Wölfe treffen mit der letzten Aktion zur 3:2 Führung
Vier Wechsel gegenüber dem späten Sieg in Münster. Väänänen, Fukuda, Ben Farhat und Bergh rücken in die Startformation. Auf der Bank nehmen zunächst Zor und Eichinger Platz, während Pinto Pedrosa und Broschinski angeschlagen komplett im Kader fehlen.
Beim Gast gibt's nach der schweren Geburt in Berlin gegen die VSG Altglienicke (Sieg nach Verlängerung und Elfmeterschießen) zwei Änderungen. Adjetey und Svanberg rücken auf die Bank, während Angély und Rexhbecaj beginnen.
Schiedsrichter im Wildpark war heute Lars Erbst, der die Begegnung pünktlich um 13 Uhr angepfiffen hatte. Die ersten Minuten gehörten hier eindeutig den Hausherren.
Blitzstart durch Fukuda
Der Aufwand der ersten Minuten wurde früh, exakt in der 7. Minute, belohnt. Ein Kopfballverlängerung von Franke landete halbrechts bei Fukuda, der über Zielimski hinweg einköpfte. Das Abwehrverhalten der Niedersachsen nach dieser Ecke doch recht passiv.
Ausgleich Wolfsburg durch Bernhardsson
Die Antwort der Wölfe ließ nicht lange auf sich warten. Der nächste ernstzunehmende Angriff, die 10.Minute lief, und Reese hatte am linken Flügel Fahrt aufgenommen,ins Zentrum gepasst. Der Ball wurde noch leicht abgelenkt und Bernhardsson konnte problemlos per Kopf vollenden.
Wanitzek zur erneuten KSC-Führung
Hier ging es Schlag auf Schlag. Nur gut eine Minute nach dem Ausgleich erreichte ein langer Schlag von Bernat Fukuda, der Ben Farhat im Strafraum fand. Der suchte und fand Wanitzek, legte auf den Kapitän zurück, der den Ball sehenswert in den linken Winkel zimmerte (12.).
Die nächste Möglichkeit hatten dann erneut, 17.Minute, erneut die Fächerstädter. Wiethaup hatte aus 17m abgezogen, knapp links verfehlt. Wolfburg meldete sich in der 26.Minute vor dem Tor des KSC zurück. Da stand allerdings Shiogai bei einem Flachschuss von Bernhardsson im Weg. Mit dem nächsten Angriff ging Ben Farhat recrhs an der Grundlinie durch, konnte aber Zielinski nicht Über wird.
Ausgleich für die Wölfe durch Reese
In der 28. Minute dann doch der Ausgleich. Der auffälligste Wolfsburger setzte sich gegen Wiethaup durch, zog aus etwa 25m ab. Der Ball kam sehr zentral, erschien zumindest von der Tribüne, haltbar. Dennoch Ausgleich für den "Arbeiterverein".
Die 34.Minute lief und ein abgefälschter Schlenzer von Shiogai verfehkte das Tor nur ganz knapp rechts.
Riesenchance Wanitzek
In der 41.Minute hatte dann Wanitzek die Riesenchance zum zweiten Treffer des Tages. Der hatte einen Risikoball von Zielinski abgefangen, war Richtung Tor gezogen und schob die Kugel mit dem Außenrist rechts am Tor vorbei.
Letzte Aktion zur Führung der Gäste
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und die letzte Aktion brachte tatsächlich die Gästeführung. Souza probierte es aus fast 30m und profitierte, wie zuvor Reese, von einer Unsicherheit Bernats. Der bekam die Hände nicht schnell genug zusammen und der Ball schlug ein (45.+2).
Halbzeit in Karlsruhe!
Wolfsburg dominiert im Wildpark
Zwei späte Treffer ; Karlsruhe verliert am Ende deutlich
Ein Wechsel mit Wiederanpfiff vor 28.143 Fans bei den Hausherren. Für Fukuda kam Meyer. Das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zugunsten des Bundesliga-Absteigers. So gehörte die erste Torannäherung Shiogai.
In der 53. Minute konnte Bernat nach zwei Wacklern noch einmal Selbstvertrauen tanken, hielt gegen Bernhardsson. Auch drei Minuten später, diesmal gegen Shiogai, war der Keeper zur Stelle.
Dreifachwechsel bei den Badenern in der 58.Minute: Eichinger, Egloff und Zor lösten Ben Farhat, Wiethaup und Väänänen ab. Wohl auch eine frühe Reaktion von Max Senft auf das Spielgeschehen.
Die Wechsel zeigten durchaus Wirkung. So wurden die Wölfe deutlich früher und aggressiver unter Druck gesetzt. Reaktion der Gäste der folgende Doppelwechsel. Glatzel und Svanberg kamen für Shiogai und Damar (66).
In der 72.Minute ersetzte Gerhart beim VfL Rexhbecaj. Schwierige Szene für den Schiedsrichter in der 76.Minute. Da war Eichinger nach einem Kontakt mit Angély zu Boden gegangen. Nicht genug für einen Strafstoß. Zwei Minuten später kam Besio für Bernhardsson. In der 79.Minute klärte Bernat gegen den eingewechselten Svanberg. Beim KSC machte sich Scholl bereit, kam in der 82 Minute für Jung.
Die Entscheidung durch Wahl
Leider geht diese Niederlage heute auch mit dem Keeper des KSC nach Hause. Reese brachte in der 88.Minute die Ecke an den Fünfer, dort setzte sich Glatzel durch, brachte die Kugel zu Wahl. Der reagierte am schnellsten und nickte zur Entscheidung ein. 4:2 für die Gäste.
Resse schnürt seinen Doppelpack
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Die Uhr war fast runtergelaufen und Scholl verlor am eigenen Fünfmeterraum die Kugel an Besio. Der legte auf Reese auf und der beste Spieler auf dem Platz brauchte aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten (90.+5).
Abpfiff im Wildpark!







