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Hoffenheim dominiert die Fohlenelf

Hoffenheim dominiert die Fohlenelf – Südwest Ballsport

Kramaric-Show mit drei Treffern zum 4:0 Pausenstand

Im Vergleich zum 0:0 beim VfB Stuttgart noch vor Weihnachten nahm TSG-Coach Ilzer zwei Wechsel vor: Für Hajdari (Gelbsperre) und Prömel (Bank) begannen Kabak und Kramaric. Das erste Spiel nach der kurzen Winterpause in Bremen war der Witterung zum Opfer gefallen.

Ebenfalls zwei Wechsel nahm Fohlen-Trainer Polanski nach dem 4:0 gegen FC Augsburg am Sonntag vor: Netz und Neuhaus rücken zunächst auf die Bank, dafür starteten Ullrich und Castrop.

Schiedsrichter am heutigen Abend war Christian Dingert, der die Begegnung pünktlich um 20:30 Uhr freigegeben hatte. Hoffenheim setzte Gladbach von Beginn an im Aufbau erheblich unter Druck und spielte bei Ballbesitz zudem mit Tempo und Zug zum Tor direkt nach vorne.

Glück und Latte retten für die Borussia

Schon unmittelbar nach dem Anstoß hatte Keeper Nicolas, bedrängt von Asllani, Glück, dass sein geblockter Befreiungsschlag keine Folgen hatte (1.). Wenige Minuten später, in der 4.Minute, traf Kabak nach einem Eckball aus kurzer Distanz die Querlatte.

Doppelschlag durch Kramaric und Lemperle

Der Druck der TSG blieb hoch und die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Zu überlegen das Ilzer-Team. Für den ersten Treffer brauche es indes Mitte der ersten Halbzeit, nach einem Foul von Sander an Burger, den Eingriff des VAR. Referee Dingert ging zum Monitor entschied auf Strafstoß für die Hausherren. Kramaric übernahm die Verantwortung, verwandelte souverän(22.). Dieser verdienten Führung folgte kurz darauf der zweite Treffer.

Asllani durfte, ziemlich freistehend, zu Lemperle spielen, der in der 24.Minute den zweiten Treffer erzielte. Aus etwa 14m schlug die Kugel im linken unteren Eck ein.

In der 38.Minute, praktisch aus dem Nichts, Tabakovic tauchte nach einem Steilpass von Diks frei vor Baumann auf, traf den Ball aber nicht voll. So trudelte das Leder ein gutes Stück links am Tor vorbei.

Nachspielzeit mit Kramaric-Show

Fünf Minuten Nachschlag wurden angezeigt und die sollten es in sich haben. Der geschickt freigespielte Kramaric überwand zunächst Nicolas aus kurzer Distanz (45.+1) und machte wenig später mit einem "Tor des Monats", per Heber aus spitzem Winke, l auch noch seinen Dreierpack perfekt (45.+4).

Danach ging es, wohl zum Glück für die Gäste, erst einmal zum Pausentee.

Gebrauchter Abend für die Borussia

Am Ende steht ein 5:1 Erfolg für die Kraichgauer

Ein Wechsel mit Wiederanpfiff bei den Gästen. Für Engelhardt kam Takai vor 20.170 Fans in die Mannschaft. Am Spielverlauf änderte sich wenig.

Die erste Chance im zweiten Abschnitt hatte erneut Hoffenheim. Coufal hatte in der 51.Minute von rechts scharf nach innen gespielt, Prass direkt abgezogen. Nicolas aber zur Stelle. Erneuter Wechsel in der 56.Minute bei Gladbach. Machino ersetzte Honorat. Die nächste dicke Möglichkeit nur zwei Minuten später. Kramaric tauchte links im Strafraum auf, probierte aus spitzem Winkel den Abschluss. Der Pass zum in der Mitte positionierten Asllani wäre da die bessere Option gewesen. Entsprechend auch dessen Unmut.

Doppelwechsel bei der TSG Hoffenheim in der 64.Minute. Touré und Prömel lösten Prass und Burger ab. Speziell Prass hatte ein bockstarkes Spiel abgeliefert. In der 66.Minute überlief der eingewechselte Touré gleich mal Scally, flankte mit Effet nach innen. Kramaric kam zwar zum Kopfball, der aber rechts vorbei ging. Unmittelbar danach flankte Coufal von rechts, fand Lemperle im Zentrum. Dessen Aufsetzer ging knapp links am Pfosten vorbei. Auch die Borussen brachten neues Personal.

Ab der 69.Minute waren Stöger und Mohya für Castrop und Tabakovic gekommen.

Ehrentreffer Machino

Unmittelbar nach den Wechseln ging Reitz in einen riskanten Pass von Hranac an der Mittellinie, schickte Machino steil. Der ging souverän Richtung Baumann, schob cool ins linke Eck ein.

Wechsel mit Folgen, Treffer Moerstedt

Doppelter Wechsel durch Ilzer in Minute 77. Moerstedt und Gendrey kamen neu für Lemperle und Bernardo. Eine Aufholjagd fand hier also nicht mehr statt. Vielmehr legten die Hausherren nach: Gerade erst eingewechselt waren Moerstedt und Gendrey die entscheidenden Personen und für den 5:1-Endstand verantwortlich. Moerstedt köpfte die Flanke von links aus kurzer Distanz zu seinem ersten Bundesliga-Tor ein.

Damit war die Luft ein wenig raus und aus zwei letzten Wechseln, jeweils einem auf beiden Seiten, passierte nicht mehr viel. Bei der TSG durfte Damar für Asllani ran (83.), bei den Fohlen kam Netz noch einmal für Ullrich (89.).

Nach vier Minuten Nachspielzeit war dann Ende in Sinsheim. Der Gastgeber positioniert sich mit 30 Punkten aus erst 16 Spielen im vorderen Drittel der Tabelle, hat noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz.

Michael Kaiser

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