Thrastarson und Kohlbacher dominieren ersten Abschnitt
Die HSG Wetzlar wollte im Abstiegskampf noch einmal nachlegen, war aber heute bei den Rhein-Neckar Löwen, nach noch ausgeglichem Beginn, schnell auf der Verliererstraße. Letzter positiver Score war das 7:6 durch Ahouansou.
Thrastarson mit starken 7 Treffern
In Folge nahmen die Fehler bei den Mittelhessen zu, die Hausherren konnten vier Treffer in Folge markieren und erzwangen die erste Auszeit. Coach Sigtryggsson mahnte ein konsequenteres Abwehrverhalten an, sein Team kassierte zunächst aber eine kuriose Zeitstrafe. Kirschner wollte einen Siebenmeter werfen, betrat aber zu früh das Parkett und verursachte so einen Wechselfehler.
Die Gastgeber blieben auch im weiteren Verlauf vorne, Da konnte sich auch Ahouansou an alter Wirkungsstätte mühen wie er wollte, die Lücken hinten waren einfach zu groß.
Die Badener schraubten vor 11.156 Zuschauern den Spielstand nach oben, am Ende wurden mit einem klaren 23:15 die Seiten gewechselt.
Erfolgreichste Werder bei den Löwen waren Thrastarson (7), Kohlbacher (5) und Aspenbäck mit vier Treffern.
Starker Jensen heute Garant für den Sieg
Am Ende wird es deutlich, 41:27 am Familienspieltag
Wetzlar blieb weiterhin bemüht, kam aber kaum noch auf eine Schlagdistanz, lediglich nach einem Ballverlust der Löwen konnte man kurzzeitig zum 26:21 (39.) verkürzen.
Ansonsten spielten die Hausherren ihre Vorteile weiter konsequent aus. Das große Plus der Mannen von Trainer Machulla war vor allem die Einwechslung im Tor zu Jensen. Ein dicker Vorteil für die Badener. Auch Móré nutzte seine Spielminuten, führte beim 33:25 (48.) eine Art Vorentscheidung herbei. Da war der letzte Widerstand der stark abstiegsbedrohten Mittelhessen gebrochen.
Zwar blieben die technischen Fehler auf beiden Seiten noch im Rahmen, makellos allerdings zwischenzeitlich die Spielgestaltung der Heimmannschaft unter der Regie von Thrastarson. Wetzlar unterlief dann nach einer Zeitstrafe für Kirchner und einem Gesichtstreffer auch noch ein Wechselfehler durch Akakpo, Móré nutze den Platz auf dem Parkett zum 36:25 (51.). Abschließend passierte nicht mehr viel, das Spiel war durch. Larson knackte die 40-Tore-Marke und Steenaerts sorgte für den 41:27-Endstand.
Rekordwert der Gastgeber für die laufende Runde.
Statistik
Rhein-Neckar Löwen:
Späth, Jensen (15 P.); Larson 1, Timmermeister, Nothdurft 2, Plucnar, Sandell 2, Heymann, Steenaerts 2, Móré 2, Groetzki 4, Thrastarson 15/8, Baijens 1, Aspenbäck 5, Kohlbacher 6
HSG Wetzlar: Suljakovic, Palicka (4 P.), Hendawy; Vistorop, Kirschner 2/2, Mappes 4/1, Theiß 1, Simic 2, Ahouansou 7, Akakpo 3, Schoch 1, Müller, Spandau, Löwen 1, Cavor 1, Nafea 5
Strafminuten: 8 / 14







