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Keine gute Halbzeit für den Waldhof

Keine gute Halbzeit für den Waldhof – Südwest Ballsport

Borgmann und Boziaris treffen für Cottbus, Klünter fliegt vom Platz

Beim SV Waldhof Mannheim möchte man den positiven Trend der letzten beiden Erfolge heute gerne ausbauen. Dazu wechselt Trainer Luc Holtz gegenüber dem 2:1 Erfolg in Ulm zwei Positionen. Voelcke und Sietan nehmen zunächst auf der Bank Platz, neu dabei sind Iwe und Rieckmann.

Trainer Claus-Dieter Wollitz war offenbar mit dem 1:1 Unentschieden zuhause gegen Ingolstadt eher nicht zufrieden. Nur so erklären sich fünf Wechsel. Keeper Funk, Manu, Hannemann, Borgmanm und Tattermusch starten, während Sebald (G), Campulka und Butler auf die Bank rücken. Hofmann und Guwara fehlen im Kader.

Schiedsrichter Michael Bacher hatte pünktlich angepfiffen und ohne Anlaufzeit entwickelte sich ein intensives Spiel. Die Zweikämpfe wurden mehr als nur emotional geführt.

Borgmann sich zur früheren Führung für Cottbus

Da spricht man wohl von einem Start nach Maß. Die 6.Minute lief und nach einem schnell ausgeführten Freistoß konnte Rorig den Ball von der rechten Seite ins Zentrum spielen. Waldhofs Keeper Nijhuis hatte in dem Moment keine Orientierung und plötzlich stand Hannemann links komplett blank. Der musste eigentlch nur noch ins leere Tor einschieben, verfehlte aber zunächst. Im Nachschuss brachte er die Kugel aufs Tor, Nijhuis wehrte aber noch ab.

Der Ball kam in Folge zu Borgmann, der mit von Hoffmanns Rücken einschob.

In der 14.Minute war das 2:0 fällig. Links hatte Borgmann zuviel Platz, konnte im Strafraum Engelhardt bedienen. Der scheiterte am Mannheimer Keeper, wobei der Ball Cigerci vor die Füße viel. Der schoss allerdings deutlich über das leere Tor.

Nächste Szene für Energie in der 23.Minute. Cigerci hatte sich rechts durchgetankt, aus spitzem Winkel den Abschluss gesucht. Diesen Ball konnte Nijhuis nicht festhalten, hatte aber Glück, dass keiner der Gäste diese Unsicherheit nutzen konnte.

Das Unheil nahm für den SVW weiter seinen Lauf. In der 25.Minute musste Kapitän Klünter mit Gelb-Rot vom Platz. Die nächste Möglichkeit hatten erneut die Gäste. Erneut hätte Borgmann treffen können, verpasste aber in der 28.Minute den Treffer. Der Ball knapp über das rechte Kreuzeck.

Auch wenn es in dieser intensiven Begegnung wenige Verschnaufpausen gab, blieben weitere Torchancen aus. Die bessere Mannschaft, nicht erst seit dem Platzverweis, ganz klar Cottbus.

Zweiter Treffer Energie durch Boziaris

Mittlerweile waren die letzten fünf Minuten angebrochen. Exakt die 44.Minute lief und Boziaris traf für für Gäste. Nach Doppelpass kam die Kugel in den Rücken der Abwehr zu Boziaris, der mit der Spitze traf.

Die Nachspielzeit betrug sechs Minuten. Hier bedurfte es einer deutlichen Leistungssteigerung der Gastgeber. Das war hinten wackelig, nach vorne fehlerhaft. Halbzeit in Mannheim.

Schwache Vorstellung der "Buwe"

Joker Butler macht mit seinem Treffer den Deckel drauf

Wechsel nach Wiederanpfiff auf beiden Seiten. Die Hausherren nahmen Iwe, Ferati und Diakhaby runter, brachten neu Sietan, Voelcke und Asallari. Bei Energie kamen vor 13.185 Fans Campulka und Michelbrink für Hannemann und Manu.

In der 50. Minute die Möglichkeit für Lohkemper zum Anschlusstreffer. Der wurde halbrechts geschickt, schloss flach ab, scheiterte aber an Funk. Das Spiel blieb weiter sehr aggressiv, die Zweikämpfe intensiv. Halbchancen blieben für die Buwe durch Hoffmann in der 57. oder Assalari in der 60.Minute. Beide über das Tor von Funk.

Weitere Wechsel auf beiden Seiten im der 65.Minute: Bei den Gästen kamen Moustfa und Butler für Tattermusch und Boziaris. Beim Waldhof ersetzte Publikumsliebling Boyd in der Offensive Okpala. Drei Minuten später ließ Butler die wohl endgültige Entscheidung liegen. Der ging auf der rechten Seite völlig alleine auf Nijhuis zu, hatte dabei alle Zeit der Welt, schoß aber tatsächlich den Keeper an. Es gab Spiele, wo sich so ein Chancenwucher rächen sollte.

Das 0:3 für Energie durch Butler

Die Schluss-Viertelstunde war mittlerweile angebrochen. Der Waldhof bemüht, Cottbus im Kontroll-Modus. Exakt in dieser 75.Minute dann ein schneller Gegenzug über die linke Seite, der Pass auf den zweiten Pfosten und Butler hatte keine Probleme einzuschiebem.

Wechsel bei den Niederlausitzern. In der 77.Minute verließ Cigerci das Feld. Für ihn neu dabei Lucoqui. Drei Minuten nach diesem Tausch wechselte auch Mannheim erneut. Masca ersetzte Lohkemper. Schlussphase in Mannheim. Die 85.Minute war angebrochen. Unabhängig vom bescheidenen Ergebnis waren die treuen Fans der Mannheimer auf der "Siffling" der Gewinner der Tages. Diese unterstützten ihr Team mit allem was sie hatten.

Die Anzeigetafel der vierten Offiziellen zeigte vier Minuten Nachspielzeit an. Dann war Ende im Carl Benz Stadion.

Michael Kaiser

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