BVB führt durch Hettwers Treffer zur Pause
Gegenüber der 2:4 Niederlage in Aachen gibt's beim FCS nur eine personelle Änderung. Rizzuto kommt aus seiner Sperre zurück, verdrängt Multhaup auf die Bank.
Bei den Gästen aus Dortmund ändert Mike Tullberg sein Team auf zwei Positionen: Göbel und Lührs kehren aus Sperren ins Team zurück. Dafür fehlen heute Roggow und Eberwein gelb-gesperrt.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung ist der Bundesliga erfahrene Dr. Robert Kamga. Der hatte auch pünktlich um 13.30 Uhr die Partie freigegeben. Die ersten Minuten waren von kleineren gegenseitigen Scharműtzeln geprägt. Speziell Foti und Sontheimer wurden vom Schiedsrichter recht deutlich ermahnt.
In der 9.Minute leistete sich Rabihic einen dicken Patzer, sprich einen Fehlpass. Allerdings waren selbst die Gegenspieler zu überrascht, diesen Ballgewinn zu nutzen. Die erste bessere Szene der der Saarländer nach einer guten Viertelstunde. Krüger hatte sich über rechts durchgesetzt, der Abschluss von Rabihic aber geblockt. In der 24.Minute kaum Zeitz zentral, aus gut 17m, zum Abschluss. Sein Flachschuss war kein Problem für Lotka im Gehäuse des BVB. Jetzt, in der 27.Minute, wurde die es laut im Stadion.
Das Ergebnis in Cottbus, sprich die Führung von Ingolstadt, lässt die Saarländer auf den Relegationsplatz hoffen.
Nächster Versuch für die Gastgeber in der 31.Minute und Rizzuto. Der war von links nach innen gezogen, hatte von der Strafraumkante abgezogen. Sein Schuss aber zu zentral und kein Problem für Lotka.
Schock für den FCS durch Hettwer
Die 34.Minute war angebrochen und der Gast aus Dortmund ging in Führung. Ein einfacher Konter über die rechte Seite nach Ballverlust Bichsel. Da ging es bei den Gästen schnell und Hettwer lief Becker davon, traf in der kurze Ecke. Da sah Paterok auch nicht gut aus.
Die Hausherren blieben bemüht, aber außer einer Chance für Zeitz in der 44.Minute war nichts vor dem Tor des BVB zu sehen. Brünker hatte die Kugel behauptet, aber Krügers Ablage taugte nicht zur Vorlage, sondern Zeitz schloss ab.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit war Pause in Saarbrücken.
Dank Brünker und Schmidt zur Relegation
Saarbrücken dreht das Spiel in der zweiten Halbzeit
Wechsel bei den Gastgebern mit Wiederanpfiff vor 15.303 Zuschauern. Im zentralen Mittelfeld kam Vasiliadis für Zeitz.
Drangphase für Saarbrücken. In der 49.Minute scheitert Krüger knapp, drei Minuten später scheitert er mit einem Chipball an Lotkas starker Parade. Drakas und Aning ersetzten beim BVB ab der 55.Minute Hettwer und Wätjen. Der Willen war den Blau-Schwarzen nicht abzusprechen, was fehlte waren die Ideen und der finale Punch. Die Antwort der Gäste in der 59.Minute und Foti. Der hatte über halbrechts aufgezogen, den Abschluss gesucht. Paterok war zur Stelle, klärte seitlich zur Ecke.
Fast der zweite Treffer für Dortmund in der 64.Minute. Die Abwehr der Gastgeber war sehr weit aufgerückt und Aning kam aus zentraler Position völlig frei zum Abschluss, scheiterte an Paterok.
Wechsel beim 1.FC Saarbrücken in der 65.Minute: Fahrner ging vom Feld, neu dabei Civeja.
Ausgleich durch Brünker
In der 65.Minute hatte es noch Aufregung um Brünker gegeben. Der war nach einem Zweikampf mit Hüning zu Boden gehanfen, im Nachgang wischte Krüger den Ball mit der Hand ins Tor. Der Schiedsrichter hatte auf Freistoß für die Gäste entschieden. Zwei Minuten später weckte der bullige Stürmer den Ludwigspark auf. Lotka konnte einen Ball von Civeja nur prallen lassen, Krüger gab noch einmal nach innen, wo Brünker mit der Hacke abschloss.
Gleichzeitig kam das Ergebnis aus Cottbus, Führung für Ingolstadt und momentan lag der FCS auf dem Relegationsplatz.
Hier lief die 77.Minute und die Anzeigetafel zeigte ein Eckenverhältnis von 15/5 für die Gastgeber. Wechsel bei Dortmund in der 80.Minute. Für Azhil war nun Besong gekommen. Die nächste Möglichkeit in der 85.Minute für Rabihic. Der verfehlte das Tor aus dem Rückraum. Rechts vorbei.
Schmidt zur FCS-Führung
Ein entscheidender Wechsel bei den Hausherren. In der 85.Minute kam Schmidt für Brünker. Der brauchte keine lange Anlaufzeit, traf mit seinem ersten Ballkontakt. Krüger stand zwar bei seiner Vorlage vermeintlich im Abseits, aber in der 3.Liga regiert der Schiedsrichter ohne VAR.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Zunächst der Wechsel der Saarländer. Krahn kam für Rabihic in die Begegnung. Der Ludwigspark bebte. Was für eine Geschichte war das bitte?
Abpfiff und grenzenloser Jubel im Ludwigspark!







