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Heidenheim verteidigt sehr konzentriert

Heidenheim verteidigt sehr konzentriert – Südwest Ballsport

Keine Treffer im ersten Spielabschnitt

Drei Änderungen in der Startelf des VfB gegenüber dem 0:2 in Basel. El Khanouss, Karazor und Chabot starten, während Hendriks, Stiller und Tiago Tomás zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Die Gäste aus Heidenheim ändern nach dem ersten Sieg der Runde gegen Augsburg, nach den ersten Punkten für die Saison, nur eine Position. Für Conteh, der sich im Training eine Knieverletzung zuzog, startet Kerber.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Tobias Stieler, der hier pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen hatte. Die Hausherren waren, nicht ganz unerwartet, sofort um Kontrolle bemüht. So auch bereits in der 6.Minute erste Gefahr für das Tor von Ramaj. Föhrenbach hatte sich nach einem Einwurf überraschen lassen, Bouanani lief durch und kam im Sechzehner aus spitzem Winkel zum Abschluss. Sein Schlenzer ging knapp links vorbei.

Auch in der Folgezeit lief die Kugel gut beim VfB, auch wenn der FCH sehr konzentriert zur Sache ging.

In der 20.Minute auch die Möglichkeit für Nübel sich auszuzeichnen. Kaufmann kam, nach Zuspiel Föhrenbach, plötzlich halblinks im Strafraum zum Abschluss. Nübel packte zu, konnte die Situation im Nachfassen entschärfen. Hier waren mittlerweile fast 30min gespielt und der Ballbesitz der Hausherren lag deutlich über 60%.

Nach einer guten halben Stunde (31.) prüfte Chabot Ramaj mit einem satten Schuss aus etwa 30m. Kein großes Problem für den Keeper. Die Heidenheimer Abwehr ließ auch bis in die letzten Minuten der ersten Halbzeit nichts zu. In der Schlussminute doch die Gäste: Über Niehues und Traoré kam der Ball zu Kaufmann. Der aber über das Tor.

Die Nachspielzeit betrug lediglich eine Minute. Quasi mit dem Halbzeitpfiff dann doch die Chance zur Führung für Stuttgart. Ramaj wehrte aber eine gefährliche Flanke ab. Dann ging es in die Kabinen.

Stuttgarter Arbeitssieg am Sonntag

El Khanouss trifft zum VfB-Sieg

Auch wenn es hier deutlich Luft nach oben gibt, ging es personell zunächst vor 60.000 Zuschauern unverändert weiter. Die ersten zehn Minuten verliefen nahezu identisch wie weite Teile der ersten Halbzeit. Der VfB blieb bemüht den Druck zu erhöhen, die Gäste aber immer auf Sendung.

An der Bank der Stuttgarter liefen derweil Vorbereitungen für die ersten Wechsel. In der 57.Minute war es dann soweit: Drei Neue mit Al-Dakhil, Stiller und Tiago Tomás. Vom Platz gingen Jaquez, Karazor und Bouanani. Kurz nach dem Wechsel noch etwas Slapstick. Erst hatte Chabot Standprobleme in Strafraumnähe des VfB. Da aber auch Kaufmann strauchelte konnte Mittelstädt klären.

Eine Stunde mittlerweile verstrichen und Torchancen blieben dünn gesät. Zumindest gab es in der 61.Minute des Spiels. Ramaj hatte einen Schuss von Chabot ins Toraus geklärt.

Führung VfB durch El Khanouss

Das hatte sich nicht zwingend angedeutet. In der 65.Minute hatte sich El Khanouss etwa 18m vor dem Tor den Ball zurecht gelegt, vollstreckte flach.

Jetzt mussten die Gäste aus dem Reaktionsmodus kommen, hier mehr initiativ werden. Zunächst aber, in der 72.Minute, der nächste Versuch der Hausherren aus der Distanz. Auch zwei Minuten später taten sich Räume auf für Stuttgart. Siersleben klärte eine scharfe Hereingabe von Mittelstädt.

Wechsel beim 1.FC Heidenheim in der 75.Minute. Dorsch musste runter, neu dabei Schimmer. Starke Szene von Ramaj in der 77.Minute. Der Keeper fischte dem einschussbereiten Leweling den Ball vom Fuß.

79. Minute und Doppelwechsel beim FCH: Kerber und Niehues gingen runter, neu dabei Busch und Wagner.

In der 84.Minute plötzlich die Chance zum Ausgleich. Nach einem Ballverlust von Assignon landete die Kugel unverhofft bei Schimmer im Strafraum. Der kam zum Schuss, holte aber nur eine Ecke raus. Doppelter Wechsel noch einmal bei Heidenheim. Weigel und Kölle ersetzten Kaufmann und Ibrahimovic. Beim VfB kamen nochmal Nartey und Hendriks für wenige Minuten, lösten El Khanouss und Leweling ab.

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. Zu Beginn der "Crunchtime" traf Demirović, der Treffer wurde aber wegen eines Offensivfouls des Torschützen einkassiert. Am Ende blieb es beim Stuttgarter Arbeitssieg.

Michael Kaiser

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