Der Karlsruher SC hat Kevin Wiethaup verpflichtet. Der 20-jährige Mittelfeldspieler wechselt vom Drittligisten VfL Osnabrück in den Wildpark und unterstützt ab der kommenden Saison den KSC.
Der in Bocholt geborene Wiethaup wurde im Nachwuchs des VfL Osnabrück ausgebildet und rückte im vergangenen Sommer endgültig in den Profikader auf. Der zentrale Mittelfeldspieler kann im zentralen Mittelfeld mehrere Positionen besetzen und hat sich in der Hinrunde als Stammspieler beim Spitzenreiter der 3. Liga festgespielt. 2022 stand er zudem einmal für die deutsche U18-Nationalmannschaft auf dem Platz.
Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport beim KSC, sagt: „Mit Kevin verpflichten wir einen Spieler mit großem Potenzial, der hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung passt. Er zeigt im Aufstiegsrennen mit dem VfL Osnabrück konstant gute Leistungen und bringt genau die Qualitäten mit, die wir für unseren Weg suchen. Dass er sich trotz namhafter Konkurrenz aus der 2. Bundesliga für den KSC entschieden hat, zeigt, dass er sich mit unserem Weg und unseren Ideen identifiziert.”
Timon Pauls, Direktor Profifußballs, ergänzt: „Kevin ist ein technisch versierter, sehr dynamischer Mittelfeldspieler, der sowohl zwischen den Linien als auch aus einer tieferen Position Lösungen findet. Er bringt eine gute Übersicht, Intensität gegen den Ball und die Fähigkeit mit, das Spiel mit tiefen Läufen und vertikalen Pässen zu beschleunigen. Wir sehen in ihm ein spannendes Profil, das in unserem Spiel viele Möglichkeiten eröffnet und noch großes Entwicklungspotenzial besitzt.“
Kevin Wiethaup zu seinem Wechsel: „Der Karlsruher SC ist ein besonderer Verein mit großer Tradition und leidenschaftlichen Fans. Ich bin sehr stolz, künftig Teil dieses Clubs zu sein. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an sehr positiv und haben mir ein richtig gutes Gefühl gegeben. Ich kann es kaum erwarten, im BBBank Wildpark aufzulaufen, die Mannschaft kennenzulernen und gemeinsam mit dem Team hart zu arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen.
Ich werde alles geben, um der Mannschaft bestmöglich zu helfen und mich hier weiterzuentwickeln.“
Gebrauchte erste Halbzeit für Karlsruhe
Gäste führen durch Treffer von Hauptmann (2) und Ceka mit 3:1
Auf beiden Seiten lassen sich die Änderungen im Vergleich zur Vorwoche sehr kurz fassen. Bei den Gastgebern ersetzt Keeper Himmelmann seinen gelb-gesperrten Kollegen Bernat. Bei den Gästen aus Dresden fehlt Lemmer gesperrt (gelb-rot), wird von Ceka ersetzt.
Florian Badstübner hatte die Begegnung pünktlich angepfiffen und die Gäste wirkten wacher, übernahmen sofort die Initiative.
Hauptmann mit früher Gästeführung
Da sah Ersatz-Keeper nicht glücklich aus. Der Spielaufbau der Fächerstädter wurde gestoppt und Rossipal setzte Hauptmann in Szene. Dessen Schuss war nicht sonderlich platziert, rutschte Himmelmann durch die Hände, bzw. die Handschuhe (3.).
Der KSC musste sich schütteln. Weiter am Drücker die Sachsen.
Die erste nennenswerte Aktion der Gastgeber in der 14.Minute. Da ging es über Ben Farhat nach vorne. Zur Ecke geklärt. Diese brachte Wanitzek herein, Kwons Versuch per Kopf ging über das Tor von Schreiber.
Wanitzek per Elfer zum Ausgleich
Wenn aus dem Spiel heraus nix geht…Dynamo hatte etwas Tempo und Kontrolle rausgenommen und die Hausherren kamen besser ins Spiel. Nach einer Ecke von Wanitzek konnte Dresdens Keeper Schreiber einen Kopfball von Šimić nur nach vorne klären, wollte den Abpraller wegschlagen. Dabei räumte er allerdings nur Kobald ab. Klare Entscheidung: Elfmeter für den Karlsruher SC. Diesen verwandelte Wanitzek präziser als ihm lieb war. Die Kugel, flach links geschossen, touchierte noch den Innenpfosten, schlug dann ein.
Ausgleich in der 21.Minute.
Erneute Führung Dynamo durch Ceka
Kurioser Treffer in der 28.Minute und wieder sah Himmelmann nicht gut aus. Dresden hatte die Seite von links nach rechts gewechselt. Dort kam Ceka zur Flanke, passte in die gefährliche Zone und der Ball rutschte an Freund und Feind, auch an Himmelmann, vorbei ins Tor. Möglicherweise war der eingelaufene Bobzien noch minimal beteiligt. Schwer von hier oben zu erkennen. Keine zwei Minuten fast die Antwort der Blauen. Herolds Distanzschuss wurde zur Ecke geklärt.
