Gäste kommen im ersten Durchgang unter die Räder
Kleine Veränderungen gegenüber dem 2:1 Erfolg in Ingolstadt bei der Alemannia. Bagkalianis und Gindorf kehrten in die Startformation zurück, während Wagner und Yarbrough zunächst auf der Bank Platz nahmen.
Die Gäste aus Wiesbaden, nach der 0:1 Heimniederlage gegen Rostock, ebenfalls mit zwei Neuen in der ersten Elf. May und Nejad starten für Greilinger (Bank) und Fechner (fehlt nach Muskelfaserriss im hinteren, linken Oberschenkel).
Schiedsrichter Simon Schreiner hatte die Begegnung pünktlich um 19.30 Uhr freigegeben. Von Beginn an übernahmen die Gastgeber hier das Schwungrad.
Alemannia legt durch Schroers vor
Kein guter Auftakt für die Hessen. Den leichtfertigen Ballverlust im Spielaufbau, 11.Minute, nutzte Schroers, schloss halbrechts im Strafraum satt ab. Das Ding sah tatsächlich nicht unhaltbar für Brdar aus. Das hatte sich angedeutet, wäre doch zwei Minuten zuvor Gindorf nach einer Ecke fast schon die Führung gelungen.
In der 14.Minute wurde Nadjombe in die Tiefe geschickt, kam nur ganz knapp nicht zum Abschluss.
Schroers schnürt den Doppelpack
Nur wenige Minuten nach der letzten vergebenen Möglichkeit, exakt in der 18.Minute, der zweite Treffer für Schroers. Mockenhaupt hatte den Ball Loune in die Füße gespielt und der steckte zu Schroers durch. Der konnte Brdar mit dem ersten Kontakt überwinden.
In der 36.Minute durchaus ein möglicher Strafstoß für Aachen. Mockenhaupt hatte im Strafraum lange am Trikot von Gindorf gezogen. Der Stürmer fiel hin, der Pfiff blieb aus.
Hattrick perfekt für Schroers
Perfekter Konter der Alemannia in der 40.Minute. Der Angriff lief über Gindorf, der Schroers im Zentrum fand. Der ließ dem Gåstekeeper erneut keine Chance.
Die Nachspielzeit betrug zwei Minuten, dann ging es in die Kabinen. In diesem ersten Abschnitt hatte der Unterschied einen Namen: Mika Schroers!
Zweite Halbzeit ohne weitere Treffer
Es bleibt beim verdienten 3:0 Sieg der Alemannen
Drei Wechsel bei den Gästen mit Wiederanpfiff vor 22.682 Fans am Tivoli. Für Mockenhaupt, Nejad und Kaya kamen Nink, Johansson und Agrafiotis. Die Kabinenansprache von Gästecoach Scherning schien deutlich gewesen zu sein. Zumindest zeigte sein Team zu Beginn eine deutlich bessere Körpersprache.
Aufregung in der 51.Minute: Nadjombe wollte vor Keeper Brdar an den Ball zu gelangen, fiel auf den Boden. Ein Foul war nicht erkennbar, aber Brdar kam wohl außerhalb des Sechzehners mit der Hand an den Ball. Schiedsrichter Schreiner ließ weiterlaufen. Drei Minuten später versuchte es der Mann des Abends, Schroers, mit einem Kunstschuss aus der Distanz. Da fehlten Wucht und Genauigkeit um Gefahr zu verursachen (54.). Von den Gästen war nicht viel zu sehen, da lief wenig zusammen.
Von einer möglichen Aufholjagd keine Spur.
Missverständnis verhindert vierten Treffer
Eine Minute später (55.) Missverständnis zwischen Gindorf und Nadjombe, wodurch eine Chance, bzw. der Treffer von Loune, wegen Abseits keine Anerkennung fand.
Erneuter Spielerwechsel beim SV Wehen Wiesbaden. Für Nejad war nun Bogićević mit von der Partie (67.). Gefahr für das Tor der Alemannia in der 71.Minute nach einer weiteren Ecke der Gäste. Hübner kam zwar zu Fall, das reichte aber nicht für einen Elfmeter.
Latte rettet für Riemann
Die 77.Minute und bisher größte Chance für Wiesbaden. Ein Angriff über die linke Seite vorgetragen mündete im Schuss von Agrafiotis. Riemann lenkte etwas unsicher den Ball ab, schließlich an die Latte.
Doppelter Wechsel bei den Kaiserstädtern in der 78.Minute: Castelle und Gaudino kamen für Wiebe und Loune. Drei Minuten später kam bei Wiesbaden Schleimer, löste Kalem ab. Für Schroers und Nadjombe war in der 85. Minute Feierabend, neu dabei Jung und Sillah.
Die letzten fünf Minuten liefen und vor Beginn der fünfminütigen Nachspielzeit ging bei Aachen Gindorf vom Feld, für ihn kam Torsiello. So verstrich die Zeit, ohne das eine der beiden Mannschaften noch etwas bewegen konnte.
Schlusspfiff am Tivoli.







