Treffer nach 21 Sekunden setzt Moselaner unter Druck
Eisige Temperaturen, aber dennoch fanden 2.760 Fans den Weg ins Moselstadion.
Unglücklicher Start für Trier
Der Auftakt der Begegnung verlief für die Gäste aus Steinbach ideal, beim SVE verstand man wohl die Welt nicht mehr. Der Rückstand nach 21 Sekunden aus Trierer Sicht natürlich extremst unglücklich. Der Ball war bei einem verunglückten Rückspiel von der Hacke von Wrusch weggesprungeb und so war plötzlich die Bahn frei für Guthörl, der Novakovic mit seinem flachen Abschluss keine Chance ließ.
Nun hieß es für die Moselaner sich zu schütteln. Keine leichte Aufgabe gegen ein ambitioniertes Steinach, auf schwierigem, tiefgefrorenen Geläuf.
Wähling hatte dann in der 8.Minute die Chance auf einen zeitnahen Ausgleich in der 8.Minute, scheiterte aber mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze. Die Hausherren hatten ein deutliches Plus an Möglichkeiten und lagen auch beim Ballbesitz vorne. Steinbach stand tief, kontrollierte aber weitesrgehens das Spiel.
Aus dem klaren Chancen plus machten die "Heimmonster" allerdings deutlich zuwenig. Man ging regelrecht fahrlässig mit seinen Chancen um. So auch der Abschluss von König, der mit seinem Volley-Versuch direkt in den Armen von Schlussmann Heim landete(17.).
Pfosten rettet für Heim
Das Glück des Tüchtigen in der 19.Minute für einen starken Keeper im Steinbacher Gehäuse. Da traf Spang aus der Distanz nur den Pfosten (19.).
König vergibt Foulelfmeter
Die wohl bestmögliche Chance für König in der 31.Minute. Der scheiterte mit seinem Foulelfmeter an Heim, der ins, vom Schützen gesehen linke Ecke, abgetaucht war. Den Nachschuss von Sausen klärte er ebenso stark.
Nächste Möglichkeit in der 32 Minute für Biondic, der aber den Ball nicht voll traf. Dazwischen etwas Beruhigung im Spiel und erst in der 39. Minute nahmen auch die Gäste mal wieder gefährlich am Spiel teil. Der Kopfball von Pfahl landete hinter dem Tor. Vor der Pause vergab schließlich noch Sausen zwei Chancen. Zunächst scheiterte er mit einem Schuss (43.) und kurz danach per Kopfball (45.).
Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es in die warmen Kabinen.
Chancenwucher auch in der zweiten Halbzeit
Marceta rettet mit seinem Treffer Punkt im Abendspiel
Zwei Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Gastgebern. Für König und Rahn waren nun Kinscher und Tekerci mit dabei. Zu Beginn des zweiten Abschnitts war nun Steinbach zunächst wieder mehr am Spiel beteiligt.
Singer hatte in der 48.Minute die Chance nach einem Einwurf, verzog aber. Auf der Gegenseite hatte Biondic auf der anderen Seite seine Möglichkeit (52.), scheiterte aber an Heim, der sich mehr und mehr zum Matchwinnern mausern wollte. Auf der anderen Seite musste Novakovic seine Kollegen gegen Singer stark vor dem 0:2 bewahren. Gespielt zu diesem Zeitpunkt nicht ganz eine Stunde.
In die letzten 30 Minuten ging es noch einmal mit deutlich mehr Geschwindigkeit der Moselaner. Dem entsprangen Chancen durch Spang (65.), Wähling (71./83.), Marceta (74.) oder Kinscher (77.) Entweder stand aber der bärenstarke Heim im Weg oder man vergab.
Später, hochverdienter Ausgleich durch Marceta
In der 86. Minute war auch der an diesem Abend stärkste Steinbacher machtlos. Marceta sprang vor Heim in eine Flanke von Tekerci und sorgte, unter Mithilfe des linken Innenpfostens, für den hochverdienten Ausgleich. Der SVE schnupperte in Folge sogar noch am Siegtreffer, allerdings blieb der Gastgeber weiter ineffizient im Abschluss.
Nachspielzeit fünf Minuten
Kinscher schoss noch einmal weit weit über das Tor (90.+2), während Held ein weiteres Mal an Heim scheiterte (90.+5). Die letzte Aktion war Weigelts Kopfball, der am langen Pfosten vorbeiflog (90.+6).
Fazit
So stand am Ende für Trier ein Unentschieden, mit dem man sicher Leben kann, aber man mit seiner Chancenverwertung hadern musste. Der Fokus liegt nun auf dem wichtigen Pokalspiel am Mittwoch beim Oberligsten Cosmos Koblenz im Stadion Oberwerth. Speziell die widrigen Platzbedingungen, als aber auch die mögliche finanzielle Bedeutung dieses Spiels, wurden bei der Pressekonferenz nach dem Spiel thematisiert. Ebenso erwähnte Thomas Klasen seine noch offene Vertragssituation.







