Alemannia führt zur Pause durch Doppelpack von Gindorf
Beide Trainer kommen aus recht unterschiedlichen Spielen. Ilyas Trenz gewann mit seinem Team in Wiesbaden mit 2:1, ändert zwei Positionen. Lorch und Elekwa starten für Ademi und Sulejmani.
Bei den Gästen, nach dem 1:2 in Ingolstadt, ebenfalls zwei Änderungen. Bichsel und Schumacher kommen neu ins Team. Krahn und Bormuth rücken zunächst auf die Bank.
Schiedsrichter Timon Schulz hatte aufgrund der Rauchentwicklung aus dem Gästeblock die Begegnung mit zwei Minuten Verspätung angepfiffen.
Blitzstart Alemannia durch Gindorf
Weitere zwei Minuten später schlug es bereits im Tor von Menzel ein. Die Saarländer waren defensiv komplett im Tiefschlaf, schauten zu, wie Elekwa bei einem Einwurf tief geschickt wurde. Der spielte quer und Gindorf musste aus 4m nur noch ins leere Tor einzuschieben.
Die Chance zur Antwort für die Gäste in der 8. Minute. Nach einer riskanten, aber gelungenen Einzelaktion von Kamara, kam die Kugel zu Elongo-Yombo. Der hatte im Eins gegen Eins nur noch Olschowsky vor sich, der aber abtauchte und mit dem Arm retten konnte. Die Gäste wurden mutiger und in der 14.Minute lag der Ball tatsächlich im Aachener Tor. Kein Grund lange zu jubeln Kamara nickte zwar nach bösem Schnitzer des Aachener Keepers ein, stand aber zuvor deutlich im Abseits.
Der nächste Freistoß von Pick, 20.Minute, fand erneut Kamara. Diesmal war es knapp und es fehlten nur Zentimeter. Im Nachgang hatte Aachen möglicherweise Glück, traf doch Elekwa Kamara im Strafraum mit voller Wucht am Schienbein. Für den Schiedsrichter nicht genug für einen Strafstoß. Im Offensivspiel der Alemannia lief aktuell nicht mehr viel zusammen. Da hatten die Gäste deutlich nachgebessert.
Die nächste Großchance für den FCS in der 38.Minute. Da hatte Pick den Abschluss, scheiterte, nach Zuspiel Brünker, an Olschowsky.
Gindorf schnürt den Doppelpack für Aachen
Die 39.Minute lief und wieder war das Abwehrverhalten der Saarländer nicht drittligatauglich. Die Tempovorteile der Allemannen waren eklatant und so ging Schroers im Strafraum ohne Probleme an Sonnenberg vorbei. Dann der exakte Pass in den Rückraum und der zweite Treffer für Gindorf war gebucht. Das war jetzt zum zweiten Mal deutlich zu einfach. Da musste sich Saarbrücken etwas einfallen lassen für die zweite Halbzeit.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen.
Saarbrücken steckt tief in der Krise
Dritte Niederlage in Folge befeuert Debatte um den Trainer
Wechsel beim Gast aus dem Saarland vor 21.985 Zuschauern. Für Schumacher war Baumann ins Team gekommen.
Es ging auch gleich gut los für Saarbrücken. Pick hatte in der 48.Minute in den Fünfer gepasst, Baumann gefunden. Dessen Kopfball wurde noch abgefälscht, landete im Seitenaus. Doppelwechsel bei der Alemannia. Ab der 57.Minute kamen Sulejmani und Ademi für Elekwa und den angeschlagenen Yarbrough.
Mittlerweile eine gute Stunde in Aachen absolviert und die Begegnung blieb arm an Höhepunkten. Zwei Möglichkeiten. In der 62.Minute mal so etwas wie eine Chance. Sonnenberg kam nach einer Ecke zum Kopfball, der zur erneuten Ecke geklärt wurde. Diese landete über Umwege bei Pick, der es aus spitzem Winkel probierte. Olschowsky war aber beim Aufsetzer zur Stelle. Zwei Minuten später musste Aachen sich erneut bei seinem Keeper bedanken. Brünker verpasste eine Flanke von Rizzuto, irritierte aber den Torhüter.
Der musste hechten, klärte aber auch diese Situation. Von den Kaiserstädtern aktuell sehr wenig zu sehen.
Doppelwechsel bei Blau-Schwarz. Ab der 72. Minute lösten Neudecker und Caliskaner nun Elongo-Yombo und Rabihic ab.
Loune und Richter kamen bei Aachen für Bahn und Lorch (77.).
Nächster Nackenschlag,
Im Spiel lief schon wenig, jetzt meinte es auch der Schiedsrichter nicht unbedingt gut mit dem FCS. Kamara sah in der 80.Minute die gelb-rote Karte. Der hatte sich den Ball hoch gelegt, dann seinen Gegenspieler unglücklich getroffen. Da bereits gelb verwarnt, zeigte der Schiedsrichter die gelb-rote Karte. Eine sehr harte Entscheidung.
Diese Überzahl brachte auch die Gastgeber wieder etwas besser und mutiger ins Spiel. In der 87.Minute ein weiterer Wechsel bei den Alemannen. Strujic kam für Nadjombe. Die reguläre Spielzeit war mittlerweile runtergelaufen und auf der Tafel standen sieben Minuten Nachspielzeit.
Jetzt kam auch Civeja für Rizzuto ins Spiel. Der sah dann auch gleich in der 93.Minute noch die gelbe Karte. Mehr sollte es hier nicht mehr geben. Hier ertönte der Abpfiff und Saarbrücken steckt tief in der Krise.







