Alemannia Aachen führt zur Pause durch den Treffer von Schroers
Sechs Neue hat Luc Holtz gegenüber dem 1:3 bei den Jungen Wilden vom VfB Stuttgart aus dem Hut gezaubert. Hoffmann, Sietan, Klünter, Diakhaby, Mendes und Masca starten, während Thill, Abifade, Asallari, Rieckmann und Michel zunächst auf der Bank Platz nehmen. Thalhammer fehlt komplett im Kader.
Gästetrainer Selimbegovic muss auf den angeschlagenen Keeper Pseftis verzichten, Ademi fehlt nach seiner 5.Gelben gesperrt. Neu dabei im Tor Riemann-Lorenzen und im Mittelfeld läuft Routinier Wiebe auf.
Schiedsrichter war heute Marc Philip Eckermann, der die Begegnung auch pünktlich angepfiffen hatte. Die ersten Aktionen auf Seiten der Gäste, wobei auch der Waldhof recht schnell ins Spiel fand. Die Flanken dann zunächst von der linken Seite, wobei die Aachener mehrfach klären mussten.
Gästeführung durch Schroers
Unglückliche Szene für die Gastgeber in der 10.Minute. Loune hatte einen zu kurz geklärten Eckball zurück in die gefährliche Zone bringen können. Dort verlängerte Wiebe mit langem Bein weiter zu Schroers. Der konnte Nijhuis im Mannheimer Tor überwinden, wobei Hoffmann noch mit dem Abwehrversuch scheiterte.
Die Gastgeber taten sich schwer hier eine Antwort zu finden. Auch wenn man sichtlich um Spielkontrolle bemüht war, fehlten auch nach einer guten halben Stunde die zwingenden Abschlüsse.
Anders die Alemannen: Die brauchten relativ wenig um gefährlich zu werden. So auch in der 33.Minute, als Wiebe, heute Spielführer der Gäste, eine Ecke direkt abnahm. Der Schuss ging nur knapp links am Tor vorbei. Es dauerte bis zur 39.Minute ehe auch die Hausherren gefährlich wurden. Nach einer Ecke kam Ogbemudia aus 6m zum Abschluss. Über das Tor. Eine Minute später dann auch gleich die nächste Möglichkeit für die Gäste: Nadjombe konnte einen Patzer der Buwe im Aufbau nicht nutzen.
Im Gegenzug dann Lohkemper mit der Chance. Dessen Flachschuss zu zentral und kein Problem für Riemann.
Für Lohkemper war nach diese Aktion Schluss. Der Stürmer musste in der 42.Minute angeschlagen vom Feld. Neu dabei Boyd.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten. Dann war Pause im Carl Benz Stadion.
Waldhof Mannheim dreht das Spiel
Terrence Boyd schnürt Doppelpack, entscheidet die Begegnung
Doppelter Wechsel bei den Hausherren nach Wiederanpfiff: Für Masca und Mendes waren nun Bierschenk und Abifade dabei. Auch bei der Alemannia gab es einen personellen Wechsel. Cheftrainer Selimbegovic hatte wohl in der Kabine, im Nachgang des Getümmels zur Pause, die rote Karte gesehen, verfolgte das Spiel schon von der Pressetribüne. Assistent Trenz hatte übernommen.
Boyd mit dem Ausgleich
Kooperation der Joker in der 51.Minute: Abifade hatte Boyd bedient, der den Ball perfekt verarbeitet, mit seinem Linksschuss Riemann keine Chance gelassen. Für seinen wunderbaren Jubel auf dem Zaun sah der Torschütze die gelbe Karte.
Doppelpack geschnürt durch Boyd
Das war doch das, was jeden Fan des SV Waldhof mitnehmen musste. Gerade einmal fünf Minuten nach dem Ausgleich der zweite Treffer für Boyd. Nach starker Flanke aus dem Halbfeld von Ferati war Boyd hochgestiegen und hatte präzise eingenickt. Spiel gedreht!
Latte rettet für Mannheim
Nach einer guten Stunde war hier der Gastgeber am Drücker. In der 63.Minute zwar ein Lebenszeichen der "Kartoffelkäfer" durch Gindorf, aber hier stand die Latte dem Ausgleich im Weg. Holtz wechselte erneut: Michel kam für Diakhaby (64.).
Die nächste Gefahr für das Aachener Gehäuse in der 71.Minute. Abifade startete links durch, brachte die Kugel scharf und flach in die Zentrale. Dort verpasste Doppelpacker Boyd.
Oehmichen und Sillah für Wagner und Schroers lautete der Doppelwechsel der Gäste in der gleichen Minute.
In der 78.Minute schaltete sich auch Ogbemudia in die Offensive mit ein,marschierte durchs Mittelfeld und hatte nach einer schönen Finte Platz zum Abschluss. Der ging knapp über das rechte Torkreuz. Castelle kam nun bei Aachen für Wegmann. Kyreziu löste bei den Gastgebern Sietan an. Noch gut zehn Minuten standen auf der Uhr. Zeit für Aachen hier noch Zählbares zu erreichen. Viel gelang aber nicht mehr. So hatte Joker Castelle noch die Chance per Kopf, setzte den Ball aber über das Tor.
Die Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen und Sillah vermeintlich auf dem Weg zum Ausgleich. Da hatte aber Klünter mit einer Grätsche abgeräumt. Elekwa und Sulejmani sollten noch mehr Gefahr auf Aachener Seite bringen, runter gingen Wiebe und Loune.
Sechs Minuten Nachspielzeit standen auf der Uhr. Diese sollte es noch einmal in sich haben. In der 92.Minute war Riemann weit aus seinem Kasten, wurde durch Abifade überspielt. Dessen Pass ging zunächst an den Pfosten, dann im Tor. Dennoch kein Treffer, die Abseitsfahne war hochgegangen. In der 95.Minute probierte es Nadjombe aus 7m, traf die Kugel nicht richtig. Chance vertan!
Das war es dann im Carl Benz Stadion. Abpfiff und drei Punkte bleiben in Mannheim.







