So gut und richtig die gestrigen Aussagen des Bundestrainers gewesen sein mögen, so holt ihn dennoch die Frage nach einer Doppelmoral ein.
Der Blick geht in die Corona-Zeit
Hintergrund der aufkommenden Diskussion ist die Situation zu Zeiten der Pandemie. Seinerzeit war der Kader des FC Liverpool unter Jürgen Klopp nahezu vollständig gegen das "Corona-Virus" geimpft und die Verpflichtung eines ungeimpften Spielers wurde von Klopp vehement abgelehnt: „Falls ein Spieler gar nicht geimpft ist, ist er eine ständige Gefahr für uns alle. (…) Also müssten wir andere Szenarios finden. Er müsste sich in einer anderen Umkleide umziehen, müsste in einem anderen Speisesaal essen, müsste in einem anderen Bus sitzen, müsste egal wohin in einem anderen Auto fahren“, schilderte Klopp damals.
Auch der Vergleich mit einer Impfverweigerung und Alkohol am Steuer scheint nicht vergessen. So laufen zumindest die Debatten im weltweiten Netz.
Mit dem Wissen von heute, erscheint vieles skurril
Wie moralisch einwandfrei die damaligen Aussagen waren, muss mit dem Wissen von heute wohl komplett neu bewertet werden. Dies beginnt bei den sogenannten "Schutzmaßnahmen" und endet bei strafrechtlichen Sanktionen gegen Bürger.
Foto: Brück





