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Duell um den Anschluss zur Tabellenspitze

Duell um den Anschluss zur Tabellenspitze – Südwest Ballsport

Waldhof führt zur Pause durch Lohkempers Treffer

Waldhof-Coach Luc Holtz ändert sein Team gegenüber dem 3:2 Erfolg bei Havelse gezwungenermaßen auf drei Positionen. Keeper Nijhuis fehlt nach Verletzung im Adduktorenbereich, Hoffmann fehlt gelb-gesperrt. Masca muss zunächst auf die Bank. Somit gibt's drei Neue in der Startformation mit Hawryluk im Tor, sowie Shipnoski und Rieckmann.

Gegenüber Timo Schultz wechselt gegenüber dem 2:0 gegen Regensburg auf zwei Positionen. Schumacher und Ihorst nehmen auf der Bank Platz, neu dafür dabei Lesueur und Christensen.

Schiedsrichter Dr. Max Burda hatte gerade erst angepfiffen und es dauerte keine Minute bis sich Hawryluk im Tor der Buwe auszeichnen konnte. Ein langer Ball von Kehl auf den zweiten Pfosten kam bei Kammerbauer an, der es per Direktabnahme probierte. Hawryluk aber mit starkem Reflex auf der Linie. Die Anfangsphase blieb im weiteren Verlauf ohne größere Höhepunkte oder Torchancen. Eine Ecke für den Waldhof, eine auf der Gegenseite.

Führung Waldhof durch Lohkemper

Das änderte sich schlagartig. Die 14. Minute lief und Lohkemper netzte per Rechtsschuss ein. VfL-Keeper Jonsson hatte gepatzt, Shipnoski 18m vor der Kiste dazwischen gegrätscht und den Ball zu Lohkemper gebracht. Der musste nur zwei Schritte machen, konnte unbedrängt einschieben.

In der 18.Minute ging es bei den Gästen plötzlich schnell durch die Mitte. Starker Ball von Jacobsen auf Lesueur, der alleine vor Hawryluk auftauchte. Stark gerettet von Keeper und auch den Abpraller gefischt. Die nächste Chance hatten wieder die Hausherren. Voelcke probierte es aus halblinker Postion, rechts am Tor vorbei. Das Spiel und auch die Akteure hatten sich wohl eine kurze Auszeit genommen.

Anders in der 31.Minute. Kammerbauer hatte Meißner in Szene gesetzt für Osnabrück, der aber über das Tor abschloss. Ein weiterer Versuch sich durchzukombinieren, Kehl im Doppelpass mit Meißner, scheiterte in der 36.Minute. In der 38.Minute hatte wieder Kammerbauer geflankt, auch Jacobsen gefunden. Dessen Kopfball aber über das Tor.

Die Schlussphase lief bereits und die Nachspielzeit betrug nur eine Minute. Danach war Halbzeit in Mannheim.

Doppelpacker Meißner schockt Waldhof

Osnabrück dreht Rückstand. Vier Treffer in der zweiten Halbzeit

Das Spiel war wieder angepfiffen und personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter.

Ausgleich VfL durch Meißner

Denkbar schlechter Start für die Buwe. Gerade erst lief die 49.Minute und im Carl Benz Stadion stand es 1:1. Kehl hatte Meißner mit einem Traumpass auf der Reise geschickt, der behielt vor Hawryluk die Nerven und glich aus.

In der 55.Minute kam es noch schlimmer für den Waldhof. Wieder traf Meißner. Allerdings hatte der Linienrichter die Fahne oben. Abseits!

Doppelpack durch Meißner, Spiel gedreht

Die 59.Minute und das Unheil nahm seinen Lauf. Der Torschütze bediente Kehl, der wieder Meißner halbrechts im Strafraum bediente. Der Torjäger schob ins linke untere Eck ein, schnürte so seinen Doppelpack.

Jetzt waren die Gastgeber gefordert, wechselten auch sofort dreifach. Michel, Masca und Thalhammer kamen für Sietan, Shipnoski und Diakhaby. Den sofort folgenden Freistoß für Mannheim an der Grenze des Osnabrücker Strafraums setzte Ferati in die Mauer.

Christensen zum 1:3

Das war jetzt brutal effektiv. Nach einem Fehlpass von Voelcke landete die Kugel über Meißner und Kehl bei Kammerbauer. Dessen flankte köpfte Christensen per Flugkopfball aus kurzer Distanz aufs Tor. Hawryluk konnte aber glänzend retten. Gegen den Nachschuss von Christensen war der starke Keeper dann aber machtlos.

In der 68.Minute flog eine Ecke von Ferati zwar viel zu weit, im Anschluss an die Situation kam aber Lohkemper zum Abschluss Richtung kurzes Eck. Geklärt von Jonsson. Drei Minuten später der erneute Wechsel des SVW. Boyd ersetzte Okpala. Zeitgleich auch drei Wechsel bei den Gästen aus Niedersachsen. Badjie, Schumacher und Henning kamen neu, raus gingen Lesueur, Christensen und Wagner.

Sollte dem Heimteam hier noch einmal der Anschluss gelingen? Aktuell sah es nicht danach aus. Das Bemühen war zwar erkennbar, am Ende fehlten aber die Möglichkeiten. Erneuter Wechsel Osnabrück in der 79.Minute. Doppelpacker Meißner hatte Feierabend, für ihn kam Riesselmann. Letzter Wechsel für Mannheim in der 83.Minute: Mendes ersetzte Ferati.

Die letzten fünf Minuten waren angebrochen. Der VfL spielte das jetzt souverän runter. Pröger kam noch für Kehl.

Entscheidung durch Badjie

Das sollte die endgültige Entscheidung (87.) gewesen sein. Der eingewechselte Badjie, Riesselmann war Rieckmann enteilt, hatte in den Rückraum zu Badjie gepasst. Der erhöhte mühelos auf 4:1.

Hier war dann endgültig die Luft raus. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war Ende in Mannheim.

Michael Kaiser

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