Mittlerweile waren 40min gespielt. Die Gäste mit mehr Besitz, die X-Goals ausgeglichen, die Dresdner aber mit deutlich mehr Passen. Bei den Ecken stand es aktuell 3:3.
Hauptmann schnürt Doppelpack
Das ging heute deutlich zu einfach. Jung hatte die Kugel Bobzien in den Lauf gelegt. Der nahm das gerne an, der Hauptmann schickte. Dresdens Kapitän marschierte durchs Mittelfeld, nahm Vermej mit, startete Richtung Tor durch. Dort musste er dann, nach idealem Pass, nur noch die Fußspitze einhalten. Das 3:1 in der 44.Minute.
Die Nachspielzeit betrug drei Minuten und fast hätte Dynamo noch auf 4:1 gestellt. Himmelmann hatte Probleme Amoakos Ball zu retten, bekam aber die Szene in letzter Sekunde geklärt, bevor Wagner einschieben konnte (45.+2).
Halbzeit in Karlsruhe.
KSC kämpft sich zurück, rettet Punkt
Später Ausgleich durch Elfmeter von Wanitzek
Wechsel bei den Hausherren vor 33.180 Fans. Für Kobald war mit Wiederanpfiff nun Förster mit dabei.
Zunächst gefährlich allerdings wieder die Gäste. In der 48.Minute die Chance zur Vorentscheidung, Bobzien scheiterte mit seinem Drehschuss an Himmelmann. Der konnte mit guter Parade zur Seite klären. Gefahr, Richtung Tor von Dresden, erst in der 59.Minute. Da ist es ein Freistoß aus gut 25m, den Wanitzek direkt aufs Tor zieht. Schreiber war im rechten Eck zur Stelle, lenkte dieses gefährliche Ding um den Pfosten.
Weiterer Wechsel bei den Karlsruhern in der 66. Minute. Schleusener kam für Burnic ins Team.
Anschlusstreffer durch Ben Farhat
Wunderschöner Moment des Youngsters in der 68.Minute. Förster hatte etwas Raum, konnte Šimić bedienen. Der gab von rechts nach innen zu Ben Farhat. Am Elfmeterpunkt wurde der nicht konsequent genug gestört, so dass das junge Ausnahmetalent in den rechten Winkel einnetzen konnte.
Wechsel bei den Sachsen in der 69.Minute. Für den Doppelpacker Hauptmann kam nun Herrmann neu.
Pfosten rettet für Schreiber
Keine zwei Minuten nach dem Anschluss hätten die Fans beinahe erneut jubeln können. Herold hatte von links geflankt, Šimić sich vor Rossipal positioniert. Sein Kopfball allerdings nur an den Innenpfosten.
Zu diesem Zeitpunkt spielte nur noch der KSC. Angriff um Angriff rollte Richtung Tor der Gäste.
In der 77.Minute probierte es Jung nach einer Ecke per Direktabnahme. Pauli warf sich dazwischen, den Abpraller grätschte Schleusener links vorbei. Erneuter Wechsel nun bei Dynamo. Daferner sollte noch einmal Schwung bringen, löste Vermej ab. Die Chance in der 81.Minute, diesmal Förster mit dem direkten Abschluss. Leicht irritiert von Mitspieler Šimić bekam er den Ball nicht sauber platziert.
Schlussphase, die letzten 5min liefen, und noch einmal wurde gewechselt. Bei den Gästen durften noch einmal kurz Kutschke und Risch für Bobzien und Ceka rein, beim KSC machte Šimić Platz für Egloff.
Reichlich Zeit für die Gastgeber obendrauf. Die Nachspielzeit wurde mit mindestens 7min angezeigt.
Elfmeter und Ausgleich durch Wanitzek
Die zweite Minute der Crunchtime lief, als Rossipal am rechten Strafraumeck Egloff auf den Fuß trat. Womöglich eine gute Chance, hier per Freistoß noch einmal gefährlich zu werden. Scheinbar war aber das Vergehen doch auf der Strafraumgrenze und die ist dann auch ein möglicher Tatort mit Folge Elfmeter. Der VAR schaute drauf, entschied tatsächlich auf Strafstoß. Diesmal versenkte Wanitzek mittig, während Schreiber auf dem Weg ins rechte Eck war.
Rapp für Kwon, der Wechsel in der 95.Minute. In der 97.Minute traf dann noch einmal Ben Farhat, der stand aber beim Zuspiel von Wanitzek deutlich im Abseits.
Das war es dann. Feierabend in Karlsruhe.







