Formstarke Franken zeigen sich im Abstiegskampf stark verbessert
Klare Ansage vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach dem 0:3 im Derby beim 1.FC Kaiserslautern stehen die Zeichen auf Wiedergutmachung. Dafür ändert KSC-Coach Eichner drei Positionen. Rapp, Egloff und Pinto Pedrosa sind neu im Team, während Jung und Kwon sich zunächst auf der Bank finden. Herold fehlt heute nach seiner 5.Gelben.
Gegenüber Vogel sieht wenig Anlass zu Veränderungen. Lediglich Klaus kehrt in die erste Elf zurück, ersetzt hier den gelb-gesperrten Dietz. Zurück im Kader ist auch Green, der wegen seit dem Rückrundenstart mit erheblichen Problemen im Adduktorenbereich zu kämpfen hat
Schiedsrichter war heute Herr Eckermann, der auch pünktlich angepfiffen hatte. Das dynamischere Team waren zunächst die Gäste. So kam auch der erste gefährliche Angriff, 3.Minute, über die rechte Fürther Seite in Person von Klaus. Dessen Hereingabe verpasste Futkeu noch.
Futkeu mit der Gästeführung
Unmittelbar vor dem Strafraum hatte Burnic den Ball gegen Hrgota verloren. In Folge kam die Kugel zu Srbeny, der abzog und Bernat zur Seite klärte. Dort stand allerdings Futkeu ideal, zimmerte den Ball ins Karlsruher Gehäuse. Fünf Minuten gespielt und der Fehlstart war für die Fächerstädter perfekt.
Der KSC war nun gefordert, ließ den Ball auch ganz ansehnlich laufen. Zunächst aber fehlten die Abschlüsse.
In der 19.Minute dann sowas wie Gefahr nach einer Bogenlampe, die Prüfrock nicht sauber geklärt bekam. Der Ball kam zu Ben Farhat, der aber von Will entscheidend gestört wurde. Eine Minute später die große Chance zum Ausgleich. Wanitzek war links im Strafraum durch, legte quer zum eingelaufenen Šimić, der allerdings ein Luftloch trat.
In der 25.Minute lag Egloff verletzt am Boden, musste schließlich in der 27.Minute runter. Für ihn kam Förster in die Partie.
Die Begegnung lief mittlerweile schon über eine halbe Stunde und war von mehreren kleinen Nickligkeiten geprägt. Gelbe Karten auf beiden Seiten und ein Spiel mit wenig Fluss waren das, was auffiel.
Auch aufgrund der Verletzungspause gab es vier Minuten Nachschlag. Die liefen runter, ohne das einer der Kontrahenten noch Gefahr entwickeln konnte. Als Fazit blieb die Führung für Fürth durch Futkeu und eine hochkarätige Möglichkeit für die Hausherren. Ansonsten blieben beide Angriffsreihen blass.
Fächerstädter drehen Pausen-Rückstand
Pinto Pedrosa, Fukuda und Schleusener treffen zum Sieg
Je ein Wechsel auf beiden Seiten vor 28.959 Fans in Karlsruhe, davon 748 Gäste. Beim KSC kam Schleusener für den unauffälligen Šimić, beim Kleeblatt löste Itter fortan Münz ab.
Ausgleich durch Pinto Pedrosa
Auftakt nach Maß in diesem zweiten Abschnitt für die Gastgeber. Die erste Minute lief noch und der eingewechselte Schleusener wechselte vor dem Strafraum die Seite, verlagerte nach links. Dort hatte Burnic viel Platz, konnte in die Zentrale legen. Pinto Pedrosa lauerte etwa 7m vor dem Gehäuse und traf direkt unter die Latte (47.).
Jetzt mussten die Franken reagieren, kam auch in der 54.Minute zum nächsten Abschluss. Klaus hatte einen Freistoß hoch auf das Torwarteck gezogen, aber knapp zu hoch angesetzt. Die Antwort der Badener nur drei Minuten später über Ben Farhat. Der Youngster trieb den Ball über die rechte Seite nach vorne, sah auf Höhe des Strafraums Wanitzek. Der wollte mit der Hacke zu Förster auflegen, der aber nicht mit diesem Anspiel gerechnet hatte. Die Fürther konnten klären.
Nächster Wechsel beim Karlsruher SC, gespielt etwas mehr als eine Stunde. Müller kam für Rapp (61.). Der angeschlagene Rapp musste runter, wird aber nächste Woche ohnehin aufgrund seiner fünften Gelben fehlen.
In der 65.Minute wieder die Hausherren. Wanitzek bediente Pinto Pedrosa, der am Fünfer Förster anspielte. Im letzten Moment war da Elvedi dazwischen, blockte zu Ecke. Für Klaus war bei Fürth Feierabend, neu dabei Keller (68.).
Pfosten rettet für Fürth
Das war Glück für die Gäste (70.). Wanitzek hatte nach Zuspiel von Müller direkt abgezogen, aber nur den linken Pfosten getroffen. Im direkten Gegenzug ein schneller Angriff der Gäste bis an den Strafraum, dann Bernat, der die Hereingabe abfing. Es ging Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug ging Futkeu im Eins gegen Eins Richtung Bernat, konnte den Keeper aber nicht überwinden. Wie auch immer; die Fahne war oben und der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt.
Die Schluss-Viertelstunde lief bereits und noch einmal wechselte Christian Eichner. Für Pinto Pedrosa war nun Jung auf dem Platz. Ein Versuch zum Abschluss von Förster wurde in der 83.Minute geblockt. Auch die Gäste wechselten noch einmal doppelt: Green und Reich ersetzten Dehm und Srbeny.
In der Schlussminute brachte eine Ecke von Wanitzek, verlängert von Franke, Gefahr. Ambrosius lauerte am zweiten Pfosten, traf aber den Ball nicht.
Die Nachspielzeit sollte mindestens fünf Minuten betragen. Zeit genug für einen aufgewachten Gastgeber, der hier mehr als einen Punkt wollte.
Führung durch Fukuda
In der 93.Minute brachte Franke einen Ball per Kopf noch einmal in die Mitte, wo Schleusener per Kopf ran kam und auf Fukuda verlängerte. Der nickte am langen Pfosten ein. Führung für Karlsruhe in der 93.Minute!
Der zwischenzeitliche Wechsel Bjarnason für Ltaief bei Fürth sollte nichts mehr bringen.
Schleusener zum 3:1 Endstand
Mittlerweile war die 97.Minute angebrochen und Schleusener konnte, nach Zuspiel von Wanitzek, gegen aufgerückte Franken das 3:1 markieren.
Schlusspfiff im Wildpark!







