Sandhausen war die effektivere Mannschaft
Die Saarländer starteten im Vergleich zum Auswärtserfolg bei den Münchner Löwen auf nur einer Position verändert. Für Kai Brünker startet Patrick Schmidt.
Bei den Gästen (1:0 Heimsieg gegen den VfL Osnabrück), standen zwei Änderungen in der Startformation an. Der Schütze des Siegtreffers, Iwe, rückte in die erste Elf, ebenso wie Mühling. Dafür fehlten Greif (krankheitsbedingt) und Maciejewski blieb zunächst auf der Bank.
Die Partie war angepfiffen und die Hausherren übernahmen zu Beginn erstmal die Kontrolle, ließen Ball und Gegner laufen. In der 6. Minute der erste Aufreger, allerdings wegen eines Zusammenpralls von Saarbrückens Stehle und Gästekeeper Rehnen. Nach kurzer Behandlungspause konnte beide Spieler weitermachen.
Erste Großchance für PS39
Auch wenn der Vollblutstürmer mit der falschen Nr.31 auf der Stadiontafel erschien, war Patrick Schmidt in der 11. Minute gleich zur Stelle. Vasiliadis hatte Schikora den Ball abgeluchst, direkt auf Schmidt weitergeleitet. Der Direktschuss kam zwar mit viel Power auf das Gehäuse von Rehnen, der konnte aber klären.
Die nächste Großchance für die blau-schwarzen. Diesmal, 17.Minute, war Stehle über rechts durchgebrochen, wurde zuvor von Vasiliadis in Szene gesetzt. Aus spitzem Winkel setzte Stehle den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei.
Sandhausen suchte Entlastung
Erste Möglichkeit für die Gäste vom SVS in der 28.Minute. Über die linke Seite ging es schnell und Iwe tauchte vor Menzel auf. Dessen Schuß ins kurze Eck konnte Menzel allerdings nicht überraschen. Es blieb torlos im Ludwigspark.
In der 30.Minute das zweite Riesending für Patrick Schmidt. Wieder hieß es Schmidt gegen Rehnen und Rehnen blieb Sieger. Die Einschläge kamen aber näher.
Die Antwort ging aber Richtung Tor des FCS. Wieder kam Iwe über links, konnte recht unbedrängt flanken. Den Kopfball von Baumann aus der Zentrale konnte Sonnenberg kurz vor der Linie klären (38.).
Ein Haken zuviel bei Baumann
Die nächste Großchance für Sandhausen, in der 43.Minute: Die Gäste konnten sich über Otto, Iwe und Baumann recht unbedrängt durch den Saarbrücker Strafraum kombinieren. Baumann kam zum Abschluss, schlug aber einen Bogen zuviel, blieb am grätschenden Zeitz hängen.
Eine Minute später lag die Kugel im Tor der Saarländer. Allerdings war Schikora im Abseits gestanden.
Die Nachspielzeit wurde hier mit vier Minuten veranschlagt, dann war Halbzeit im Ludwigspark.
Baumann schockt Saarbrücken
SV Sandhausen entführt 3 Punkte aus dem Ludwigspark
Die Hausherren wechseln zu Beginn der 2.Halbzeit. Für Vasialiadis war nun Neudecker in der Begegnung. Zunächst wurden hier vor 12.749 Zuschauern Meter gemacht und intensive Zweikämpfe geführt.
Mehr als Torannäherungen gab es hüben wie drüben nicht zu sehen. Jetzt aber der zweite Wechsel beim FCS. Für Patrick Schmidt stürmt nun Kai Brünker. Der wurde dann auch gleich stark von Rabihic in Szene gesetzt, verpasste den perfekten Einstand aber ganz knapp. Sein Schuss aus gut 6m landete auf dem Außennetz.
Nach einer guten Stunde mündete ein Standard in einem blitzschnellen Konter der Sandhäuser. Den Flugball von Baumann leitete Otto per Kopf weiter auf Stolze, der scheiterte aber mit seiner Direktabnahme an Menzel.
Treffer durch Baumann für den SVS
Dann schlug es doch im Kasten der Saarländer ein. Stolz behielt die Übersicht und legte auf Lorch ab. Der flankte von rechts an den Fünfmeterraum, wo sich Baumann gegen Rizutto durchsetzen konnte (64.).
Fünf Wechsel in der 75. Minute
Der FCS wechselt doppelt: Naifi für Stehle, Günther-Schmidt für Rabihic, Gar drei Wechsel bei Sandhausen: Wolf für Halimi, Meier für Iwe und Ehlich für Stolze.
Zwischenzeitlich war die Partie etwas verflacht, wobei nun aber der FCS wieder an Fahrt aufnahm. Ein nächster Wechsel in der 82.Minute für die Hausherren: Gourichy kommt für Schumacher.
Wechsel auch noch einmal auf Gästeseite. In der 85.Minite war nun Pink für den Torschützen Baumann in der Partie. Fünf Minuten später dann noch Fuchs für Otto auf Sandhäuser Seite.
Die Nachspielzeit betrug hier sechs Minuten und die nächste Torchance gehörte Saarbrücken.
Zentimeter am Ausgleich vorbei
Günther-Schmidt hatte von rechts geflankt, maßgeschneidert für Brünker. Der setzte sich im Fünfer durch, setzte zum Kopfball an. Das Timing passt, dennoch verfehlte der Ball knapp das Tor.
Weitere Chancen sollte sich der FCS nicht mehr erspielen können und so blieb es beim Sieg für Sandhausen.
Rüdiger Ziehl zur Niederlage
"Hauptgrund war mit Sicherheit heute die fehlende Chancenverwertung, wobei man über Teile der zweiten Spielhälfte bei der Restverteidiging konsequenter sein muss. Vasiliadis wurde wegen eines Ziehens im Oberschenkel ausgewechselt. Hier wollten wir kein Risiko gehen und keine schwerere Verletzung des Spielers riskieren", so Rüdiger Ziehl nach dem Spiel.







