Doppelpack von Kramaric reicht der TSG zur Pausenführung
Coach Ilzer ändert gegenüber dem Sieg im Nachholspiel an der Weser drei Positionen. Kabak, Asllani und Touré starten. Auf der Bank nehmen zunächst Prass und Bernardo Platz. Burger fehlt rotgesperrt.
Bei den Gästen aus Berlin gibt's gegenüber dem 0:3 gegen den BVB zwei Wechsel. Nsoki und Burke dürfen starten, während Ansah mit dem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen muss. Juranovic fehlt angeschlagen komplett im Kader.
Schiedsrichter der heutigen Begegnung war Dr. Robin Braun, der pünktlich um 15:30 Uhr angepfiffen hatte. Das aktivere Team waren, nicht unerwartet, die Gastgeber.
Ein erster Nadelstich der Gäste in der 7.Minute. Baumann spielte gegen hochstehende Berliner Hajdari an, der wegrutschte, von Khedira gestört wurde und den Ball verlor. Der Union-Kapitän suchte den direkten Abschluss, scheiterte aus spitzem Winkel an Baumann.
Die folgenden Minuten waren von zahlreichen Duellen in der neutralen Zone geprägt, die großen Chancen blieben zunächst aus. So dauerte es auch bis zur 28. Minute, ehe die Hausherren gefährlich wurden. Touré hatte eingeleitet, zu Kramaric gespielt. Der hatte etwas Platz, zog auf und suchte den Abschluss aus der Distanz. Links am Tor vorbei.
Doppelpack von Kramaric
Die 39 Minute lief und das Unheil nahm für Union, bzw. gegen Union seinen Lauf. Asslani war vor Querfeld am Ball, der vermeintlich per Bogenlampe klärte, dabei aber zuerst Asllani traf. Elfmeter für die TSG. Diese Chance ließ sich Kramaric nicht nehmen, schaute Rönnow aus, traf fast mittig (42.).
Doch damit nicht genug. Kramaric leitete den nächsten Treffer selbst ein, gab rechts zu Prömel, lief im Sprint in die Spitze durch. Prömel hatte währenddessen das Spiel nach links auf Touré verlagert, der geflankt und im Zentrum Kramaric gefunden. Dessen Kopfball schlug präzise im linken Eck ein.
Nach drei Minuten Nachspielzeit ging es in die Kabinen. Über weite Strecken ein zäher Verlauf, aber eben zwei Treffer für das Spitzenteam, die TSG.
Eigentor Leite brachte die Entscheidung
Hoffenheim siegt 3:1. zementiert den Spitzenplatz
Wechsel bei Hoffenheim mit Wiederanpfiff. Für Lemperle kam Moerstedt.
Eigentor Leite bringt Vorentscheidung
Die TSG dann auch mit dem Traumstart. Touré ging mit viel Tempo an Daekhi vorbei, brachte eine präzise Flanke vor das Tor von Union. Am langen Pfosten lauerte erneute Kramaric, der aber nicht mehr an die Kugel kam. Leite wollte klären, beförderte den Ball ins eigene Tor (47.).
Drei Wechsel bei den Berlinern in der 54.Minute. Ansah, Schäfer und Köhn ersetzten Jeong, Burke und Nsoki. Am Spielverlauf änderte sich allerdings nicht viel. Zu dominant die Hausherren. So dauerte es auch bis zur 60.Minute, ehe Union die Chance auf den ersten Treffer durch Schäfer hatte. Der war im Eins gegen Eins erfolgreich, scheiterte dann final aber vor und an Baumann.
Union jetzt etwas aktiver, auch gefährlicher. Ein Kopfball von Leite, nach Flanke von Köhn, ging über das Tor (67.).
Treffer Khedira nach VAR-Review
Eine Minute später lag die Kugel dann im Hoffenheimer Gehäuse. Der Treffer von Khedira wurde aber wegen eines Fouls im Vorfeld wohl abgepfiffen. Ansah hatte gepasst, zuvor vermeintlich das Foul begangen. Schiedsrichter Braun schaute sich die Szene an, revidierte seine Entscheidung. Treffer zählt (71.)! In der 75 Minute kam Burcu für den Schützen des Eigentors, Leite, ins Spiel.
Beim Tabellendritten kam in der 78.Minute Bebou für Asllani, während Union taktisch etwas umgestellt hatte und mit einer Viererkette sichtlich mehr Sicherheit bekam. Dennoch ein Konter der Hausherren in der 83.Minute. Über Touré und Moerstedt ging es zu Kramaric. Dessen Schuss ging dann nur knapp rechts am Tor vorbei. Das war dann auch die letzte Aktion des Stürmers, für ihn kam Prass neu ins Spiel. Bei den Berlinern nun Kral für Kemlein.
Schlussphase, letzte fünf Minuten, in Sinsheim. Mittlerweile sah das hier wie ein Powerplay der Gäste aus. Allerdings fehlten die Abschlüsse. Die Nachspielzeit wurde mit sechs Minuten veranschlagt. Aus einem letzten Wechsel, Akpoguma für Touré und einer vergebenen Chance von Bebou passierte nichts mehr.
Die TSG siegt weiter, verbessert Woche für Woche die gute Ausgangsposition im Kampf um Europa.







