Wenige Torchancen und keine Treffer im ersten Abschnitt
Nur ein Wechsel bei den Hausherren gegenüber dem 1:1 vor der Länderspielpause in Darmstadt. Katic fehlt verletzt, wird von Ayhan ersetzt. Dzeko fehlt heute ebenso verletzt im Kader, war aber zuvor in Hessen bereits mit Rotsperre raus.
Trainer Eichner muss zwei Spieler ersetzen. Rapp fehlt gelb-gesperrt, während Egloff verletzt ist. Dafür rücken Müller und Herold in die Startformation. Für den zuletzt wenig überzeugenden Šimić rückt Schleusener in die erste Elf.
Schiedsrichter war heute Herr Richard Hempel, der pünktlich angepfiffen hatte. Gleich zu Beginn das druckvollere Team, nicht ganz unerwartet, die Gastgeber. Die erste Torannäherung, 2.Minute, gehörte den Gästen. Ambrosius hatte Ben Farhat steil geschickt, Becker dem Stürmer gefolgt und die Situation geklärt. Auch wenn es einen leichten Körperkontakt gab, war diese Aktion sauber. Die Folgezeit brachte wenig Gefahr vor den Toren, Angriffe blieben teils nur Stückwerk.
In der 18.Minute lag der Ball zwar im Tor von Bernat, Karaman stand aber bei seinem Volley, nach Zuspiel von Aouchiche, klar im Abseits. Zwei Minuten später eine ärgerliche Aktion für S04: Beim Versuch der Balleroberung trat Karaman Pinto Pedrosa auf den Fuß, sah die 5.gelbe Karte, fehlt nächste Woche in Elversberg. Gefahr für das Tor der Fächerstädter in der 26. Minute. Aouchiche hatte den Ball einfach durch seine Beine laufen lassen, ließ so Ambrosius stehen.
Bei seiner Hereingabe waren sich allerdings Ljubicic und El-Faouzi uneins. Der erstgenannte schnappte sich schließlich den Ball zum Abschluss, wurde von Müller geblockt. Der zweite Versuch, diesmal per Fallrückzieher war kein Problem für Bernat. Die nächste Möglichkeit, oder Halbchance, drei Minuten später und erneut über Aouchiche. Der hatte an den Fünfer geflankt, wo Ljubicic recht frei zum Kopfball kam. Über das Tor!
Schalke war in dieser Phase das spielbestimmende Team. Der KSC suchte nach Entlastung, fand diese in der 38.Minute. Müller hatte das Spiel nach recrhs verlagert, dort Pinto Pedrosa gefunden. Der bediente Burnic halbrechts. Der zog ab, traf aber nur das rechte Außennetz. Zwei Minuten später die Schalke Antwort, erneut Aouchiche beteiligt. Der steckte zu El-Faouzi durch, der im Rűckraum Karaman fand. Der Stürmer probierte es aus der Drehung, wurde von Franke geblockt.
Die letzten fünf Minuten waren angebrochen und die Gäste aus Baden mehr und mehr bemüht, hier auf Offensive umzuschalten. Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten und es ging in die Kabinen.
Treffer von Karaman reicht zum Dreier
Knappen trotzen den Ausfällen von Dzeko und Katic
Auf Schalke blieb es vor 61.838 Fans (ausverkauft) zunächst beim gleichen Personal. Die Aktionen gingen zu Beginn wieder überwiegend Richtung Tor des KSC. Karaman war in der 47.Minute zunächst Ambrosius enteilt, wurde aber vor einem Abschluss vom gleichen Spieler gehindert.
Königsblau blieb auch in der Folgezeit das Team, welches das Spiel bestimmte. Der Karlsruher SC suchte sein Heil in der Defensive, was bisher recht gut gelang. Entlastung würde dem Eichner-Team gut tun. In der 58.Minute ein Versuch von Karaman, deutlich rechts am Tor vorbei.
Zeit der Wechsel auf beiden Seiten: Bei den Gästen ersetzten Jung und Fukuda jetzt Ben Farhat und Burnic. Bei Schalke war Schicht für Ljubicic, neu für ihn dabei Gomis.
Schalke geht durch Karaman in Führung
Das hatte sich tatsächlich angedeutet. Immer wieder die Schalker Angriffe, immer wieder noch ein letztes Bein des KSC dazwischen. Auch wenn die großen Chancen fehlten, war der Aufstiegsaspirant doch deutlich überlegen. So der Angriff in der 72.Minute über die linke Seite. Ndiaye hatte geflankt, Karaman einfach nur den Kopf hingehalten und verlängert. Die Kugel schlug schließlich im langen Eck des Karlsruher Gehäuses ein. Verdiente Führung für Schalke.
Die Schluss-Viertelstunde war angebrochen und beide Trainer wechselten noch einmal. Miron Muslic ersetze den Torschützen Karaman durch Bachmann, Christian Eichner nahm Kobald qund Müller runter, brachte dafür Förster und Kwon (77.). Bachmann zeigte sich gleich mit einem Schussversuch, links am Tor vorbei.
Lasme und Gantenbein kamen bei S04 für Sylla und Aouchiche (85.). Eine Minute später ersetzte Šimić beim Gast Pinto Pedrosa.
Die Nachspielzeit sollte fünf Minuten betragen. Praktisch in der letzten Minute hätte Lasme den Deckel drauf machen können, umkurvte zunächst Bernat, der aber stabil blieb und klärte. In der nächsten und somit letzten Aktion scheiterte Gomis im Eins gegen Eins am Karlsruher Keeper.







