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KSC mit klarer Haltung zum Thema Pyrotechnik

Pyrotechnik und Choreografie der KSC-Fans beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am 31. Oktober 2026

Beim Thema Pyrotechnik beziehen der Karlsruher SC, die Stadt Karlsruhe und das Polizeipräsidium gemeinsam Stellung. Anlass ist das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am 31. Oktober 2026. Damals zündeten Fans beider Mannschaften zahlreiche Leuchtfackeln. Nach bisherigem Kenntnisstand verletzte der Einsatz unmittelbar zwei Menschen. Deshalb benötigten beide ärztliche Hilfe.

 

Klare Haltung zum Thema Pyrotechnik

Am Freitag, 6. November 2026, besprachen Vertreter von Verein, Stadt und Polizei die Vorfälle. Dabei nutzten sie den bestehenden Austausch innerhalb der Stadionallianz. Gemeinsam verurteilten die Beteiligten das Abbrennen der Leuchtfackeln im BBBank Wildpark.

Aus ihrer Sicht gefährden solche Aktionen die Zuschauer, besonders bei einem Einsatz in dieser Größenordnung. Deshalb betonen sie die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher. Zugleich verfolgen die Partner das Ziel, friedliche und störungsfreie Spieltage zu ermöglichen.

 

Stadionallianz prüft Kontrollen und Abläufe

Außerdem analysierten die Gesprächsteilnehmer einzelne Teile des Sicherheitskonzeptes. Dazu zählen infrastrukturelle Maßnahmen und die Eingangskontrollen. Ebenso prüfen die Verantwortlichen ihre Kommunikationsabläufe sowie die Vorbereitung der Spieltage. Falls sie Verbesserungsbedarf feststellen, wollen sie die Maßnahmen gemeinsam abstimmen und entsprechend anpassen.

Die offizielle Mitteilung der Stadt Karlsruhe fasst die gemeinsame Position zusammen.

 

Welche Gegenstände der KSC im Stadion ausschließt

Für Stadionbesucher bietet der Verein zudem eine Übersicht der nicht erlaubten Gegenstände. Darin nennt der KSC unter anderem Feuerwerkskörper, Seenotfackeln und Rauchtöpfe. Auch leicht entflammbare Gegenstände führt er auf. Außerdem schließt die Übersicht ätzende, färbende und gesundheitsgefährdende Substanzen ausdrücklich aus. Für Choreografien verlangt der Verein die Vorlage eines B1-Zertifikates.

Wer einen Besuch im BBBank Wildpark plant, findet die Vorgaben auf der KSC-Seite zu nicht erlaubten Gegenständen. Somit können sich Fans bereits vor der Anreise über die Einlassregeln informieren.

Beim Thema Pyrotechnik rücken nach dem Heidenheim-Spiel damit erneut die Sicherheitsmaßnahmen in den Vordergrund. Die sportlichen Ereignisse der Begegnung beleuchtet dagegen unser Spielbericht zum 2:1-Heimsieg des KSC gegen Heidenheim.

Weitere Meldungen rund um die Liga findet ihr in unserer Rubrik zur 2. Bundesliga. Außerdem bietet unser Sportmagazin aktuelle Nachrichten und Hintergründe aus dem Südwesten.

Foto: Daniel Meyer

Michael Ruediger Kaiser

Inhaber und Redakteur. 35 Jahre Erfahrung im Profifußball, der Netzwerker schlechthin.

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