Die TSG Hoffenheim Krise hat sich weiter verschärft. Im Bundesliga-Duell gegen den Hamburger SV musste die Mannschaft von Christian Ilzer trotz zwischenzeitlicher Führung eine bittere 2:3-Heimniederlage hinnehmen. Ein Platzverweis, mehrere Eingriffe des Videoassistenten und ein entscheidender Treffer in der Nachspielzeit prägten die Begegnung in Sinsheim.
TSG Hoffenheim Krise: Hamburg geht früh in Führung
Christian Ilzer veränderte seine Startformation gegenüber dem vorherigen Spiel auf drei Positionen. Bernardo, Lemperle und Asllani rückten in die Anfangsformation. Auf der Gegenseite musste HSV-Trainer Merlin Polzin gleich vier Veränderungen vornehmen.
Hoffenheim begann offensiv und erspielte sich früh erste Möglichkeiten. Doch in der zwölften Minute schlugen die Gäste zu. Nach einem Freistoß und einer unübersichtlichen Situation im Strafraum landete der Ball am Pfosten. Yussuf Poulsen reagierte am schnellsten und brachte Hamburg in Führung.
Die Gastgeber bemühten sich um eine Antwort. Kurz vor der Pause wurde ein Treffer von Conté nach VAR-Überprüfung aberkannt. In der Nachspielzeit gelang dennoch der Ausgleich. Nach einer Ecke und mehreren Kopfballaktionen beförderte HSV-Verteidiger Bornauw den Ball ins eigene Tor.
Conté bringt Hoffenheim nach der Pause nach vorne
Nach dem Seitenwechsel übernahm die TSG zunehmend die Kontrolle. In der 53. Minute belohnte sich Hoffenheim: Nach einer Kombination über Machida und Asllani zog Conté aus der Distanz ab. Sein Schuss landete über den Innenpfosten im Netz. Die Gastgeber führten mit 2:1.
Doch die Partie nahm eine weitere Wendung. Bernardo sah in der 65. Minute nach einem Foulspiel seine zweite Gelbe Karte. Hoffenheim musste die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten.
VAR-Entscheidung und später Ausgleich des HSV
Hamburg erhöhte anschließend den Druck. Zunächst jubelte Stange über den vermeintlichen Ausgleich. Nach Ansicht der Videobilder erkannte der Schiedsrichter jedoch ein Foulspiel sowie ein Handspiel und nahm den Treffer zurück.
In der 83. Minute gelang den Gästen schließlich das 2:2. Muheim flankte von der linken Seite in den Strafraum, wo der eingewechselte Moffi den Ball per Kopf unhaltbar ins Tor beförderte.
TSG Hoffenheim Krise verschärft sich in der Nachspielzeit
Als vieles bereits auf ein Unentschieden hindeutete, folgte der nächste Rückschlag für Hoffenheim. Nach einer Hamburger Ecke landete der abgewehrte Ball bei Muheim. Der Einwechselspieler traf mit einem Distanzschuss zum 3:2 für den HSV.
Damit wurde aus einer zwischenzeitlichen Hoffenheimer Führung eine Heimniederlage. Die TSG Hoffenheim Krise verschärft sich durch das späte Gegentor und den verlorenen Vorsprung weiter. Hamburg dagegen durfte nach einer turbulenten Schlussphase drei Punkte feiern.
Foto: Brück





