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KSC mit ganz schlechter Halbzeit

KSC mit ganz schlechter Halbzeit – Südwest Ballsport

Gäste aus dem Saarland führen hochverdient zur Pause

Zum Re-Start in den Rest der Hinrunde hatten beide Trainer kaum Änderungen vorgenommen.

KSC-Coach Eichner ersetzte gegenüber dem 0:4 in Bielefeld lediglich Opitz (Bank) durch den jungen Laghrissi.

Beim Gegner aus dem Saarland ebenfalls nur ein Wechsel gegenüber dem 0:1 auf Schalke. Günther durfte für Keidel (Bank) von Beginn an ran.

Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Robert Kamga, der im Wildpark pünktlich angepfiffen hatte. Von Beginn an war die SVE das aktivere Team.

Die erste gefährliche Szene folgerichtig auch für Elversberg. In der 7.Minute hatte Zimmerschied perfekt in die Box gechippt, Ebnoutalib kam an die Kugel, scheiterte aus 7m an Bernat.

Auch die nächste Möglichkeit für die Sportvereinigung. In der 17.Minute hatte Gyamerah die Kugel fast von der Grundlinie ins Zentrum gepasst, wo Conté über Umwege zum Abschluss kam. Sein Schuss ging abgefälscht über die Latte. Auch in Folge fand das Spiel nur in der Karlsruher Hälfte statt. Der nächste Standard, in der 23.Minute, war ein Freistoß der Gäste. Da allerdings hatte Bernat kein Problem zu klären.

Gästeführung durch Ebnoutalib

Auch wenn sich das angedeutet hatte, war die Führung für Elversberg durch Ebnoutalib in der 26.Minute ein Gastgeschenk. Bernat hatte Franke angespielt, der in seinem Rücken Conté übersah. Der ging in die Situation, legte ins Zentrum ab. Dort bedankte sich der Torjäger und erzielte seinen 10.Saisontreffer. In der Regionalliga fielen ihm seine Treffer schwerer.

In der 35.Minute war erneut Conté involviert, der mit seinem Schuss rechts das Tor der Badener verfehlte. Die Folgezeit brachte keine nennenswerten Änderungen im Karlsruher Spiel, Chancen blieben aus.

Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und dann war Pause. Die Gäste gingen mit einer verdienten Führung in die Kabine. Die Elf von Trainer Wagner hatte durchgehend mehr vom Spiel und auch die gefährlicheren Abschlüsse, Ebnoutalib gefunden. Der hatte 7m vor dem Tor die Chance, scheiterte noch an Bernat. Die erste Viertelstunde ging, ohne wenn und aber, an die Gäste. Der KSC fand überhaupt nicht statt.

Zwei Treffer von Šimić reichen KSC nicht

SVE siegt durch Treffer von Keitel in der Nachspielzeit

Zwei Wechsel beim KSC mit Wiederanpfiff vor 31.909 Fans (davon 2.289 Gäste). Für Laghrissi und Pedrosa waren nun Jung und Šimić gefordert.

Die erste Chance des zweiten Abschnitts gehörte erneut den Gästen. Conté hatte aus zentraler Position, kurz hinter der St4afraumlinie abgezogen. Bernat parierte mit den Fäusten (47.). Fünf Minuten später, 52.Minute, setzte sich erneut Conté ab, setzte Ebnoutalib in Szene, der Franke stehen ließ. Dessen Abschluss aus etwa 11m knapp rechts am Tor vorbei. Im Gegenzug meldeten sich auch die Hausherren zurück. Wanitzeks Versuch, nach Zuspiel von Jung, deutlich über das Tor.

In der 58.Minute war der Ausgleich eigentlich fällig, Förster hatte Richtung Elfmeterpunkt gepasst, Wanitzek prallen lassen für Šimić und der kam knapp vor dem Fünfmeterraum zum Schuss. Pinckert ging ins Risiko, klärte mit der Brust sensationell vor der Torlinie.

Ausgleich durch Šimić

Kurz ausgeführter Freistoß (62.) und der KSC war zurück im Spiel. Wanitzek hatte geflankt, Kobald sich im Strafraum durchgesetzt. Schleusener, am Fünfer postiert, legte zurück auf Šimić, der mit seinem ersten Versuch noch geblockt wurde , ehe er aus 14m ausgleichen konnte.

Doppelter Wechsel bei Elversberg unmittelbar nach dem Ausgleich. Für Günther und Condé kamen Keidel und Schmahl. Speziell die Einwechslung von Keidel sollte noch entsprechend wichtig werden.

Erneute Führung der Gäste durch Petkov

Keine vier Minuten waren vergangen und Elversberg ging wieder in Führung. Die Fächerstädter hatten den Ball im Aufbau erneut verloren, Schmahl aus 25m gut reagiert und Petkov gefunden. Der legte sich aus 15m die Kugel zurecht und traf perfekt in den linken Winkel.

Nächster Wechsel bei den Hausherren. Ab der 72.Minute kam Opitz für Rapp. Beide Teams blieben gefährlich, so auch Zimmerschied für Elversberg. Der verfehlte in der 79.Minute nur knapp. Im Anschluss erneuter Tausch Karlsruhe. Fukuda kam für Schleusener.

Ausgleich 2:2 durch Doppelpacker Šimić

Herold hatte in der 83.Minute aus dem linken Halbfeld geflankt, Šimić vom Elfmeterpunkt per Aufsetzer eingeköpft. So einfach kann Fußball sein.

Doppelwechsel Elversberg nach dem Ausgleich. Malanga und Schnellbacher kamen für Ebnoutalib und Zimmerschied.

Ein letzter Wechsel bei der SVE kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit. Mickelson kam für Gyamerah. Die Nachspielzeit war mit fünf Minuten angezeigt und sollte die Entscheidung bringen.

Keidel mit dem späten Lucky Punch

Elversberg hatte auch in der Crunchtime die besseren Möglichkeiten. So traf Schmahl erst die Latte (90.+3) und wenig später sollte Joker Keidel doch noch den 3:2-Siegtreffer erzielen. Das erste Zweitligator des 22-Jährigen reichte der SVE zum Dreier und bedeutete Rang drei für die Saarländer in der Tabelle.

Feierabend im Wildpark. Wie schon im Derby gegen Kaiserslautern gab der KSC in der Nachspielzeit ein Spiel unnötig aus der Hand. Verdient war der Sieg für die Gäste allemal.

Michael Kaiser

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