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Ben Farhat muss verletzt raus

Ben Farhat muss verletzt raus – Südwest Ballsport

Pausenführung für den KSC durch Šimić

Beide Trainer scheinen mit den letzten Auftritten ihrer Teams in der Liga zufrieden gewesen zu sein. So vertraut Christian Eichner exakt dem gleichen Team, welches letzte Woche bei der Hertha in Berlin ein torloses Unentschieden erkämpfte. Das ist die erste Elfer der Fächerstädter: Bernat – Rapp, Franke, Kobald – Herold, Müller, Jung – Wanitzek, Egloff – Ben Farhat, Šimić.

Eintracht Coach Heiner Backhaus vertraut der exakt gleichen Formation, die zuhause Greuther Fürth, quasi in letzter Minute, mit 3:2 bezwingen konnte: Hoffmann – Breinig, Köhler, Frenkert – Di Michele Sanchez, Marie, Aydin – Heußer, Tempelmann – Conteh, Yardimci.

Schiedsrichter Felix Wagner hatte pünktlich diese Begegnung angepfiffen. Aktiver zu Beginn ganz klar die Hausherren. Die erste Möglichkeit gehört in der 5.Minute dann auch Ben Farhat. Der hatte sich im Zweikampf stabil gezeigt, sein Abschluss wurde im letzten Moment von Köhler geblockt.

Schock für den KSC

In der 15.Minute musste Youngster Ben Farhat angeschlagen vom Platz.

Führung durch Šimić

Karlsruhe hatte den Wechsel noch nicht vollzogen, ging aber in der 16.Minute in Führung. Jung und Egloff hatten sich per Doppelpass in die gefährliche Zone gespielt, der Routinier auf Höhe des Fünfers leicht zurückgelegt. Dort konnte Šimić mit rechts ins linke Eck zur Führung einschieben. Im Anschluss an den Treffer kam Schleusener für Ben Farhat in die Begegnung.

Vermeintlicher Ausgleich durch Conteh

Da sah die Karlsruher Defensive alles andere als gut aus. Ein Angriff über die rechte Seite (22.) und Yardimci, der Pass rutschte an Freund und Feind vorbei zu Conteh, der einschob. Glück für den KSC: Der VAR schritt ein und hatte im Vorfeld hatte in der Entstehung eine strafbare Abseitsposition von Conteh gesehen. Die Führung der Hausherren hat Bestand.

In der Folgezeit beruhigte sich die Begegnung ein wenig. Die nächste Chance hatten die Gäste in Person von Michele Sanchez. Der hatte in der 36.Minute stark in den linken Winkel gezirkelt, Bernat aber mindestens ebenso stark, geklärt. Die Schlussphase der ersten Hälfte war mittlerweile angebrochen. Noch fünf Minuten bis zur Pause. Im der 44.Minute hatte sich Egloff etwas glücklich rechts durchgesetzt, hatte Šimić ins Spiel gebracht. Marie setzte nach, konnte final noch einen Fuß in die Szene bringen.

Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Hier konnte Herold, 90.+3 noch einmal Hoffmann prüfen, der aber sicher klärte. Halbzeit in Karlsruhe.

Drei Punkte bleiben im Wildpark

Schleusener trifft und entscheidet somit eine intensive Begegnung

Personell ging es auf beiden Seiten zunächst unverändert weiter. Das wachere Team, vor 27.394 Fans, nach Wiederanpfiff zunächst die Eintracht. So wurde es in der 48.Minute gleich gefährlich. Den Schussversuch von Conteh konnte Franke nur mit letztem Einsatz klären. Eine Minute später zielte Heußer deutlich über das Tor seines Ex-Clubs.

Zweiter Treffer KSC durch Schleusener

Nach einer kurzen Druckphase der Gäste die bestmögliche Antwort der Gastgeber. Zunächst hatte Wanitzek in der 55.Minute noch das Außennetz getroffen, zwei Minuten später traf Schleusener genauer. Wanitzek hatte einen Freistoß schnell ausgeführt, die Abwehr der Löwen gepennt. So kam Schleusener zum Abschluss, wurde zunächst noch von Frengert geblockt. Im zweiten Anlauf konnte er die Kugel aus sechs Meter einschieben.

Doppelter Wechsel beim Karlsruher SC: Nach einer Stunde kamen Burnic und Pinto Pedrosa neu für Egloff und den Torschützen Šimić. Eine Minute später blieb Tempelmann nach einem Tackling von Rapp liegen. Behandlungspause vor der Karlsruher Kurve. Für Tempelmann geht es nicht mehr weiter, 64.Minute. Ebenfalls runter geht Di Michele Sanchez. Neu dabei Gomez und Szabo (64.).

Das offensiv gefälligere Offensivspiel trug weiter der KSC vor. So holte Schleusener in der 76.Minute nach schönem Solo eine Ecke raus, die allerdings nichts einbrachte. Nächster Doppelwechsel zwei Minuten später bei den Blauen: Geller und Beifus ersetzten Müller und Rapp. Auch Braunschweig tauchte noch einmal doppelt. Polter und Sané kamen für Yardimci und Marie. Auch die Eintracht wechselte noch einmal. Für Conteh kam in der 88.Minute Kaufmann.

Die Anzeigetafel des vierten Offiziellen zeigte acht Minuten Nachspielzeit an. Die Gäste probierten es noch vereinzelt mit langen Bällen, am Ende ohne Erfolg. Breunig sah in der 92.Minute noch die rote Karte. Mehr als ein Klammern war da nicht erkennbar, von daher eine sehr harte Entscheidung.

Am Ende gewinnt der KSC mit 2:0 und etabliert sich in der Spitzengruppe der 2.Liga.

Michael Kaiser

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