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Mit sieben Neuen ins BW-Derby

Mit sieben Neuen ins BW-Derby – Südwest Ballsport

Attraktives Spiel, aber keine Treffer im ersten Abschnitt

VfB Coach Hoeneß mit der großen Rotation: Gegenüber dem Last Minute Erfolg gegen Young Boys Bern starten ein halbes Dutzend Feldspieler (Vagnoman, Hendriks, Karazor, Leweling, El Khanouss und Nartey) neu, Nübel kehrt zusätzlich ins Tor zurück. Dafür nehmen Mittelstädt, Demorović, Führich, Assignon, Bouanani und Chema zunächst auf der Bank Platz.

Bei den Gästen bringt Trainer Schuster nach dem 0:1 in Lens mit Rosenfelder, Makengo, Scherhant und Matanovic vier neue Kräfte für die Startformation. Auf die Bank rücken zunächst Ogbus, Günter, Grifo, während Adamu komplett im Kader fehlt.

Pünktlich um 15:30 Uhr hatte Schiedsrichter Badstübner das baden-württembergische Derby angepfiffen. Der Start zunächst von den Gästen geprägt. Gleich in der ersten Minute ein Angriff über Matanovic zu Beste. Dessen Versuch wurde geblockt. Drei Minuten später schon ein gefährlicher Abschluss von Suzuki. Ein Freistoß der Breisgauer wurde zunächst geklärt, den Nachschuss nahm Suzuki auf und die Kugel Strich nur knapp über die Latte.

Mittlerweile hatte sich das Spiel etwas Richtung der Gastgeber entwickelt, die fast 70% Ballbesitz verzeichnen konnten.

In der 20.Minute Ecke von rechts. Stiller fand zwar Vagnoman, dessen Kopfball war aber kein Problem für Atubolu, der sehr gut stand. Gefährlich wurde es in Folge wieder in Person von Undav. Der kam aus sieben Metern zum Abschluss und Ginter musste für den bereits geschlagenen Atubolu auf der Linie retten (28.).

Nach etwas mehr als einer halben Stunde war Atubolu etwas zu leichtfertig, brachte Eggestein mit einem schlampigen Zuspiel in Schwierigkeiten. Nartey fing das Spielgerät ab, legte zu Undav, der aber aus etwa 15m vorbei zielte. Auch drei Minuten später war es der Nationalspieler der, nach Flanke von Vagnoman, aus spitzem Winkel rechts an Atubolu scheiterte.

Die letzten fünf Minuten liefen in der MHP-Arena und die Gäste überließen dem VfB weitestgehend den Ball. So auch die Möglichkeit für Nartey in der 41.Minute, nach Kopfballablage Undav. Da klärte Atubolu stark. Dennoch immer wieder die Nadelstiche der Gäste, so auch in der 43.Minute. Da war Scherhant links im Strafraum zum Abschluss gekommen, traf aber nur das linke Außennetz.

Keine Nachspielzeit und Pause in Stuttgart!

Stuttgart bleibt an der Spitze mit dabei

Demirović entscheidet Spiel mit spätem Treffer

Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten zunächst ohne personelle Wechsel. Auch die Systematik blieb ähnlich. Die Freiburger standen sehr tief, machten das gut, suchten ihr Heil in Kontern.

So auch gleich in der 48.Minute. Nach Bestes Verlängerung war Suzuki quasi komplett durch, wurde aber im letzten Moment von Jeltsch abgegrätscht. Nach der anschließenden Ecke verzog Eggestein. Die Stuttgarter kamen zwar immer wieder in die gefährlichen Zonen, allerdings fehlte die Effizienz. So scheiterte auch El Khanouss aus spitzem Winkel erneut an Atubolu (51.). In der 58.Minute verpasste Rosenfelder, Undav kam zum Kopfball. Zu zentral und kein Stress für Atubolu.

Doppelter Wechsel nach einer Stunde bei den Schwaben. Mittelstädt und Führich ersetzten Nartey und Hendriks. Das Spiel plätscherte zwischenzeitlich so etwas dahin. Zwei Wechsel nun auch bei den Breisgauern: Irié und Osterhage kamen für Beste und Manzambi (68.). Trotz, oder wegen der Wechsel, lief aktuell beiderseits wenig zusammen. In der 71.Minute der nächste Abschluss auf Seiten des Sportclubs. Suzuki prüfte Nübel, der allerdings souverän parieren konnte.

Die 76.Minute lief und die Gäste legten personell nach. Höler und Grifo kamen beim Sportclub für Scherhant und Suzuki. Für El Khanouss und Karazor war eine Minute später Feierabend, bei Stuttgart neu dabei Chema und Demirović. Ogbus kam dann noch für Treu, dann war es das erst einmal mit den Personalien (78.)

Demirović sticht spät

Das war in Summe mehr als verdient. Auch wenn den Gastgebern oftmals die Ideen fehlten, vieles doch sehr linkslastig verlief, nun die Führung. Undav startete links durch, hatte Demirović gesehen. Der nahm die Kugel stark mit, versenkte spektakulär in den rechten Winkel.

Die Nachspielzeit betrug vier Minuten. In der 92.Minute kam der eingewechselte Ogbus noch einmal zum Schuss, Nübel parierte aus kurzer Distanz.

Michael Kaiser

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