Erste Halbzeit geht mit 16:11 an die Hausherren
Gute Nachricht von den Rhein Neckar Löwen vor Anpfiff der Begegnung gegen den ThSV Eisenach. Der junge Keeper der DHB-Auswahl verlängerte sein ursprünglich bis 2027 datiertes Arbeitspapier bis 2029.
Im Mittelpunkt stand die ersten Minuten allerdings sein Kollege Jannik Kohlbacher, der die ersten drei Treffer für die Löwen zum zwischenzeitlichen 3:2 erzielte. Getragen von der guten Stimmung in der Halle, die nach der Verlängerung von David Späth noch euphorischer war, starteten die Löwen gut in die Partie. Nach einem nervösen Beginn auf beiden Seiten und dem ersten Tor der Partie durch Felix Aellen, rollte nach dem ersten Löwentor durch Jannick Kohlbacher der Express der Hausherren.
Kohlbacher, der vor der Partie noch erklärte, dass er sich ebenfalls eine Verlängerung bei den Löwen vorstellen könnte, bereitete der Eisenacher Abwehr durchgehend Probleme. Auf der anderen Seite fanden die Gäste in der Offensive oftmals keine Lösungen gegen eine stabile Löwen-Defensive. Wenn mal der Weg Richtung Tor frei war, stand da noch ein David Späth im Kasten, der in der Anfangsphase, auch durch seine Vertragsverlängerung extrem motiviert schien. So setzten sich die Löwen schnell auf 6:3 ab.
Beim 7:4 nahm dann der ThSV seine erste Auszeit.
In Folge musste sich Ex-Löwen Coach Hinze ansehen, wie seine Mannschaft weiterhin engagiert spielte, aggressiv in die Zweikämpfe ging, daraus aber keinen Benefit schlagen konnte. Selbst in Überzahl fanden die Thüringer nur selten Lösungen, da die Gastgeber auf der anderen Seite ihre Sache deutlich besser machten. So stand es zwischenzeitlich sogar 12:6.
Eisenach fing sich und mit einer besseren Defensivleistung und auch Hausherren, die im Angriff nun nervöser wirkten, kämpfte Eisenach sich wieder auf ein 14:11 heran. Kurzfristig schien die Stimmung kippen zu können. Ein schneller Doppelschlag und eine fragwürdige 2-Minuten-Strafe gegen Vincent Büchner setzten die Gäste unter Druck. Halbzeitstand schließlich 16:11 für die ambitionierten Löwen.
Heimerfolg, 31:28, gegen den ThSV Eisenach
Auch ein starker Spikic kann Sieg der Löwen nicht verhindern
Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste noch einmal am Erfolg schnuppern zu können, hatten den deutlich besseren Start. Am Mikrofon erklärte Felix Aellen in der Halbzeit noch, dass man besser im Abwehrverbund stehen müsse, was auch geschah. Auch ThSV-Keeper Matija Spikic bekam immer öfter seine Finger an den Ball und so wurde aus der klaren Löwen-Führung schnell wieder ein offenes Spiel. Über die Station 17:14 kam Eisenach auf 18:16 heran und zwang nun Maik Machulla zu seiner Auszeit.
Auch immer weiteren Verlauf blieb das Spiel ausgeglichen, beide Teams schenkten sich wenig und packten in ihren Abwehrreihen immer wieder aggressiv zu. So ging es bis zum 21:18, bis wieder die Phase kam, in der die Hausherren das Kommando übernahmen. Ein erneut starker David Späth brachte die Löwen wieder zu einer beruhigenderen Führung. Beim 24:18 nahm Hinzedie nächste Auszeit.
Doch im Gegensatz zur letzten Saison, als die Löwen noch einiges liegen ließen, hatte man dieses Mal die Qualität den Sack zuzumachen. In der Schlussphase kamen die Gäste nämlich nur noch einmal heran, immer wieder bis auf drei Tore. Doch enger sollte das Spiel nicht mehr werden.
Die Rhein Neckar Löwen konnten am vierten Spieltag den dritten Saisonsieg feiern. Gegen den THSV Eisenach wurde es am Ende ein 31:28, was zwar hin und wieder spannend, aber nie gefährdet war. Trotz starker 17 Spikic-Paraden verliert Eisenach das erste Mal seit dem Wiederaufstieg in Mannheim.







