Zur Pause steht's 1:1 Unentschieden, Esswein gleicht per Elfmeter aus
Beide Mannschaften verzichteten von Beginn an auf eine Abtasten, marschierten bei hochsommerlichen Temperaturen. Folgerichtig vielleicht nicht, aber dann doch eine Konsequenz, die frühe Führung der Gäste. Esswein hatte noch kurz zuvor den Pfosten getroffen, nun klingelte es auf der Gegenseite.
Singer für die Eintracht
In der 4.Minute schlug Trier zu. Singer bekam den Ball, zog von rechts von nach innen und schloss gekonnt ins lange Eck ab.
Trotz der schweißtreibenden Verhältnisse war hier von Beginn an richtig Dampf auf dem Kessel. Der VfR presste sehr intensiv.
In der 14. Minute ging es für die Gäste erneut schnell durch die Zentrale, halbrechts zu Tekerci. Der nahm Fahrt auf, kam zum Abschluss. Über das Tor.
Elfmeter und Ausgleich durch Esswein
Zu heftiges Einsteigen im Zweikampf von Blum gegen Hartmann die Entscheidung Elfmeter. Der Kapitän des VfR übernahm Ball und Verantwortung, netzte links unten ein (23.). Eine unnötige Aktion, da Hartmann sich schon vom Tor weg bewegte.
Nach mussten die Moselaner nach einer Antwort suchen, taten dies über Dittrich Dampf. Sein Pass zu Singer aber einen Tick zu lang, ansonsten wäre es in der 27.Minute gefährlich geworden.
In der 34.Minute wurde es nach einer Ecke von Held gefährlich vor dem Tor des VfR. Marceta kam zum Kopfball. Hier fehlte nicht viel zum Torerfolg. Zwei Minuten später brachte Singer eine Ecke scharf vors Tor. VfR-Keeper Nreca-Bisinger aber souverän.
Letzte Möglichkeit im ersten Abschnitt, 45.+4, nach Hereingabe von Tekerci. Erneut war Marceta frei zum Kopfball gekommen, der Ball strich über die Latte.
Halbzeit in Mannheim.
Last Minute Erfolg für die Moselaner
Der Doppelpack von Singer macht den Unterschied
Wechsel mit Wiederanpfiff beim SVE. Für Marceta kam Sausen in die Mannschaft und die Gäste blieben das aktivere Team.
Die erste Möglichkeit in der 55.Minute für die Mannheimer. Esswein konnte einen Freistoß gegen Blum rausholen, Paraschiv blieb aber in der Trierer Mauer hängen. Im weiteren Verlauf bekam der gleiche Spieler noch einmal eine Abschlusschance, die der SVE gerade so zur Ecke klären konnte.
Doppelter Wechsel bei der Eintracht in der 64.Minute. Mitakidis kam für Kritzer, Wähling für Pelzer. Beide Spieler ersetzten positionsgetreu ihre Vorgänger. Der eingewechselte Mitakidis konnte sich in der 69.Minute bei einer starken Grätsche gegen Pander hier vorstellen. Zwei Minuten später schickte Blum Dittrich auf die Reise, dessen flache Hereingabe VfR-Keeper Nreca-Bisinger zur Seite klären konnte.
Erneuter Wechsel bei den Gästen in der 77.Minute. Rahn löste Herber ab, beim VfR kam wenig später Krüger für Rupp. Mit diesem Tausch und der Auflösung der Doppelsechs gingen die Gäste ein deutlich höheres Risiko, wollten hier offenbar mehr als ein Remis. Wähling nun alleine auf der Sechs. In der 81.Minute war auch für Blum Feierabend, ihn ersetzte Filipe. Beim Aufsteiger kam Zeigler für Sentürk.
Schlussphase, die letzten fünf Minuten liefen im Rhein-Neckar Stadion vor 1.075 Fans. Die Hitze brachte beide Teams an ihre Grenzen. Hier war nur noch die Frage, ob einer der beiden Mannschaften ein "Lucky Punch" gelingen sollte.
Singer schnürt den Doppelpack
Die Eintracht konnte tatsächlich den Schlusspunkt setzen. ! Sausen behauptete sich im Zweikampf und brachte das Spielgerät vor das VfR-Tor, wo Singer den Riecher hatte und zum späten Siegtreffer einschieben konnte.
In Folge kam noch einmal Seifert für Weik bei den Hausherren. Gefahr konnten diese nicht mehr entwickeln und am Ende stand, nach gut 97 min, ein etwas schmeichelhafter Erfolg für die Moselaner.





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