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Keine Tore im ersten Abschnitt

Keine Tore im ersten Abschnitt – Südwest Ballsport

Saarbrücken findet in der Offensive noch keine Lösungen

Keine Änderungen bei der Eintracht gegenüber dem Sieg im Saarland aus der Vorwoche. Trainer Marc Pfitzner vertraut exakt der gleichen Mannschaft, die letzten Donnerstag in Saarbrücken erfolgreich war.

FCS-Coach Alois Schwartz verändert sein Team gegenüber dem 0:2 in Saarbrücken auf zwei Positionen. Zeitz und Brünker nehmen zunächst auf der Bank Platz. Dafür starten Vasiliadis und Multhaup.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist Tobias Stieler. Der konnte dann mit drei Minuten Verspätung (im Gästeblock wurde gezündelt) das Rückspiel der Relegation anpfeifen.

Das Spiel erinnerte zu Beginn an das Hinspiel. Immer wieder nahm Tempelmann im Mittelfeld Tempo auf, über den linken Flügel beschäftigte Conteh die Defensive der Gäste. Saarbrücken kam in der 7.Minute erstmals in die gefährliche Zone. Multhaup hatte von rechts gepasst, Krüger sehr dicht zum Tor verpasst. Drei Minuten später wieder so eine Szene über links und Conteh. Der kam erneut zum Flanken, am langen Pfosten verpasste Polter.

Die Vorteile bei der Geschwindigkeit von Conteh gegenüber Fahrner waren eklatant. Den nächsten Versuch von Conteh blockten Sonnenberg und Sontheimer (12.).

Saarbrücken wirkte hier bemüht, was aber fehlte war die Präzision im Aufbauspiel. Der BTSV setzte auf ein Mittelfeldpressing und hatte damit bisher das Spiel unter Kontrolle. Mittlerweile war im Eintracht-Stadion fast eine halbe Stunde verstrichen, Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware.

Ganz anders in der 31.Minute. Das hätte die Führung für den Zweitligisten sein können, ja missen. Nach einem Pressschlag im Mittelfeld konnte Polter einen Ball etwas glücklich auf Philippe passen. Der nahm Fahrt auf, steuerte auf Menzel zu. Der konnte im eins gegen eins klären. Der mögliche Treffer hätte allerdings ohnehin nicht gezählt, da Philippe beim Zuspiel im Abseits stand. Drei Minuten später eine weitere Chance für die Eintracht.

Conteh hatte wieder von links geflankt, Gomez trat an, hielt aus fünf Metern und spitzem Winkel drauf. Wieder konnte Menzel klären.

Die Schlussphase der ersten Halbzeit war mittlerweile angebrochen. Noch fünf Minuten zu spielen. Der nächste Angriff der Gastgeber kam durch die Mitte. Hier konnte Fahrner die Situation nur auf Kosten eines Foulspiels klären, sah die gelbe Karte.

Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann war Pause in Braunschweig.

Krüger und Brünker treffen

Saarländer zwingen Eintracht in die Verlängerung

Mit Wiederanpfiff hatten beide Kontrahenten gewechselt. Szabo kam bei den Löwen für Polter, bei den Saarländern ersetzte Krahn Fahrner. Krahn nahm die Position des Innenverteidigers ein, Bichsel rückte nach links und Rizzuto agierte fortan als rechter Schienenspieler.

Auch in dieser zweiten Halbzeit sorgten die Fans der Blau-Schwarzen, ab der 48.Minute, mit Pyrotechnik und der damit verbundenen Rauchentwicklung, für eine zweiminütige Unterbrechung. In der 50.Minute musste Sonnenberg einen Fehler von Bichsel ausbessern. Der hatte den Ball im Mittelfeld gegen Gomez vertändelt, der sofort Tempo aufgenommenen hatte. Sonnenberg aufmerksam, klärte den Schuss.

