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Lilien legen durch Pfeiffer und Hornby vor

Lilien legen durch Pfeiffer und Hornby vor – Südwest Ballsport

Zimmerschied, Rohr und Petkov treffen für Elversberg

Nach der 2:3 Auswärtsniederlage gibt's bei den Gastgebern zwei Änderungen in der Startformation. Petretta und Furukawa beginnen, während Corredor auf die Bank rückt und Nürnberger komplett im Kader fehlt.

Bei den Gästen gab es wenig Grund zu wechseln. Nach dem 3:0 gegen Karlsruhe steht lediglich ein Wechsel auf dem Zettel. Keidel beginnt für Gyamerah.

Schiedsrichter war heute Abend Herr Richard Hempel, der am Böllenfalltor pünktlich um 20.30 Uhr angepfiffen hatte. Rein optisch fielen die Lilien wegen ihres blau-weiß gestreiften Sondertrikots zum Mitglieder-Spieltags auf. Die erste Torannäherung hatten die Gäste bereits in der 3.Minute. Da hatte Petkov von rechts nach innen gepasst, aber keinen Abnehmer gefunden. Zwei Minuten später der Abschluss des Außenstürmers. Der war von rechts nach innen gezogen, hatte abgeschlossen. Gute zwei Meter über das Tor.

In der 11.Minute war es erneut Petkov, der sich nach einem Steckpass von Pherai durchsetzte. Da rauschte Pfeiffer dazwischen, konnte in höchster Not retten.

Doppelschlag durch Akiyama und Hornby

Das ging sehr schnell. Ecke in der 14.Minute für die Hausherren und Kristof faustete den Ball aus der Gefahrenzone. Aus dem Rückraum zog Akiyama und die Kugel ging, noch von Pfeiffers Hacke leicht touchiert, ins linke untere Eck.

Nächster Angriff, nur wenige Sekunden nach dem Anstoß. Zimmerschied unterlief ein Katastrophenpass in die Füße von Hornby. Der fackelte nicht lange, hämmerte den Ball ins rechte, untere Eck.

So schnell ging es und die Saarländer mussten einem 2 Tore Rückstand nachlaufen.

Anschlusstreffer Zimmerschied

Ein Anschlusstreffer in der 26.Minute, der sich tatsächlich angedeutet hatte. Immer wieder war die SVE im Vorwärtsgang. So klärte Pfeiffer einen Ball im Gedränge,direkt in die Füße von Zimmerschied. Der zog zwischen Elfmeterpunkt und Sechzehnerkante sofort ab. Die Kugel schlug im linken Eck ein. Auch wenn der Midfielder seinen Fehler zum zweiten Gegentor nicht ungeschehen machen konnte, brachte er sein Team ins Spiel zurück.

Ausgleich Elversberg durch Rohr

Das Heimteam wirkte aktuell etwas von der Rolle, fand keinerlei Spielkontrolle. Petkov legte in der 34.Minute vor dem Strafraum der Hessen für Rohr ab. Der fackelte nicht lange, zielte ins rechte Eck. Ausgleich für die Saarländer, die eine unerklärliche Passivität der Hausherren für sich nutzten.

In der 39.Minute ein Konter der SVE über Pherai. Der entschied sich gegen das Abspiel, suchte kurz vor dem Strafraum den Abschluss. Knapp über das Tor.

Führung Elversberg durch Petkov

Die 44.Minute lief und Pfeiffer ging in den Kontakt mit Mokwa, der Maglica enteilt war. Der Angreifer nahm die Situation dankend an und fiel. Rote Karte für Pfeiffer! Kohfeldt reagierte unverzüglich, brachte Vukotic für Furukawa. Es ging zum Freistoß. Petkov übernahm und zielte Richtung des Torwartecks. Der Ball wurde vom eingewechselten Vukotic abgefälscht, flog zur Gästeführung ins linke Eck.

Die angezeigte Nachspielzeit von drei Minuten war zwischenzeitlch verstrichen und es ging in die Pause.

Darmstadt rettet Punkt in Unterzahl

Hornby trifft zum Ausgleich, muss dann verletzt runter

Die Partie ging weiter und beide Trainer verzichteten zunächst auf Wechsel. Gleich zu Beginn, es lief die 48.Minute, hatte Hornby die Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke kam der Schotte an der rechten Ecke des Fünfers an dem Ball, nahm den volley. Über das Tor.

Ausgleich Darmstadt durch Hornby

Der Torschütze hatte diesen Angriff in der 51.Minute selbst eingeleitet,hatte einen langen Ball von Schuhen zu Lidberg verlängert. Der zog zwei Gegenspieler auf sich, legte rechts zurück auf Hornby. Dessen Schuss, gegen die Laufrichtung des Keepers, schlug im linken Eck ein.

In der 62.Minute saß der zweifache Torschütze Hornby auf dem Rasen, musste behandelt werden. Das sah nach Problemen mit dem Oberschenkel aus. Wechsel auf beiden Seiten. In der 64.Minute kamen bei den Gästen Schmal und Gyamerah für Condé und Keidel. Bei Darmstadt ersetzten Holland und Lakenmacher nun Petretta und Hornby.

Trotz Unterzahl blieben die Hausherren das aktivere Team. Von einer Unterzahl war nichts zu sehen.

Doppelter Wechsel bei der SVE. Schnellbacher und Malanga durften ab der 75.Minute für Mokwa und Poręba ran.

Elversberg kam zwar mittlerweile wieder etwas besser ins Spiel, die klare Linie fehlte allerdings. So waren die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit angebrochen und Elversberg wechselte noch einmal. Pfeiffer ersetzte Pherai. In der 88.Minute ein Wackler von Keeper Kristof. Akiyama zielte aus der Distanz recht zentral, der Schlussmann der SVE konnte die Kugel nur neben den Pfosten lenken.

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der dritten Minute der Crunchtime hätte Schnellbacher den Lucky Punch erzielen können, scheiterte an Schuhen und im Anschluss an Maglica. Das war die letzte Chance des Spiels, in Darmstadt war Feierabend.

Michael Kaiser

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