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FCS bei Südwest-Derby unter Druck

FCS bei Südwest-Derby unter Druck – Südwest Ballsport

Okpala und Boyd bringen Waldhof in Front

Drei Änderungen nach dem 3:2 Erfolg in Schweinfurt beim Waldhof. Iwe und Diakhaby bilden die neue Flügelzange für Shipnoski (Bank) und Ferati (fehlt im Kader). Auf der Sechs beginnt Rieckmann für Sietan (Bank).

Bei den Gästen gibt's gegenüber dem 2:3 gegen Essen nur einen Tausch. Bretschneider kehrt in die erste Elf zurück, dafür nimmt Fahrner zunächst auf der Bank Platz.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Felix Bickel, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Zu Beginn erlebten die Zuschauer einen sehr aktiven Gastgeber. Saarbrücken ließ die Hausherren auch bewusst gewähren, hatte das Spiel unter Kontrolle.

Handelfmeter und Führung Okpala

In der 11.Minute macht Okpala im Strafraum einen langen Ball fest, legte zu Iwe ab. Der flankte schnell ins Zentrum, wo Rizzuto den Ball, das muss erwähnt sein, unglücklich an den Arm bekam. Elfmeter für Waldhof Mannheim. Okpala übernahm Ball und Verantwortung, schoss oben rechts ein. Obwohl der Schütze noch etwas weggerutscht war, ein sicher verwandelter Strafstoß.

Die Antwort der Saarländer in der 19.Minute. Schmidt war perfekt in Szene gesetzt worden, stürmte Richtung Nijhuis im Mannheimer Gehäuse. Der Stürmer wollte den Keeper noch rumspielen, der brachte aber eine Hand an die Kugel, vereitelte die bisher größte Möglichkeit der Gäste.

Ausgleich Saarbrücken durch Kamara

Rieckmann hatte in der 22.Minute nicht gut agiert, den Körper nicht reingestellt. So konnte Civeja in der Szene an den Ball kommen, auf Kamara ablegen. Der zögerte nicht lange, zog aus 20m ab. Der Aufsetzer schlug im rechten Eck ein. Keine Chance für Nijhuis.

In der 27.Minute eine Reaktion der Gastgeber, die den Gästen aus dem Saarland zwischenzeitlich doch etwas das Feld überlassen hatten. Boyd kam nach Freistoß Diakhaby zwar per Kopf an den Ball, es fehlen aber einige Zentimeter um gefährlich abschließen zu können.

Boyd zur erneuten Führung

Wer sonst als Boyd oder Okpala sollten hier treffen? Mittlerweile gingen die letzten neun Treffer des Waldhof auf die beiden Offensiven. So auch in der 34.Minute, in der Boyd wieder Boyd-Dinge tat. Pick hatte sich für einen hohen Rückpass Richtung der eigenen Viererkette entschieden, Boyd den Braten gerochen. Der schnappte sich die Kugel, legte sich das Spielgerät noch kurz auf und vollstreckte ins linke Eck.

Die Schlussphase lief bereits, die 44.Minute, und nach einem bockstarken Ball von Rabihic kam Pick zum Abschluss. Dem wurde allerdings der Platz zum Verhältnis. Die Kugel versprang und der Versuch von Pick ging weiter über das Gehäuse. Ein letzter Volley von Hoffmann landete in den Armen von Menzel. Dann war, nach zwei Minuten Nachspielzeit, Pause im Carl Benz Stadion.

Derbysieg geht an Waldhof Mannheim

Der 1.FC Saarbrücken ist mittlerweile 10 Spiele ohne Sieg

Wechsel bei den Gastgebern mit Wiederanpfiff. Sietan löste Rieckmann vor 16.256 Fans ab.

Bereits in der 49. Minute hätte Boyd hier fast den Deckel draufmachen können. Der kam aus 5m Entfernung zum Kopfball, zielte aber zu zentral und Menzel konnte klären. Sowas lässt der Routinier eher selten liegen. In der 59.Minute eine starke Flanke von Abifade auf Iwe, der per Kopf querlegen konnte. Im Zentrum war Boyd einen Schritt zu spät, konnte den Ball nicht kontrollieren oder gar über die Linie bringen.

62.Minute und Doppelwechsel beim FCS. Schmidt und Rabihic musste runter, neu dabei Brünker und Elongo-Yombo. Brünker konnte in der 70.Minute auch sehr kurz jubeln, dann sah er die Fahne die Linienrichters. Abseits bei seinem Kopfball. Wechsel auch bei den Buwe. Ab der 72.Minute ersetzte Lohkemper nun Michel. Zwei Minuten später ging bei Saarbrücken Kamara runter, für ihn kam Baumann.

Weitere Wechsel auf beiden Seiten. Bei den Hausherren kamen Masca und Shipnoski neu, runter gingen Torschütze Boyd, sowie Iwe (76.). Zeitz und Civeja gingen beim FCS in der 82.Minute runter, neu dabei Krahn und Groune. Dem eingewechselten Groune wäre fast der Ausgleich gelungen, doch Nijhuis bekam in der 84.Minute noch das Bein an die Kugel.

Die Schlussphase lief bereits und in der 85.Minute verließ Diakhaby das Feld, neu dabei für Mannheim Karbstein. Bei den Angriffen beider Seiten blieb es meistens Stückwerk oder es fehlte der letzte Pass. Die Zeit lief für die Gastgeber runter.

Auf der Anzeigetafel standen vier Minuten Nachspielzeit. Diese war bereits abgelaufen, als Shipnoski noch einmal zum Abschluss kam. Menzel kratzte die Kugel noch von der Linie. Dann ertönte der Schlusspfiff und der Jubel brach aus in Mannheim. Die Siegesserie hält, während Saarbrücken nun 10 Spiele auf einen Sieg wartet.

Michael Kaiser

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