Viktoria Köln startet mit Güler und Lobinger
Drei Veränderungen bei den Saarländern im Vergleich zur Auswärtspartie in Hannover: Neudecker, Rabihic und Vasiliadis nahmen zunächst auf der Bank Platz. Neu im Team dafür Krahn, Civeja und Naifi. Daraus ergab sich folgende Startformation: Menzel – Rizzuto, Sonnenberg, Becker, Schumacher – Krahn – Sontheimer, Civeja – Stehle, Naifi – Brünker.
Vier Wechsel zum letzten Wochenende bei der Viktoria: Für Lopez, Engelhardt, May und Said El Mala starten Topjoker Güler, Sticker, Handle und Greger. Die erste Elf der Gäste aus Köln: Dos Santos – Handle, Dietz, Pytlik, Sticker – Greger, Lofolomo – Vrenezi, Henning – Lobinger, Güler.
Geballte Offensivkraft beim Aufsteiger. Zum Gastspiel in Saarbrücken startet neben Lobinger auch Topjoker Güler. Schiedsrichter der Partie ist Assad Nouhoum, der pünktlich angepfiffen hatte.
Die Begegnung bot bisher, gespielt waren gut 10min, keinerlei Höhepunkte. Saarbrücken war die aktivere Mannschaft, Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware.
Sonnenberg musste verletzt raus
Schreckmoment für die Blau-Schwarzen in der 12.Minute. Sonnenberg hatte sich im Zweikampf mit Güler wehgetan, musste verletzt ausscheiden. Für kam Bichsel neu ins Team. Wenige Momente nach dem Wechsel dann auch die erste Großchance für den FCS: Stehle hatte rechts zuviel Platz, konnte ins Zentrum legen. Civeja scheiterte aber am herausgeeilten Dos Santos. Nicht dramatisch; der Mittelfeldspieler stand zuvor ohnehin im Abseits
Die erste halbe Stunde war runtergelaufen, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend zwischen den Strafräumen. Bei der Viktoria kam es vereinzelt zu Aktionen über den auffälligen Vrenezi, beim FCS wurden meist Brünker oder Civeja gesucht. Ohne Erfolg bisher. Den ersten Abschluss hatte Naifi in der 32.Minute. Der nahm sich kurz vor der Strafraumgrenze ein Herz, zog aus gut 18m ab. Kein Problem für Dos Santos im Kölner Gehäuse. Schneller Gegenzug der Gäste durch die Mitte in der 34.Minute.
Den langen Ball konnte Lobinger allerdings nicht erreichen, Menzel per Faustabwehr zur Stelle. Der nächste Versuch gehörte dem FCS. Rizzuto hatte aus ca. 30m einfach mal draufgehalten. Deutlich über das Kölner Gehäuse (40.).
Im Ludwigspark war schon die Schlussphase der ersten Hälfte angebrochen. In der 43.Minute segelte ein langer Ball von Handle links Richtung Saarbrücker Strafraum, senkte sich gefährlich Richtung Menzel. Der bekam die Arme noch hoch, klärte zur Ecke. Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen.
Joker Rabihic trifft zum ersten Heimerfolg
Weitere drei Punkte auf dem Weg zur perfekten Woche
Personell ging es für beide Kontrahenten vor 9.812 Fans unverändert weiter.
Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte in der 50.Minute Stehle. Der kam halbrechts, kurz vor dem Strafraum zum Schuss. Zu schwach und kein Problem für den Kölner Keeper. Auf der Gegenseite, 53.Minute, kommt Lobinger, nach Zuspiel Vrenezi, im Strafraum frei zum Abschluss. Menzel konnte sich lang machen und klären.
Doppelchance Naifi und Sontheimer
Auf der anderen Seite, im direkten Gegenzug, die Doppelchance für die Hausherren. Zunächst schlenzte Naifi von halblinks auf das Tor von "Dudu". Unmittelbar danach prüfte Sontheimer den Schlussmann mit einem Fernschuss erneut. Das war hier nun ein deutlich flotteres Spiel als noch im ersten Abschnitt.
Doppelter Wechsel beim FCS. Rabihic und Vasiliadis ersetzten ab der 62.Minute Naifi und Krahn. Auch Köln wechselte zweifach. Vom Feld gingen Henning und Güler. Neu im Spiel waren Said und Malek El Mala (71.). Unmittelbar vor dem Wechsel hatte Rabihic noch einen Freistoß aus halbrechter Position rechts oben am Tor vorbeigeschlenzt.
Führung für Saarbrücken durch Rabihic
Der Joker musste es machen. In der 76.Minute kam die Ecke von Civeja über rechts an den kurzen Pfosten. Dort stand Rabihic goldrichtig, konnte per Aufsetzer einköpfen. Dieser Führung war eine Reihe von Flanken und Standards vorausgegangen. Keine unverdiente Führung für Saarbrücken.
Engelhardt und Fritz für Sticker und Lofolomo, so der Doppeltausch bei der Viktoria in der 78.Minute. Die beiden Spieler hatten schon vor der Führung für den FCS an der Seitenlinie auf ihren Einsatz gewartet.
Letzter Wechsel bei den Gästen. In der 81.Minute musste Pytlik für May weichen. Auch Saarbrücken wechselte noch einmal: Civeja und Stehle gingen vom Feld. Neu auf dem Platz Uaferro und Günther-Schmidt (83.).
Jetzt lief die Stadionuhr natürlich für die bisher im eigenen Stadion sieglosen Saarbrücker. Die Nachspielzeit soltle noch drei Minuten betragen. Auch diese Zeit überstanden die Gastgeber und gewannen, am Ende verdient, ihr erstes Heimspiel der Saison.







