Der Karlsruher SC verstärkt sich im Wintertransferfenster mit Hyeokkyu Kwon. Der 24-jährige Südkoreaner ist im defensiven Mittelfeld zuhause und wechselt fest vom französischen Erstligisten FC Nantes nach Karlsruhe.
Hyeokkyu Kwon wurde in der Jugendabteilung des vierfachen südkoreanischen Meisters Busan IPark ausgebildet. Bei seinem Heimatverein gelang dem 1,92 Meter großen Mittelfeldmann der Sprung in die Profimannschaft und er etablierte sich dort schnell als Stammkraft. Mit seinen guten Leistungen machte Hyeokkyu Kwon international auf sich aufmerksam.
Im Sommer 2023 folgte der Wechsel zum schottischen Topteam und Champions League-Teilnehmer Celtic Glasgow. Nach Stationen beim St. Mirren FC und Hibernian FC ging der Defensivspezialist dann den nächsten Karriereschritt in die erste französische Liga zum FC Nantes. In Frankreichs “Ligue 1” kam er in der Hinrunde auf zwölf Einsätze, neun davon in der Startelf. Im November 2025 debütierte Hyeokkyu Kwon in einem Freundschaftsspiel gegen Ghana für die A-Nationalmannschaft Südkoreas.
Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport zur Neuverpflichtung: „Wir freuen uns sehr, Hyeokkyu Kwon fest verpflichten zu können. Er zeichnet sich mit seiner Übersicht als Ballverteiler im Spielaufbau sowie mit seiner Größe und Athletik als zweikampfstarker Arbeiter aus. Wir sind überzeugt davon, dass Hyeokkyu Kwon unserem Spiel Stabilität verleihen wird und gemeinsam mit uns den nächsten Schritt geht.“
Hyeokkyu Kwon zu seinem Wechsel nach Karlsruhe: „Der KSC ist ein toller Club mit einer sehr beeindruckenden Tradition und stimmungsvollen Fans. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen wurden mir der Weg des Clubs und meine Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Hier in Karlsruhe sind top Voraussetzungen für mich, um den nächsten Schritt zu gehen und mich für die Fußball-WM im Sommer zu empfehlen. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und bin bereit, loszulegen!“
Timon Pauls, Direktor Sport: “Kwon hat in jungen Jahren bereits viel erlebt und bringt Erfahrungen aus einer europäischen Top-5-Liga mit. Als sich die Chance kurzfristig bot, wollten wir diese nutzen und mit seiner Größe im zentralen Mittelfeld einen Spieler mit klarem Profil verpflichten. Als Vorgriff auf den Sommer wollen wir ihn behutsam aufbauen und integrieren.”
Hyeokkyu Kwon erhält beim KSC die Rückennummer 8.
Duell der ziemlich besten Freunde
Erste Halbzeit mit drei Treffern. Schleusener und Jung treffen für KSC
Nach dem Erfolg letzter Woche (2:0 in Münster) gibt's im Team von KSC-Coach Eichner nur eine Änderung. Müller verdrängt Wäschenbach zunächst auf die Bank.
Bei Hertha fallen Eichhorn und Krattenmacher angeschlagen aus, Gersbeck kehrt auf die Bank zurück. Dafür kommt Ernst zurück ins Tor, ebenso beginnen Sessa und der wiedergenesene Reese.
Schiedsrichter in Karlsruhe ist Tom Bauer, der pünktlich angepfiffen hatte. Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel, bei dem die Gäste den Ball gut laufen ließen, der KSC eher tiefer stand.
Frühe Führung durch Schleusener
Das ging doch gut los. Die erste Torchance, der Abschluss. Förster hatte den Ball im Aufbau der Hertha abgefangen, Schleusener aus etwa 19m den Abschluss gesucht und ins linke Eck getroffen.
In der 16.Minute der erste Abschluss der Gäste. Karbownik hatte Cuisance im Strafraum gefunden, der allerdings links zu weit abgedrängt wurde. Der Schuss dann kein Problem für Bernat.
Ausgleich für die "Alte Dame" durch Reese
Die 20.min lief und ein riskanter Querpass von Wanitzek wurde von Sessa abgefangen. Der schickte Reese, der aus 7m nicht lange überlegte, die Kugel ins linke Eck zimmerte.
In der 24.Minute traf Förster aus etwa 20m den linken Pfosten.
Erneute Führung KSC durch Jung
Eine Ecke von der linken Seite klärte Reese in der 26.Minute. Jung bekam die Kugel vor die Füße, zog per Dropkick aus 20m ab. Das Geschoss schlug oben links ein und die Karlsruher lagen wieder vorne.
Nach einer halben Stunde fast wieder der Ausgleich für die Gäste. Sessa köpfte nach einer Ecke Richtung langes Eck. Bernat machte sich groß und parierte. Drei Minuten später hatte Ben Farhat auf der Gegenseite etwas Platz, zog aus 15m ab. Ernst konnte abwehren, Schleusener den Nachschuss nicht verwerten.
Die Schlussphase war angebrochen und es ging tatsächlich hin und her. Reese hatte die Chance in der 42.Minute, zwei Minuten später scheitert Schuler, frei vor Bernat, am Karlsruher Keeper.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minute, dann ging es in die Kabinen.
Unentschieden gegen starke Herthaner
Joker Dudziak rettet einen Punkt für die Hauptstädter
Vor 33.180 Zuschauern ging es im ausverkauften BBBANK Wildpark personell zunächst unverändert weiter. Die Seiten wurden zwar getauscht, das Spiel blieb jedoch weiter offen.
In der 53.Minute tauchten die Gastgeber mal wieder vor dem Tor von Ernst auf. Erst wurde Wanitzek geblockt, dann zog Schleusener aus spitzem Winkel ab. Ernst tauchte schnell genug ab, konnte klären. Das Spiel blieb intensiv, weitere Großchancen aber zunächst Mangelware.
Doppelwechsel bei der Hertha in der 66.Minute. Dudziak und Kownacki lösten Sessa und Winkler ab. Karlsruhe stand aktuell tief verteidigte diszipliniert Angriff um Angriff der Hauptstädter weg.
In der 76.Minute auch zwei Wechsel bei den Fächerstädtern. Für Ben Farhat und Förster kamen Pedrosa und Egloff ins Team. Bei der Hertha ersetzte Eitschberger nun Zeefuik (78.).
Ausgleich (2:2) Hertha durch Joker Dudziak
War Schuler in der 78.Minute noch an Bernat gescheitert, machte es der eingewechselte Dudziak mit dem nächsten Angriff besser. Cuisance fand von rechts Reese, der direkt weiter zu Dudziak legte. Der traf, durch die Hosenträger von Franke, aus 9m flach ins linke Eck.
Das könnte hier noch eine interessante Schlussphase werden. Beide Teams haben ihre Anteile, wobei Hertha etwas gefährlicher wirkte. Zwei Wechsel in der Folgezeit. Wäschenbach kam beim KSC für Müller (82.), Grönning bei den Gästen für Schuler (86.). Doppelter Wechsel in der Schlussminute beim Heimteam. Ambrosius und Opitz sollten nun noch etwas Stabilität bringen. Burnic und Schleusener gingen runter
Die Nachspielzeit betrug fünf Minuten. Aktuell spielten nur noch dir Gäste, der Hausherr war auf das Verteidigen begrenzt. In der 96.Minute hätte dann noch Opitz den "Lucky Punch" setzen können, wurde aber aus 13m geblockt.
Abpfiff im Wildpark!







