsel Elversberg in der 64.Minute. Krattenmacher löste Campbell ab. Nur zwei Minuten später zog Petkov von der rechten Strafraumkante wuchtig ab. Nicolas konnte den strammen Schuss nur vor sein Tor abwehren. Am linken Pfosten war Krattenmacher am schnellsten, köpfte an die Latte und drückte den Abpraller dann selbst über die Linie. Einstand nach Maß.
Mohya dribbelte in der 68.Minute auffallend locker am Gegenspieler vorbei in den Strafraum und scheiterte links vor dem Fünfer an Kristof. Nach dieser Szene Doppelwechsel bei der Borussia. Kühn und Hack kamen für Mohya und Honorat. Bei den Gästen kamen in der 75.Minute Mickelson und Futkeu für Günther und Onyeka.
Zwei Borussen ebenfalls neu auf dem Platz. Leszczyński und Lidberg ersetzten Kleindienst und Scally (77.).
Traumtor für Keidel per Freistoß
Keidel legte sich den Ball am linken Strafraumeck zurecht und zirkelte das Leder wunderschön über die Mauer hinweg in den linken Winkel. Das war Marke "Tor des Monats" in der 80.Minute. Herold kam nun neu für Ullrich.
Unmittelbar nach der Einwechslung, mit dem nächsten Angriff, erzielte Gladbach fast das 4:3! Die Fohlen stießen an und schlugen den Ball auf die linke Seite. Aus einer gedachten Flanke von Bolin wurde ein Torschuss. Kristof wischte den Ball im Rückwärtsgang über die Latte.
In der 85.Minute wieder Keidel! Der Mann, der gerade per Traum-Freistoß getroffen hatte, übernahm den neuen Standard und setzte den Ball von links mit viel Effet hauchzart rechts am Pfosten vorbei.
Zwei Minuten vor Ende kamen Sirch und Condé für Gyamerah und Mokwa.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Nicolas parierte zunächst gegen Krattenmacher. Futkeu behauptete den Ball im Strafraum und legte ab für Krattenmacher, der mit rechts wuchtig aus 16 Metern abzog. Nicolas brachte die Arme noch hoch und lenkte den Schuss noch über die Latte.
Krattenmacher mit der Entscheidung
Die dritte Minute der Crunchtime war angebrochen und die Gäste konterten noch einmal. Über die linke Seite ging es zu Futkeu, der links in den Strafraum dribbelte und dann zu Krattenmacher legte. Der legte sich das Spielgerät zurecht und schoß aus 14 Metern durch die Beine von Leszczyński ins rechte Eck. Ein Wahnsinn!
Das sollte es jetzt gewesen sein. Der Wahnsinn nahm seinen Lauf und die Spieler durften mit über 2.200 Fans aus dem Saarland den Traumstart feiern.