Auch nach einer Stunde noch keine Treffer. Wechsel bei der Eintracht. Di Michele Sanchez kam in der 61. für Conteh. Die Mannen von Trainer Schwartz brauchten unverändert zwei Treffer um zumindest in die Verlängerung zu kommen. Drei Wechsel für mehr Druck beim FCS: Brünker, Schmidt und Civeja nun für Rabihic, Vasiliadis und Becker auf dem Platz (64.).

Handelfmeter und Treffer durch Krüger

In der gleichen Minute verlängerte Multhaup eine Ecke von der linken Seite per Kopf in den Fünfer. Dort ging Jaeckel mit dem Arm Richtung Ball. Klares Handspiel und Elfmeter für Saarbrücken. Krüger übernahm Verantwortung schoss halbhoch in die Mitte des Tores, während Hoffmann nach rechts abgetaucht war. Es lief die 66.Minute und jetzt war es hier ein offenes Spiel.

Doppelwechsel Braunschweig in der 76.Minute: Kaufmann und Tachie ersetzten Rittmüller und Gomez. Civeja probierte es eine Minute später aus der Distanz, kein Problem für Hoffmann.

Wahnsinn nimmt seinen Lauf, Brünker zum 2:0!

Nach einem schnellen Gegenzug in der 83.Minute stach der Joker. Rizzuto hatte auf Schmidt durchgesteckt, der mit dem ersten Kontakt ins Zentrum geflankt. Dort war Brünker auf dem ersten Pfosten eingelaufen, konnte ins linke Eck einköpfen.

In der 89.Minute stand Krahn goldrichtig. Tempelmamm war zum Abschluss gekommen, visierte das rechte Eck an. Der eingewechselte Krahn konnte klären.

Auf der Anzeigetafel standen tatsächlich neun Minuten. Viel Zeit für beide Teams.

Rizzuto sieht gelb-rote Karte

Zunächst aber eine mehr als fragwürdige Entscheidung von Schiri Stieler. Nach leichtem Kontakt mit Rizzuto war Di Michele Sanchez zu Boden gegangen und Stieler zeigte die Ampelkarte.

Die Crunchtime war runtergelaufen und es ging in die Verlängerung.

Heute werden Helden gesucht

Braunschweiger Treffer dank Schiedsrichter Stieler

Die Verlängerung lief und nun sollte es nicht nur körperlich an die Substanz gehen, sondern auch ein Nervenduell entstehen.

In der 99.Minute war Schluss für Sonnenberg. Neu dabei für ihn Wilhelm. Die Duelle fanden im Mittelfeld statt, wobei die Eintracht immer wieder versuchte die Abwehrreihen des Drittligisten auseinanderzuziehen. Der FCS verteidigte in dieser Phase mit allem was er hatte. Eine Minute gab es noch obendrauf,

Eintracht trifft in der 3.Minute der Nachspielzeit

Eine Minute war hier angezeigt und 1m40sec nachdem diese Minute verstrichen war, traf die Michele Sanchez für die Hausherren.

Es geht weiter

Die zweiten 15min der Verlängerung liefen. Immer noch gab es im Stadion und auf dem Platz Debatten um den Braunschweiger Treffer. Chance für Krüger in der 113.Minute. Der Stürmer zog im Strafraum Richtung Tor von Hoffmann, zog wuchtig ab. Der Keeper mit starker Parade. Hier spielten nur noch die Saarländer, die hier in Unterzahl agierten. Auch die Möglichkeiten des Underdogs in der 117. und 118.min parierte der bockstarke Hoffmann.

Philippe trifft das leere Tor

Noch einmal vier Minuten Nachspielzeit und die Saarländer hatten, inclusive Menzel alles nach vorne geworfen. So kam es, wie es kommen musste. Ein Angriff der Gäste wurde unterbunden, ein langer Schlag nach vorne zu Philippe. Der erlief sich die Kugel, traf ins leere Gästetor. Das war es in Braunschweig. Das Spiel endet 2:2 Unentschieden und Braunschweig hält die Klasse.

Michael Kaiser

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