VfB dreht Rückstand durch Demirović und Undav
Nach dem fulminanten 4:1 in Leverkusen ändert VfB-Trainer Hoeneß sein Team nur auf einer Position. Nartey rückt auf die Bank, für ihn startet Demirović. Der hatte am Wochenende erst sein Comeback nach Verletzungspause gefeiert.
Die Gäste müssen nach dem 3:3 gegen den BVB gleich auf drei potenzielle Starter verzichten. Brown und Larsson fehlen krank, Uzun leidet unter Fußbeschwerden. Dafür beginnen Amenda und Kalimuendo, sowie der vom Afrika-Cup zurückgekehrte Skhiri.
Blitzstart für die Gäste durch Kristensen
Frankfurt lief zunächst hoch an, so auch in der 4.Minute. Chabot unterlief prompt der Fehler zum Einwurf für die Hessen. Aus diesem resultierte schließlich eine Ecke und die sollte Folgen haben. Doans Ball landete am kurzen Pfosten, dort verlängerte Kristensen. Die Kugel nahm eine hohe Kurve und landete hinter Nübel im Netz der Gastgeber.
Ecke auf der anderen Seite in der 10.Minute. Theate hatte eine hohe Flanke geklärt, Stiller scharf von rechts geflankt. Der Ball ging an Freund und Feind vorbei, wurde final erst am zweiten Pfosten von Theate geklärt.
Zweikampf mit Folgen im Mittelfeld. In der 15.Minute waren Chabot und Ebnoutalib zusammengekracht. Kein Foul, aber der Frankfurter Neuzugang blieb zunächst liegen, wurde behandelt. Nach kurzer Pause ging es weiter für ihn, ehe er in der 20.Minute passen musste. Für ihn kam Bahoya neu ins Spiel. Der Begegnung fehlten zwar etwas die Momente der Anfangsphase. Spannend blieb es allemal.
Ausgleich VfB durch Demirović
Da sah Santos in der 27.Minute im Frankfurter Tor nicht gut aus. Zwar vom eigenen Kollegen, es war Amenda, etwas behindert, ließ der Keeper eine Flanke von Mittelstädt aus den Händen fallen. Demirović reagierte am schnellsten, konnte aus wenigen Metern Entfernung einnetzen.
Dieser Treffer beflügelte die Männer in Weiß.
So wurde Leweling in der 31.Minute in die Tiefe geschickt, wo er im Strafraum einen Haken schlug und abzog. Der Flachschuss nicht präzise genug und kein Problem für Santos.
Führung Stuttgart durch Undav
Die 35.Minute lief und der VfB hatte das Spiel gedreht. Vagnoman hatte Undav gefunden, der mit links abzog. Sein Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht und landete im linken unteren Eck. Führung für die Hausherren.
Die Gäste aus Frankfurt sichtlich beeindruckt und man musste sich neu erfinden. Am Drücker blieb weiter Stuttgart. Zunächst war es Stiller aus der Distanz, den von Santos geklärten Ball brachte Undav per Kopf Richtung Tor. Santos zur Stelle in der 37.Minute. Zwei Minuten später zögerte der Keeper beim Herauslaufen, ließ Vagnoman aus spitzem Winkel zum Abschluss kommen. Wieder gerettet vom jungen Frankfurter Schlussmann.
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Diese wurde auch, wie seit der Rückrunde vorgegeben, auf der Anzeigetafel laufen lassen. So lief die 2.Minute der Crunchtime und Leweling prüfte Santos, der sich lang machen konnte und parierte, mit einem Schlenzer. Dann ging es in die Kabinen.
Wilder Fußballabend im Neckarpark
Nartey erlöst Stuttgart mit seinem spätem Treffer
Nach der Pause ging es vor 59.500 Zuschauern personell zunächst unverändert weiter. Auch das Spiel lief wie in weiten Teilen des ersten Abschnitts. Die Schwaben drückten weiter.
In der 50.Minute setzte sich Leweling durch gegen Theate, konnte Undav anspielen. Dessen Schuss wurde geblockt. Im Gegenzug sorgte Doan für Gefahr. Sein Abschluss nach eigenem Dribbling aber zu zentral und kein Problem für Nübel. Bei Führich fehlten in der 58.Minute nur Zentimeter zum nächsten VfB-Erfolg. Er ließ Kristensen stehen, schlenzte aus dem Stand knapp rechts am Tor vorbei. Im Anschluss Wechsel bei den Hausherren. Nartey ersetzte nun Demirović. Nächste Großchance, knapp eine Stunde gespielt.
Diesmal versuchte es Undav aus vollem Tempo. Auch hier fehlten nur wenige Zentimeter.
Chancenwucher bei den Schwaben
Mittlerweile sollte das Auslassen größter Möglichkeiten den Gastgebern Sorgen bereiten. In der 64.Minute hatte Führich einen ganz starken Ball zu Undav gespielt und der scheiterte am herauseilenden Santos.
Doppelwechsel bei den Hessen in der 66.Minute: Götze und Dahoud kamen für Knauff und Höjlund neu in die Mannschaft. Auch die Frankfurter setzten Nadelstiche. Bahoyas Pass in der 70.Minute geriet allerdings zu lang für Kalimuendo.
Beim VfB machten sich aktuell Bouanani und Jeltsch für ihre Einwechslungen bereit. In der 74.Minute war es dann soweit Chabot und Führich gingen vom Platz.
Erneuter Doppelwechsel auch bei den Gästen. Ab der 76.Minute kamen Amaimouni (Debüt für die Eintracht) und Collins für Doan und Skhiri.
Jokertor durch Amaimouni
Das ließ sich doch sehen. Gerade einmal vier Minuten auf dem Platz traf der Joker mit starkem Abschluss ins linke Eck (80.). Der Pass kam vom ebenfalls eingewechselten Dahoud, der das Spiel geschickt verlagert hatte. Zwei Minuten nach diesem Ausgleich die Möglichkeit sogar zur Gästeführung. Kristensens Schlenzer knapp am rechten Pfosten vorbei.
Mittlerweile konnte man hier von einem offenen Schlagabtausch reden. Mit der Taktiktafel mussten beide Trainer nicht mehr arbeiten.
Führung VfB durch eingewechselten Nartey
Stuttgart ging in der 87.Minute erneut in Front. Undav hatte durchgesteckt auf Vagnoman, der von rechts quergelegt. Nartey war eingelaufen und traf im vollen Tempo aus kurzer Entfernung.
Die Nachspielzeit betrug, wie im ersten Abschnitt fünf Minuten. Auch wenn die Eintracht drückte, hielt die Abwehr der Schwaben. Abpfiff und drei Punkte.







