Hansa Rostock mit dem Treffer aus dem Nichts
Drei Änderungen bei den Saarländern im Vergleich zur starken Vorstellung im Pokal gegen die Hertha. Broll nimmt wie erwartet wieder auf der Bank Platz, ebenso Kühlwetter und Nankishi. Dafür dann neu dabei, neben Bignetti im Tor, Brünker und Lee. Vasiliadis fehlt verletzt.
Vier Neue bei der Kogge gegenüber dem 0:4 gegen den VfB Stuttgart. Dirkner, Wallner, Kopacz und Krauß starten, während Gürleyen, Michaelis und Dietze zunächst auf der Bank Platz nehmen. Der etatmäßige Kapitän Pfanne fehlt komplett im Kader.
Schiedsrichter Michael Bacher hatte pünktlich angepfiffen, Spiel und Stadion allerdings geprägt von der Ruhe im Stadion. Bis zur Minute 19:04 wurde im Gedenken an zwei verstorbene Fans auf lautstarken Support verzichtet.
Die erste Gefahr vor dem Tor des FC Hansa. Nach einer Ecke in der 3.Minute konnte Fatkic auf den letzten Drücker klären. Das dominante Team blieben die Gast
geber. Den nächsten vielversprechenden Angriff über Pick und Brünker konnte Carstens mit einer rustikalen, aber fairen Grätsche beenden. Mittlerweile fast eine halbe Stunde gespielt, Saarbrücken auf dem Gaspedal, ohne zwingende Chancen erarbeiten zu können.
Führung für Rostock durch Dajaku
In der 32.Minute ging es über die linke Seite. Der auffälligste Spieler der Gäste, Dajaku, stoppte kurz ab, zog nach innen und zog aus etwa 25m ab. Bignetti hatte da wohl auf ein Abspiel spekuliert, am Ende schlug die Kugel direkt ein. Nach dem bisherigen Spielverlauf eine überraschende Führung.
In der 39.Minute ein gut vorgetragener Angriff der Saarländer, bei dem dann Lee unglücklich ausrutscht. Drei Minuten später Großchance für Dajaku, der von Voglsammer bedient, zum Abschluss kam. Starke Fußabwehr von Bignetti, der den zweiten Treffer der Kogge verhindert.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging es in die Kabinen.
Am Ende ist die Kogge das effektivere Team
Schlecht verteidigte Standards bringen die Entscheidung
Vor 14.600 Fans ging es zunächst ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten weiter.
Lee mit Monstersolo zum Ausgleich
Das war ein Auftakt nach Maß in diese zweite Hälfte. Brünker hatte Lee links geschickt, der sich tatsächlich über die Grundlinie durchtankte. Zum Abschluss dann noch ein Beinschuss gegen Unbehaun im Rostocker Gehäuse.
Carstens nach Ecke zur Gästeführung
Ecke von Dajaku, hereingespielt von der linken Seite und Carstens verlängerte mustergültig am ersten Posten positioniert, trifft in der 55.Minute ins lange Eck.
Dreifachwechsel bei den Saarländern in der 58.Minute. Für Brünker, Staff und den Torschützen Lee kamen Kühlwetter, Owusu und Nankishi ins Spiel.
Fatkic verwandelt Foulelfmeter
Flanke per Kopf in den Sechzehner und Nankishi brachte seinen Gegenspieler durch ein Ziehen am Trikot zu Fall. Korrekte Entscheidung und Fatkic konnte Bignetti verladen. 3:1 für die Hansestädter.
Doppelter Tausch auch bei den Gästen. Karada und Schuster lösten in der 62.Minute Bohnert und Dirkner ab. Der Wechsel bei den Hausherren brachte beim besten Willen keine Verbesserung mit sich. Kühlwetter führte sich mit einer gelben Karte ein, Nankishi verursachte den Elfer. In der 68.Minute Premiere für Shuaib, der Gleiber ersetzte. Michaelis und Lennemann kamen bei Hansa für Krauß und den bis dahin überragenden Dajaku. In der 70.Minute suchte Voglsammer den Abschluss. Deutlich über den Kasten.
Wallner zum Vierten
Quasi eine Kopie des des zweiten Gegentors. Nach einer Ecke konnte Wallner aus kurzer Distanz einköpfen. Das war doch sehr naiv verteidigt von Saarbrücken.
In der 75.Minute war Owusu durch, legte die Kugel an Unbehaun vorbei. In Folge kam der Joker zu Fall, ein Foul konnte Schiedsrichter Bacher nicht erkennen.
Pick bringt etwas Hoffnung zurück
Der zweite Treffer für die Gastgeber in der 76.Minute. Fahrner war rechts an Wallner vorbei, hatte zurückgelegt, Pick direkt abgenommen. Nur noch 2:4 und etwas Hoffnung für blau-schwarz. Nach einem Kommentar von der Bank wurde Co-Trainer Krebs mit Rot auf die Tribüne verwiesen.
Gürleyen für Wallner, so lautete der nächste Wechsel bei Rostock in der 80.Minute. Beim FCS kam drei Minuten Rizzuto für Bretschneider. Die Zeit lief runter, eindeutig gegen die Hausherren.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. Aus einem Schuss von Rizzuto ans Außennetz gelang dem FC nichts mehr. So steht die erste Niederlage in der Liga auf dem Zettel.





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