Schleusener und Koudossou treffen in Abschnitt eins
Viel Druck auf dem Kessel für Gästecoach Miro Klose. Nach vier Spieltagen findet sich der Club mit lediglich einem Punkt am Tabellenende der Liga.
Beim Personal gibt es für Christian Eichner auf Seiten der Badener wenig Grund für Wechsel. So steht heute exakt das gleiche Team auf dem Platz, welches beim 0:0 in Düsseldorf aufgelaufen war.
Beim Club nimmt Miro Klose zwei Wechsel gegenüber dem 0:0 Unentschieden gegen Paderborn vor. Für Janisch und Telalovic starten Biron und Neuzugang Diop.
Schiedsrichter Tom Bauer hatte im BBBANK Wildpark pünktlich angepfiffen und die ersten Minuten gehörten gleich den Gastgebern. In der 5.Minute hielt Schleusener, nach Flanke von Egloff, den Ball in der Box. Simic lief durch, konnte aber aus kurzer Distanz den Ball nicht kontrollieren. Reichert, im Nürnberger Tor, konnte klären. Die nächste Möglichkeit, keine Minute später, nach einer Ecke des KSC. Da war Franke hochgestiegen, konnte seinen Kopfball aber nicht präzise genug setzen.
Es dauerte bis zur 9.Minute, bis der Club den Weg vor das gegnerische Tor fand. Der Distanzschuss von Diop aber deutlich über das Tor. Mittlerweile fanden die Franken besser in die Begegnung, hätten in der 14. Minute in Führung gehen können, ja müssen. Biron kam nach einer Kombination von Justvan und Becker frei an den Ball, der allerdings etwas in den Rücken kam. So war der erste Kontakt nicht 100% sauber und so scheiterte der Stürmer an Barnat im Karlsruher Gehäuse.
In Folge waren die Fächerstädter weiter bemüht Druck zu entwickeln, es blieb aber bei einer Chance durch Šimić in der 19.Minute. Der setzte seinen Kopfball über das Tor. Auf der anderen Seite die doppelte Riesenchance zur Gästeführung. In der 27.Minute hatte zunächst Yilmaz abgezogen, war aus linker Position an Barnat gescheitert. Den Abpraller konnte Biron per Kopf aufnehmen, knapp links vorbei.
Insgesamt war Nürnberg zu diesem Zeitpunkt das aktivere Team, der Führung vielleicht einen Hauch näher als die Gastgeber.
Schlussphase, die letzten fünf Minuten, liefen im Wildpark. Der nächste Abschluss in der 42.Minute für Lubach und den FCN. Dessen Schuss aber kein Problem für Barnat.
Traumtor Schleusener kurz vor der Pause
Langer Ball von Herold von der linken Seite in der 42.Minute und Schleusener nahm das Ding mit dem linken Fuß volley. Kenne Chance für Reichert.
Ausgleich in der Nachspielzeit durch Koudossou
Später Treffer für die Gäste. Es waren drei Minuten Zugabe angezeigt und in allerletzter Minute versenkte Koudossou einen Ball aus dem Rückraum zum Ausgleich. Das Ding hätte man sicher besser klären können, am Ende war dieser Ausgleich aber auch nicht unverdient.
Wanitzek entscheidet Match gegen Nürnberg
Karlsruhe setzt sich in Spitzengruppe fest, bleibt ungeschlagen
Personell ging es auf beiden Seiten vor 33.180 Zuschauern zunächst unverändert weiter. Die erste Chance gehörte den Hausherren. Keine Minute war gespielt und Schleusener hatte nach einer abgefälschten Flanke von Wanitzek die Führung auf dem Fuß, bzw. eben nicht auf dem Fuß. Der Stürmer rutschte knapp am Ball vorbei, Chance vertan. In der 55.Minute, nach Ecke Wanitzek, der Ball in den Strafraum auf den zweiten Pfosten. Dort stieg Kobald hoch, dessen Kopfball konnte Reichert klären.
Erster Wechsel bei den Gästen in der 57.Minute: Für Biron war nun Grimaldi mit von der Partie.
Burnic und Beifus kamen beim KSC in der 63.Minute für Šimić und Müller. Freistoß für den Club aus zentraler Position, etwa 18m vor dem Karlsruher Tor. Justvan übernahm das, zirkelte den Ball links an Mauer und Tor vorbei. Erneuter Wechsel bei den Badenern: Fukuda und Förster ersetzten Schleusener und Egloff (73.).
Wanitzek zur erneuten Führung
Der KSC liegt wieder vorne. Nach einem langen Diagonalpass von Herold auf Burnic, schloss dieser ab. Reichert konnte in höchster Not retten, hatte aber keine Chance gegen den Nachschuss von W 1anitzek. Die 75.Minute lief und der Gastgeber war wieder vorne.
Latte rettet für Karlsruhe
In der 81.Minute kamen bei Nürnberg Markhiyev und Telalovic für Diop und Zoma. In der 83.Minute hatte Lochoshvili die Chance auszugleichen. Sein Kopfball knapp neben das Tor. In der Schlussminute der gleiche Spieler. Wieder ein Kopfball, diesmal von Barnat an die Latte gelenkt.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Das spielten die Hausherren geschickt runter, gewannen hier am Ende nicht unverdient mit 2:1.







