Schleusener gleicht die Gästeführung durch Bundu aus
Gegenüber dem 0:3 in Elversberg nimmt KSC-Coach Eichner zwei Wechsel vor. Herold kehrt in Kader und Startelf zurück, ebenso startet Fukuda. Ben Farhat und Burnic nehmen zunächst auf der Bank Platz.
Bei den Gästen ersetzt Christian Titz Yokota und Ghiță nach dem 1:1 Heimremis gegen Paderborn durch Bundu und Matsuda.
Schiedsrichter im Wildpark war Konrad Oldhafer. Der hatte die Begegnung pünktlich um 13 Uhr freigegeben. Der Beginn wirkte, speziell bei den Gästen, etwas nervös. So schlichen sich im Spielaufbau immer wieder kleinere Fehler ein, ohne dass die Gastgeber diese hätten nutzen können. Die erste Möglichkeit für die Hausherren in der 14.Minute. Da hatte Wanitzek viel Raum vor sich, marschierte Richtung Strafraum. Aus 20m dann der Schlenzer Richtung rechtes Eck. Dorthin war Noll aber bereits abgetaucht.
Führung Hannover durch Bundu
Die Antwort der Niedersachsen, gleichzeitig auch die erste Möglichkeit überhaupt, in der 18.Minute. Bundu, der den Vorzug vor Yokota erhalten hatte, wurde von Taibi in Szene gesetzt, traf von halbrechts flach ins linke Eck. Dem vorausgegangen war ein Ballverlust von Herold auf der Außenbahn.
In der Folgezeit nahm der KSC etwas an Fahrt auf. Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. Die Gäste hatten das Spiel gegen den Ball recht gut im Griff.
Die beste Chance der Gastgeber in der 40.Minute. Eine starke Stafette führte final zu Herolds Flanke. In der Mitte wartete Förster, traf aber aus etwa 11m den Ball nicht voll. Das hätte der Ausgleich sein können, vielleicht sogar müssen.
Ausgleich durch Schleusener
In der 44.Minute spielte Förster nach halblinks zu Herold, der ganz präzise ins Zentrum flankte und Schleusener fand. Der behielt die Ruhe, beförderte die Kugel aus 8m, mit Hilfe des Innenpfostens, ins rechte Eck.
Die Nachspielzeit betrug eine Minute, dann ging es in die Kabinen.
Hannover setzt sich in Karlsruhe durch
Viel VAR und ein wiederholter Elfer zur Entscheidung
Zwei Wechsel bei den Gästen vor 30.255 Fans mit Wiederanpfiff. Für Neubauer und Aseko kamen Oudenne und Chakroun.
Der eingewechselte Chakroun nahm in der 47.Minute auch gleich Fahrt auf, verlagerte auf die halbrechte Seite zu Bundu. Der Torschütze zog aus 13m ab, Bernat aber aufmerksam in der bedrohten rechten Ecke. In der 56.Minute hatte Oudenne nach innen gepasst, Bernat hatte im zweiten Versuch den Ball sicher.
Wechsel beim Titz-Team nach einer Stunde. Yokota löste Källmann ab.
VAR überprüft möglichen Handelfmeter
Thórdarson erwischte in der 60.Minute eine Freistoßflanke von Leopold und der Ball sprang offenbar an die Hand von Flanke, von dort über die Latte. Der VAR schritt ein, entdeckte aber in der Entstehung der Aktion eine Abseitsposition. Kein Elfmeter!
Doppelwechsel nun auch bei den Hausherren. Scholl und Müller durften für Rapp und Ambrosius ran (66.).
Erneut VAR zu Foul an Wanitzek
In der 69.Minute erneut Arbeit für Patrick Hanslbauer im Keller. Wanitzek war links im Strafraum mit viel Speed an Okon vorbei zum Fallen gekommen, forderte Strafstoß. Die Situation wurde überprüft, der VAR konnte kein strafbares Vergehen erkennen.
Die nächste Chance erneut für Karlsruhe. In der 71.Minute hatte Wanitzek im Sechzehner quer für Förster aufgelegt. Dessen Schlenzer ging nur knapp über das Tor. Nun kam auch Ben Farhat für Schleusener (72). Eine Minute später probierte es Yokota aus der Distanz. Ein gutes Stück zu hoch gezielt.
Die letzten zwei "Patronen" für Hannover Coach Titz. Mit den Hereinnahmen von Kokolo und Nielsen für Matsuda und Bundu war das Wechselkontingent der Gäste in der 75. Minute aufgebraucht.
In der 78.Minute Ballverlust von Förster und die Chance für Nielsen. Der zielte Richtung linkes Eck, dort konnte Franke im letzten Moment für seinen geschlagenen Keeper retten. Weiterer Doppelwechsel in der 79.Minute für den KSC. Pinto Pedrosa und Burnic ersetzten Jung und Förster.
Führung '96 durch Oudenne
Joker auf Joker und erneute Führung. Chakroun schickte in der 82.Minute Oudenne los. Der tunnelte Kobald und konnte aus 9 Metern ins rechte Ecke vollstrecken. In Folge positionierten sich die Gäste deutlich tiefer. Karlsruhe lief an, fand aber noch keine Lücke.
Die Nachspielzeit dürfte den Badenern gefallen haben. Sieben Minuten standen auf der Anzeigetafel des vierten Offiziellen.
Erneuter VAR-Einsatz und Strafstoß
Diesmal gibt's den Elfer (96.). Chakroun war im Solo unterwegs, ging gegen Bernat zu Boden. Den Ball hatte der Keeper nicht berührt, dafür wohl den Stürmer,der auch zügig zu Boden ging. Des fälligen Elfmeters nahm sich Thordason an, vergab. Bernat aber stand vor der Linie. Wiederholung. Diesmal versuchte es Yokota, traf links. Da war die Entscheidung und der Abpfiff in Karlsruhe.





