Kaiserslautern führt zur Pause durch den Treffer von Prtajin
Wenig Bewegung in den Startformationen der beiden Kontrahenten im Vergleich zu den letzten Spielen.
KSC-Coach Eichner vertraut, wohl auch mangels Alternativen, der gleichen Mannschaft, die vor der Länderspielpause beim 3:3 in Dresden auf dem Platz stand.
Auf der Gegenseite gibt's lediglich eine Änderung gegenüber dem 3:2 Heimerfolg gegen den VfL Bochum. Alidou startet für den etatmäßigen Spielführer Ritter.
Schiedsrichter Braun hatte die Begegnung pünktlich um 13 Uhr freigegeben. Von Beginn an entwickelte sich ein kämpferische Match, geprägt von intensiven Zweikämpfen in den neutralen Zonen. Bevorzugtes Mittel überwiegend lange Bälle.
Keine zwei Minuten und schon Gefahr vor dem Tor von Bernat. Prtajin plötzlich komplett blank, aber auch deutlich im Abseits.
Prtajin trifft zur Gästeführung
In der 11.Minute eine zu kurze Abwehr aus dem Halbfeld und Kim, der den Abschluss suchte. Der Versuch wurde geblockt, landete bei Haas, dessen Flachschuss noch von Prtajin abgelenkt wird. Keine Chance für Bernat und frühe Führung für die Gäste.
Riesenchance für die Gäste zum 2:0 in der 19.Minute. Eine Flanke aus dem Mittelfeld kam rechts zu Kunze. Der setzte den Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Die Antwort der Hausherren eine Minute später. Förster kam mit Tempo über die linke Seite, legte quer zu Wanitzek. Der kam aus 12m zum Abschluss, traf das Spielgerät aber nicht voll. Kein Problem für Krahl.
Mittlerweile war etwas mehr als eine halbe Stunde gespielt und die Führung der Gäste durchaus verdient. Wären die Pfälzer etwas effizienter gewesen, es könnte hier mehr als ein Treffer auf der Anzeigetafel stehen. Doppelchance für die Badener in der 36.Minute. Zunächst war es ein Schuss von Beifus, der rechts von Krahl geklärt wurde. Im direkten Anschluss kommt Burnic aus der zweiten Reihe zum Schuss. Den lenkte Krahl über die Latte.
In der gleichen Minute bot sich Kobald die Chance, der kam aus kurzer Distanz zum Abschluss. Krahl erneut zur Stelle.
Es ging Richtung Nachspielzeit und die sollte vier Minuten betragen. In der Crunchtime hatte Skyttä noch die Möglichkeit zu erhöhen, traf aber nur das Außennetz.
Halbzeit in Karlsruhe!
FCK nimmt 3 Punkte aus dem Wildpark mit
Der eingewechselte Ritter trifft in der Nachspielzeit,
Wechsel bei den Roten Teufeln vor 33.180 Fans mit Wiederanpfiff. Für Alidou kam nun Hanslik. Zu Beginn waren die Hausherren zunächst das aktivere Team. Immer wieder zog Förster das Tempo an, kam aber zu keinem Abschluss oder wurde geblockt.
Skyttä trifft zum 2:0
Die kalte Dusche für Karlsruhe in der 54.Minute. Die Gäste mit einem schnellen Konter mit der letzten Station Hanslik. Der spielte von der Strafraumgrenze zu Skyttä, der eigentlich eng bewacht schien. Deswegen auch noch der erste Abschluss geblockt. Glück aber für den Finnen, dass die Kugel, abgefälscht von einem Verteidiger, in hohem Bogen ins Tor fliegt.
Wechsel bei den Pfälzern in der 56.Minute. Robinson kam für Kim.
Anschlusstreffer durch Schleusener
Hoffnung für die Badener in der 58.Minute. Herold hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, einen starken Steckpass auf Wanitzek gespielt. Der kam vom linken Fünfereck zum Abschluss. Den konnte Krahl gut parieren, die Kugel landete aber genau bei Schleusener, der mit der Innenseite problemlos einschieben konnte.
Mittlerweile war in Karlsruhe mehr als eine Stunde absolviert. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt etwas zerfahren. Chancen blieben Mangelware. In der 74.Minute dann eine überragende Rettungsaktion von Sirch. Ein Querpass von Schleusener von der rechten Seite kam an den zweiten Pfosten zu Wanitzek, der abschließen konnte. In den Schuss warf sich Sirch mit einer überragenden Grätsche.
Wechsel beim KSC in der 76.Minute: Laghrissi kam für Beifus. Profidebüt für Laghrissi und das im Derby! Beim FCK kamen Wekesser und Kleinhansl für Prtajin und Haas. Der Druck der Gastgeber wurde größer.
Ausgleich Karlsruhe durch Egloff
Schöner Konter in der 83.Minute. Förster hatte aus dem Zentrum Laghrissi in Szene gesetzt, der ging in den Sechzehner, legte auf Egloff. Der nahm die Kugel aus 8m sehenswert direkt, traf zum Ausgleich.
Weiterer Wechsel bei den Pfälzern: Nach dem Ausgleich kam Ritter für Skyttä. In Folge hatte das Spiel ein wenig an Fahrt verloren. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten angezeigt.
Entscheidung durch Ritter
In der Nachspielzeit, 93.Minute, standen die Hausherren zu offen und die Gäste setzten den entscheidenden Konter. Hanslik setzte Ritter in Szene, der vollstreckte aus 14m.
Abpfiff und Sieg für die Pfälzer!







