Die Kickers führen zur Pause mit 3:1
Einige Bewegung in den Startformationen der beiden Teams. SVS-Coach Olaf Janßen nimmt gegenüber dem 1:3 in Trier drei Änderungen vor. Für Osee, Inaler und Zahnen Martinez starten Wimmer, Tarnat und Gipson.
Kickers Trainer Kristian Glibo wechselt nach der 2:5 Heimpleite gegen Freiberg, kräftig, genau auf sechs Positionen, durch. Rossmann, Mustafa, Barry, Wachs, Breitenbach und Moreno Giesel beginnen, während Borsum, Knothe, Arh Cesen, Stellwagen, Skolik und Karada zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Blitzstart SVS durch Wagner
Das ging zügig. Keine fünf Minuten gespielt in Sandhausen und der SV Sandhausen führte. Der SVS erwischte die Gäste zunächst auf dem falschen Fuß. Über rechts ging es zu einfach für Sandhausen. Testroet bediente von außen Wagner, der den Ball aus kurzer Distanz kompromisslos versenkte (5.).
Der OFC wenig beeindruckt. Ünlücifci verpasste die schnelle Antwort aus aussichtsreicher Position (7.). Das Spiel hatte ordentlich Tempo. Testroet versuchte es akrobatisch, Barry wiederum scheiterte auf der gegenüberliegenden Seite an Schneller (8.).
Ausgleich für die Kickers durch Wachs
In der 13.Minute glichen die Gäste aber dann doch aus. Moreno ließ seinen Gegenspieler stehen, hatte das Auge für Wachs, der aus rund zwölf Metern humorlos das 1:1 markierte. Das nächste Mal gefährlich wurde es in der 27. Minute vor dem Tor der Gäste. Testroet scheiterte im Nachschuss gegen Brinkies, der zuvor bereits gegen Wagner mit der Faust zur Stelle war. Danach nahm sich die Partie eine kleine Auszeit.
Berlinski bringt Kickers in Führung
In der Schlussphase des ersten Durchgangs zog Offenbach das Tempo noch einmal an – zu schnell für die Gastgeber. Nach Pingpong im Strafraum der Gastgeber drehte Berlinksi die Begegnung (43.).
Die Nachspielzeit betrug vier Minuten
Treffer Barry in der Crunchtime
Barry konnte in der Nachspielzeit mit einem abgefälschten Schuss sogar noch auf 3:1 stellen. Bitter für die Gastgeber, in Summe dann doch einen Treffer zu hoch.
Halbzeit in Sandhausen!
Wilder Ritt in der zweiten Halbzeit
Testroet (2x) und Tarnat stellen das Spiel auf den Kopf
Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spiel komplett. Sandhausen kam schnell zum Anschluss.
Hoffnung, 2:3, durch Testroets Treffer
Testroet schob nach Kopfballablage von Mamutovic souverän ein (49.). Das Spiel hatte nun eine andere Dynamik, die Kurpfälzer durchgehend am Drücker.
Ausgleich durch Tarnat
Acht Minuten nach dem Anschluss, 57., der Rückpass von Inaler zu Tarnat. Der netzte den Ball Kugel zum 3:3 ein. Nun waren plötzlich die Hessen gefordert, kamen auch wieder mit einigem Schwung in die letzte halbe Stunde Spielzeit. Heißt, Offenbach verdaute den Rückschlag recht gut, war nach dem Ausgleich zunächst das bessere Team. Karada (62.), Breitenbach (65.) und Moreno (68.) hatten ihre Momente, brachten die Kugel aber nicht im Gehäuse der Gastgeber unter.
Diese wurden in der Schlussphase noch einmal zwingender. Testroet verpasste eine Viertelstunde vor dem Ende seinen zweiten Treffer, weil Brinkies stark reagierte.
Entscheidung durch Geburtstagskind Testroet
In der 83. Minute war es dann doch soweit. Möglicherweise sollte dieser Moment zum Brustlöser dieser Runde werden. Das 4:3 glich sehr stark dem Anschlusstreffer kurz nach der Pause. Dieses Mal war es nur Inaler, der Sandhausens mit Abstand zuverlässigsten Torschützen bediente. Testroet blieb aus wenigen Metern erneut abgeklärt und ließ das Stadion am Hardtwald mit seinem Siegtreffer emotional völlig durchdrehen.
Abpfiff in Sandhausen!
Nach vielen Rückschlägen, einem kompletten Neuaufbau, einem riesigen Lazarett, nun ein Spiel in dieser Art und Weise zu drehen, das kann enorme Kräfte freisetzen.







