SV Wehen Wiesbaden steht vor der nächsten Herausforderung in der 3. Liga. Am Samstag, 17. Oktober 2026, gastieren die Hessen beim SSV Jahn Regensburg. Zum Abschluss der Englischen Woche wartet im Jahnstadion die dritte Partie innerhalb von sechs Tagen. Trainer Jochen Seitz setzt dabei auf eine kompakte Defensive, schnelles Umschaltspiel und die Bereitschaft seiner Mannschaft, erneut an ihre Grenzen zu gehen.
SV Wehen Wiesbaden vor intensiver Aufgabe in Regensburg
Die vergangenen Tage haben dem SV Wehen Wiesbaden einiges abverlangt. Dennoch will die Mannschaft auch beim Auswärtsspiel in Regensburg ihre Stärken auf den Platz bringen. Vor allem die Entwicklung der vergangenen Begegnungen stimmt Trainer Jochen Seitz zuversichtlich.
Während der Länderspielpause nutzte das Trainerteam die Gelegenheit, um bisherige Auftritte genau zu analysieren. Dabei stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, welche Spielweise am besten zu den vorhandenen Qualitäten des Kaders passt.
Die Erkenntnisse zeigen Wirkung. Denn sowohl das schnelle Umschalten als auch die kompaktere Defensivarbeit haben sich zuletzt bewährt. Außerdem setzt die Mannschaft die taktischen Vorgaben nach Einschätzung ihres Trainers zunehmend besser um.
SV Wehen Wiesbaden: Rückkehr und mehrere Ausfälle
Vor der Begegnung gibt es beim SV Wehen Wiesbaden sowohl positive als auch negative Personalnachrichten. Ben Nink steht nach überstandenem Magen-Darm-Infekt wieder für den Kader zur Verfügung.
Auf mehrere Akteure muss Jochen Seitz allerdings weiterhin verzichten. Jordy Gillekens fehlt aufgrund muskulärer Probleme. Tarik Gözüsirin steht wegen einer Sperre nicht zur Verfügung.
Darüber hinaus fallen Sinan Karweina mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel, Simon Stehle mit einer Kreuzbandzerrung sowie David Suárez wegen einer Knöchelverletzung aus.
Rotation wird zum entscheidenden Faktor
Drei Spiele in sechs Tagen stellen hohe Anforderungen an die körperliche und mentale Belastbarkeit. Allerdings befindet sich auch Jahn Regensburg nach seiner Englischen Woche in einer vergleichbaren Situation.
Für Jochen Seitz kommt es deshalb nicht nur auf die Startelf an. Ebenso wichtig sind die Spieler, die während der Partie eingewechselt werden. Bereits gegen Aachen zeigte sich, welchen Einfluss frische Kräfte auf den Spielverlauf nehmen können.
Entscheidend wird sein, dass die Mannschaft von Beginn an die notwendige Intensität entwickelt. Gleichzeitig müssen die Einwechselspieler das Tempo und die taktische Disziplin aufrechterhalten.
SV Wehen Wiesbaden setzt auf schnelles Umschaltspiel
Eine zentrale Rolle im Duell mit Jahn Regensburg dürfte das Umschaltspiel spielen. Der SV Wehen Wiesbaden verfügt gerade in der Offensive über schnelle Spieler, die freie Räume konsequent nutzen können.
Allerdings reicht offensive Geschwindigkeit allein nicht aus. Ebenso wichtig ist eine stabile Absicherung hinter dem Ball. Deshalb fordert das Trainerteam eine gute Restverteidigung, um gefährliche Konter des Gegners zu verhindern.
Besonders aufmerksam muss die Mannschaft bei tiefen Laufwegen der Regensburger agieren. Schließlich können daraus Situationen entstehen, in denen die Defensive schnell unter Druck gerät.
Eine anspruchsvolle Auswärtsprüfung
Für die Hessen geht es in Regensburg darum, die zuletzt erarbeiteten taktischen Fortschritte erneut umzusetzen. Trotz der hohen Belastung soll die Mannschaft konzentriert verteidigen und gleichzeitig ihre offensive Geschwindigkeit nutzen.
Ob die Mannschaft ihre Stärken auch im dritten Spiel innerhalb weniger Tage wirkungsvoll einsetzen kann, wird sich am Samstag im Jahnstadion zeigen.
Weitere Einblicke in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gibt Jochen Seitz im vollständigen Spieltagsinterview auf dem YouTube-Kanal von Studio 26.
Foto: Jan Huebner





