Der Karlsruher SC und Schalke 04 neutralisieren sich
Zwei Wechsel beim KSC gegenüber dem 4:1 Erfolg in Fürth. Šimić ersetzt Müller, Burnic darf für den verletzten Egloff ran.
Beim Gegner aus Gelsenkirchen ebenfalls zwei Änderungen. Becker kommt für Porath, Younes startet erstmals diese Saison, Bachmann fehlt komplett im Kader. Kurzfristiger Tausch bei S04: Sanchez startete nun für den kurzfristig ausgefallenen Kurucay.
Schiedsrichter Dr. Max Burda hatte pünktlichst um 13 Uhr angepfiffen und von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung. Gleich in der 2.Minute war es ein wenig zu "intensiv" und Ayhan sah nach Foul an Schleusener gelb.
Elfmetersituation in Prüfung
In der 6.Minute möglicherweise ein Foul von Gantenbein an Kobald im Schalker Strafraum. Die Aktion selbst wohl unstrittig, allerdings könnte es in der Entstehung eines Abseitsposition gegeben haben. Der VAR, Patrick Ittrich, schaute sich die Situation genauer an, und stellte eine strafbare Abseitsstellung fest. Also kein Elfmeter für die Hausherren.
In den Folgeminuten standen die Schalker zwar auf dem Gaspedal, der große Spielfluss war jedoch nicht zu erkennen. Es blieb ruppig und selbst eine Ecke in der 15.Minute wurde wiederholt, da Ayhan Rapp umgeschubst hatte. Vermeintliche Großchance für Scheusener in der 21. Minute. Förster hatte die Schalker Defensivkette überlupft, Schleusener stand plötzlich blank vor Karius. Der Stürmer des KSC war aber etwas zu früh gestartet, stand im Moment des Abspiels doch klar im Abseits.
So etwas wie eine Halbchance für die Gäste in der 28.Minute. Da hatte Sylla es per Fallrückzieher probiert, brachte aber zuwenig Druck hinter die Kugel. Kein Problem für Bernat im Tor der Badener.
Zwei Möglichkeiten für die Gäste in Folge ab der 39.Minute. Zunächst nach Ecke Younes per Kopfball von Ayham am langen Pfosten. Pinto Pedrosa konnte auf der Linie klären. Eine Minute später Karaman, der rechts mit einem Antritt Raum gewann, in dem Strafraum zog und aus spitzem an Bernat scheiterte.
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der 92.Minute die große Chance für Schleusener zur Führung. Der wurde steil geschickt, scheiterte im Eins gegen Eins an Karius. Das war es dann zunächst aus Karlsruhe. Halbzeit!
Verdienter Sieg in der Nachspielzeit
Badener drehen Spiel durch Beifus und Schleusener
Mit Wiederanpfiff vor 33.180 Zuschauern ein wohl verletzungsbedingter Wechsel beim KSC: Franke ersetzte Burnic. Bei den Gästen kam Porath für Younes. Taktische Folge bei Karlsruhe, dass sich Franke im Zentrum der Abwehr einsortierte, während Rapp eine Postion nach vorne rückte.
Die erste Viertelstunde verstrich ohne dass eine der beiden Mannschaften sich nennenswerte Chancen oder Vorteile erarbeiten konnte. Die Angriffe blieben meist schon im Ansatz hängen oder man probierte es mit Einzelaktionen. So auch Herold, der in der 56. Minute gegen drei Schalker probierte, aber dann final ein Offensivfoul gegen Schallenberg beging.
Elfmeter Schalke, Karaman trifft
In der 63.Minute hatte Franke seinen Gegenspieler im Strafraum umgerissen. Das sah fast so aus, als hätte Franke seinen Gegenspieler im Schwitzkasten. Eine harte, aber wohl korrekte Entscheidung. Karaman schnappte sich die Kugel, lief kurz an, versenkte sicher in die linke Ecke. Keine Chance für Bernat.
Im Abschluss an den Führungstreffer Wechsel beim KSC: Opitz ersetzte den erneut nahezu wirkungslosen Šimić. In der 71.Minute ein Pfostentreffer von Förster. Der Treffer hätte aber nicht gezählt. Abseits! Im Anschluss erneuter Wechsel bei S04. Remmert kam für Gantenbein. Auch die Hausherren reagierten, brachten in der 73.Minute Fukuda für Rapp.
Ausgleich KSC durch Beifus
Ecke in der 76.Minute von der linken Seite. Herold zirlelte die Kugel richtig schön in der Strafraum, wo Beifus hochstieg und den Ball mit aller Wucht aufs Tor brachte. Karius war noch irgendwie am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.
Herold und Opitz sorgten in der 80.Minute für einige Bewegung auf der linken Seite, den letzten Pass konnte aber ein Schalker verhindern.
Die Schlussphase war, sprich die letzten fünf Minuten, waren angebrochen. Noch einmal Wechsel bei Schalke. Donkor ersetzte Becker.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen und folgenreich werden
Schleusener zur Führung
Karlsruhe hatte die Begegnung tatsächlich noch gedreht. Eine Flanke, zuvor noch von Kobald verlängert, kam zum Vollblutstürmer und der drückte die Kugel gefühlvoll über die Linie.
Die letzten Schalker Bemühungen blieben unbelohnt. Abpfiff und Heimsieg für den KSC!
Fotos: HettiPicture
Muskelfaserriss bei Lilian Egloff
Lilian Egloff hat sich im Pokalspiel am Dienstagabend bei Borussia Mönchengladbach einen Muskelfaserriss an der linken Oberschenkelrückseite zugezogen. Der Offensivspieler fällt somit für mehrere Wochen aus.







